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Kiel siegt in “Gummersbachs Wohnzimmer” – Starke zweite Halbzeit der Zebras!

VfL Gummersbach gegen THW Kiel 22:29 (14:15) @LAXNESS arena (Mit 2x Video Pressekonferenz!)

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Ein mit 13/4 Toren alles überstrahlender Filip Jicha, sowie in der zweiten Halbzeit eine überragende Deckung mit einem Weltklassetorhüter Thierry Omoyer waren die Kieler Garanten zum Erfolg in der mit „nur“ 9.053 Zuschauern “halb” gefüllten Kölner LANXESS arena. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de
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Die Kieler haben mit dem Sieg über den VfL Gummersbach zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft eingesackt. Wäre nicht der “Teufelskerl” Goran Stojanovic im Tor gestanden, wäre es ein Debakel für Gummersbacher geworden.
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Adrian Pfahl war mit 5/1 Treffern erfolgreichster Werfen in den Reihen des VfL Gummersbach.


Köln (Von Hemlut Bathen) – Der VfL Gummersbach unterliegt dem THW Kiel mit 22:29 (14:15). Die Kieler boten eine starke zweite Halbzeit und hatten das Team von Sead Hasanefendic fest im Griff. Das Rezept der Hasanefendic Truppe mit einer offensiven 3-3-Deckung, wie in Hamburg eine Überraschung zu erzielen, ging nicht auf.

 

 

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Kiel hatte sich darauf eingestellt und bot eine starke Deckungsleistung im Mittelblock, an der sich die Obergischen die Zähne ausgebissen haben. Man merkte den Jungs von Coach Sead Hasanefendic an, dass sie in den vergangenen Spielen viel Kraft gelassen haben. Der Blau Weißen Truppe fehlte einfach das Feuer in den Augen. Im Gegensatz zu den Kielern konnte man dies seitens der Oberberger nicht durch einen Personaltausch wettmachen. Der VfL konnte seiner Rolle als absoluter Favoritenschreck nie gerecht werden. Die Mannschaft von Alfred Gislason ist einfach auf jeder Position doppelt mit Weltklassespielern besetzt, so dass beim “Ausfall” von Leistungsträgern, wie z. B. dem ehemalige VfL Spieler Mormir Illic – der auch nur wenig Spielzeit hatte – weiteres Weltklassepersonal dem Trainer der Kieler zur Verfügung steht. Somit haben die Kieler zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft eingesackt. Wäre nicht der Teufelskerl Goran Stojanovic im Tor gestanden, wäre es ein Debakel für Gummersbacher geworden.

 

 

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Trat diesmal kaum in Erscheinung im Team der Kieler, der Ex Gummersbacher Torjäger Momir Ilic, dafür aber ein mit 13/4 Toren alles überstrahlender Filip Jicha, als auch ein gut aufgelegter Marcus Alm, sowie in der zweiten Halbzeit eine überragende Deckung mit einem Weltklassetorhüter Thierry Omoyer, die als Kieler Garanten zum Erfolg in der mit „nur“ 9.053 Zuschauern gefüllten Kölner Lanxess-Arena führten. Wenn man zu Hause nur 22 Tore erzielt, ist das der entscheidende Punkt für eindeutige Niederlage.

 

 

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9.053 Zuschauer in der Lanxess Arena. Die schlechte Quote im Angriff der Hasanefendic Truppe hat die Partie entschieden, wenn man so oft an der Kieler Deckung und Omoyer scheitert, rächt sich das gegen eine Mannschaft wie den THW eben. Die gewählte 3-3-Deckung hat zwar in Hamburg gut funktioniert hat, weil man so gleich aggressiv ins Spiel kommt. Allerdings hat das beim heutigen Spiel nicht so gut funktioniert, wahrscheinlich fehlte das Überraschungsmoment und die Kieler sich auf diese Variante sehr gut eingestellt hatten. Für den VfL gilt es die nächsten Aufgaben zu bestehen, denn immerhin tanzt man noch auf drei Hochzeiten: HBL Spiele; Europapokal und das DHB Finale in Hamburg steht auf der Tagesordnung.

 

 

 

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Schiedsrichter der Partie waren das IHF Gespann Lars Geipen (Steuden) und Marcus Helbig (Landsberg Sie machten ihren Job ganz gut, waren auch von Jedermann immer akzeptiert. Trotzdem hatte dieses Gespann einige Momente, wo sie daneben lagen, So zum Beispiel beim Stürmerfoul und Schrittfehler. Alles in allem aber eine anerkennenswerte Leistung dieses jungen Gespannes.

