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Bei den 24 Stunden von Dubai (10-12-Januar 2008) war Jörg Viebahn mit dem Oscherslebener Team Schubert Motorsport abermals mit ihren BMW 120d Kitcars erfolgreich. In der mit 19 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse der alternativen Treibstoffe holte das Quartett Claudia Hürtgen, Jörg Viebahn, Stian Sorlie und Heinz Schmersal den Klassensieg.

 

Dubai – Das Starterfeld umfasste neben den BMW 120d Kitcars und einem Z4 Coupé weitere topp aktuelle Fahrzeuge. Dies waren allein 6 Porsche 997 RSR, 12 Porsche 997 Cup, Ferrari 430 F, Holden V8, Lamborghini Gallardo, Audi R8, sowie die bärenstarken Astra V8 Silhouetten und Megane V6 Turbo aus der französischen Tourenwagenmeisterschaft.

 

Das Quartett Claudia Hürtgen (Aachen), Jörg Viebahn (Engelskirchen), Stian Sorlie (Norwegen) und Heinz Schmersal musste ungewöhnlich hart um den Sieg kämpfen. Nach einer gewohnt souveränen Trainingsleistung stand der BMW mit der Startnummer 99 auf der Poleposition und konnte sich direkt nach dem Start von seinen Verfolgern absetzen. Doch nach drei Stunden und 34 Minuten wurde das Fahrzeug von einem Porsche torpediert. Erst nach langen 45 Minuten konnte in der Box mit der Arbeit am havarierten Auto begonnen werden. Das rechte Vorder- und Hinterrad war abgerissen. Nach unglaublichen 18 min hatte die Technikcrew um Teamchef Thorsten Schubert den Schaden in Rekordtempo behoben.

 

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Bei gleichzeitig einsetzendem Regen und später sintflutartigen Verhältnissen wurden die Bedingungen auf der Strecke durch ein Gemisch von Öl, Sand, Staub und Wasser immer schwieriger. Speziell die beiden Nürburgringspezialisten Jörg Viebahn und sein norwegischer Teamkollege Stian Sorlie kamen mit den für diese Gegend unglaublichen Verhältnissen am besten zurecht.

 



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Sie starteten von Platz 78 eine bespiellose Aufholjagd und waren über lange Zeit absolut schnellstes Fahrzeug im gesamten Feld! Beide fuhren während der Nacht bis in den späten Vormittag als die Strecke langsam abtrocknete im direkten Wechsel.

 

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Originalton Jörg Viebahn (http://www.viebahn-rennsport.de/): „Das musst Du einem erzählen; das glaubt dir doch kein Mensch. Wir waren in der Wüste und haben 15 Stunden den Fahrtenschwimmer gemacht und das nun schon zum 2. Mal. Letztes Jahr in Bahrein habe ich schon knöcheltief im Wasser gestanden. Also wenn nichts mehr geht, geht der Oberberger in die Wüste und macht Regen.“

 

Was kaum für möglich gehalten wurde, trat dann eine Stunde vor Rennende ein. Man übernahm die Führung in der Klasse und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Dazu ereichte man den sensationellen 15. Platz der 87 gestarteten Autos!

 


 

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06 2825 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017