 

 

 

 

 

Ausführlicher Spielbericht von Holger Klein

 

Der Gast hatte den Anwurf – und sogleich fühlten sich die VfL-Fans an das Hamburg-Spiel vor Wochenfrist erinnert, weil die blau-weiße Verteidigung gleich wieder im 3:3-Abwehrsystem postierte. Christian Sprenger ließ sich jedoch nicht beirren und traf zum 0:1. Die ersten beiden VfL-Angriffe blieben erfolglos: Christoph Schindler und Adrian Wagner konnten THW-Keeper Omeyer nicht überwinden. Doch auch Goran Stojanovic zeigte zwei Paraden, so dass der VfL schon eine Überzahlsituation (Drago Vukovic musste auf die Bank) brauchte, um das 2:0 zu erzielen.

 

Der deutsche Meister ließ sich anders als im Pokalspiel vor vier Wochen nicht überraschen und spielte eine 3:0-Serie. Vedran Zrnic erzielte das erste Tor für den VfL, doch der THW legte wieder nach: Als Aron Palmarsson das 1:5 erzielte, nahm Sead Hasanefendic eine Auszeit – bisher war der VfL-Offensive noch nicht viel gegen die Kieler Verteidigung eingefallen. Nach zwei strittigen Entscheidungen des Schiedsrichterduos Lars Geipel und Marcus Helbig gegen den VfL traf erneut der Gast: Jicha netzte zum 1:6 ein. Der VfL agierte nervös, nach zehn Minuten hatte die Heimmannschaft nur ein Tor erzielt. Immerhin traf Vedran in der 11. Minute per Siebenmeter zum 2:6-Anschluss, Jicha war vorher für zwei Minuten auf die Bank geschickt worden.

 

 

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Christoph Schindler erzielte das 3:6 und gleich darauf das 4:6 – der VfL war wieder im Spiel. Kiel traf, doch nach einem Rückraumhammer von Adrian Pfahl und einem Tor von Drago Vukovic hatte der VfL auf ein Tor verkürzt (6:7) – THW-Trainer zog die grüne Karte und brachte den Ex Gummerbacher Daniel Narcisse. Das 6:8 erzielte allerdings der Kieler Rückraum-Shooter Filip Jicha (15. Minute). Marcus Ahlm brachte seine Farben mit dem 7:10 wieder mit drei Toren in Front, Jicha baute per Siebenmeter die Führung gar auf vier Tore aus (19. Minute). Der THW nutzte jeden Fehler der Oberbergischen und zeigte sich hochkonzentriert, solche ein kapitaler Ausrutscher wie im Pokalviertelfinale wollte sich der Branchenprimus nicht noch einmal gefallen lassen. Nach einem Schulterwurf gegen Robert Gunnarsson musste Christian Sprenger auf die Bank, der VfL nutzt die Überzahl und spielte eine 3:0-Serie: Christoph Schindler, Drago Vukovic und Adrian Pfahl brachten die Oberbergischen wieder auf 10:11 heran.

 

Der VfL blieb dran, wenn der THW traf, traf auch der VfL. Nach 25 Minuten zeigte der Hallenwürfel ein 13:14. Christoph Schindler bekam zwei Minuten Strafe aufgebrummt, doch der THW scheiterte gleich dreimal am stark reagierenden Goran Stojanovic. Aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen wurde Viktor Szilagyi auf die Bank geschickt, doch trotz Unterzahl erzielte Adrian Pfahl das letzte Tor in Halbzeit eins: Der Halbrechte markierte das 14:15.

 

Der VfL hatte den Anwurf, musste aber die ersten 40 Sekunden in Halbzeit zwei mit einem Spieler weniger auskommen. Auf beiden Seiten passierte nichts, es dauerte zwei Minuten, ehe Adrian Pfahl mit einem platzierten Schuss ins Eck den Ausgleich schaffte – 15:15. Jicha brachte den deutschen Meister aus sieben Metern wieder in Front, doch der VfL verpasste trotz Überzahl – Narcisse musste nach Foul an Vukovic auf die Bank –, den erneuten Gleichstand zu besorgen. Der THW traf durch Dominik Klein, dazu musste Vedran Zrnic auf die Bank: 15:17/40. Minute. Der VfL hatte wie schon in Halbzeit eins, große Probleme ins Spiel zu kommen. Kleine Ungenauigkeiten mischten sich ein, der THW führte nach 41. Minuten mit 16:19 – und erneut musste mit Geoffroy Krantz ein VfL-Spieler für zwei Minuten auf die Bank. Vedran Zrnic düpierte Omeyer mit einem Siebenmeter-Heber und verkürzte auf 17:19. Die Unterzahl verstrich ohne Gegentor.

 

 

 

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Nun wurde Marcus  Ahlm von dem Schirigespann auf die Bank geschickt und nur 20 Sekunden später folgte ihm Kim Andersson. Vedran Zrnic hatte die Möglichkeit, auf ein Tor zu verkürzen, doch er scheiterte mit seinem Siebenmeter an Omeyer. Gegen nur vier Kieler Feldspieler zeigten die Blau-Weißen plötzlich Nerven: Ein Ballverluste nutzte Klein zum 17:20, Adrian Wagner verwarf – dem VfL gelang in doppelter Unterzahl kein Tor. Die Schwächephase spiegelte sich auch im Ergebnis wider, Kiel zog auf 17:22 davon/48. Minute. Der VfL hatte scheinbar nichts mehr hinzuzusetzen. Nach 50 Minuten traf erneut Jicha zum 18:24, immerhin war Jörg Lützelberger das Glück hold, als sein Wurf vom Innenpfosten zum 19:24 ins Netz prallte. Doch das große Aufbäumen fand nicht mehr statt, an diesem Tag war der THW nicht zu knacken – auch weil die Chancenverwertung einfach zu schwach war. In Halbzeit zwei vernagelte Omeyer das THW-Tor, der französische Nationaltorwart entnervte die VfL-Angreifer.

 

 

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Der deutsche Meister THW Kiel rächte sich für die Pokalniederlage gegen den VfL Gummersbachund gewann das Spiel in der Lanxess Arena mit 22:29.

 

 

 

Stimmen/Videos aus der Pressekonferenz

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Sead Hasanefendic, Holger Klein (Pressesprecher VfL Gummersbach) und Alfred Gislason

 

 

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Alfred Gislason, THW Kiel: Wir haben heute alles besser gemacht, als im Pokalspiel vor vier Wochen. Trotzdem war es ein schweres Stück Arbeit. Wir haben die Nerven behalten und waren sehr beweglich. Wir haben die Aufgabe heute, auf jeden Fall besser gelöst, als Hamburg in der vergangenen Woche. Wir haben heute verdient gewonnen, trotzdem gratuliere ich Sead und der VfL-Mannschaft für die großartige Arbeit der vergangenen Monate. Ich drücke euch die Daumen für das Final Four.

 

 

Video Pressekonferenz#1:

VfL Gummersbach – THW Kiel (10.03.2010) Alfred Gislason –  TV.NEWS-Oberberg.de

 

 

Unser Handballarchiv ist zu finden unter www.Handball.NEWS-on-Tour.de

 

 

 

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Sead Hasanefendic / VfL Gummersbach : Kiel war heute die bessere Mannschaft, der Sieg geht völlig in Ordnung. Wir haben im Angriff zu ängstlich gespielt. Trotzdem bin ich mit der ersten Halbzeit noch zufrieden, da haben wir eine kämpferisch gute Leistung gezeigt. In der zweiten Halbzeit hatten wir fast zwei Minuten eine doppelte Überzahl und haben das nicht genutzt, da haben wir klare Chancen vergeben. Kiel bekam dann Sicherheit und hat sich dann schnell einen Vorsprung erspielt, da konnten wir nicht mehr gegenhalten. Mir fehlte bei meinen Spielern ein wenig das Feuer, das wir noch gegen Hamburg hatten. Da war der letzte Wille nicht da. Ich mache ihnen aber keinen Vorwurf, sie haben in den vergangenen Wochen viel geleistet, solch außergewöhnliche Leistungen sind nicht immer möglich.

 

 

 

Video Pressekonferenz#2:

VfL Gummersbach – THW Kiel (10.03.2010) Sead HasanefendicTV.NEWS-Oberberg.de

 

  • Tore VfL: Krantz 1, Schindler 3, Vukovic 4, Lützelberger 1, Gunnarsson 2, Szilagyi 2, Pfahl 5/1, Zrnic 7/3
  • Zuschauer: 9.053

 

 

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06 4661 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017