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TV-Quote und „Stimmen zur KlitschK.O.-Show”

Der IBF-, WBO- und IBO-Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko (li.) trat am Samstag 20.03.2010 um 22:25 Uhr gegen den Amerikaner Eddie Chambers alias „Fast Eddie“ an. Klitschko wollte das K.O. und dann passierte es fünf Sekunden vor dem Ende der zwölften und letzten Runde. Mit einem linken Haken beendete der 33-jährige Ukrainer seine Titelverteidigung. Fotos: RTL / Marianne Müller
IBF-, WBO- und IBO-Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko hat seinen Titel in der ESPRIT Arena Düsseldorf mit einem K.O.-Sieg verteidigt. Für den 33-jährigen Klitschko war es der 57. Profikampf. In den zwölf Runden war Klitschko stets der dominierende Boxer.

 

Düsseldorf – Bis zu 13,74 Millionen Zuschauer haben am späten Samstagabend bei RTL den K.O.-Sieg von Dreifach-Weltmeister Wladimir Klitschko gegen seinen Herausforderer Eddie Chambers bei RTL verfolgt.

 

Der Spitzenwert wurde in der zwölften und letzten Runde um kurz vor Mitternacht erzielt, als „Dr. Steelhammer“ exakt 14 Sekunden vor Ablauf der drei Minuten seinen Gegner mit einer schweren Linken an der Schläfe traf und auf den Ringboden schickte. Der Marktanteil betrug zu diesem Zeitpunkt 62,2 Prozent.

 

Im Durchschnitt schauten 12,59 Millionen TV-Zuschauer die RTL-Übertragung des WM-Kampfes in der Düsseldorfer ESPRIT arena. Der Marktanteil betrug 52,8 Prozent bei allen Zuschauern und 50,8 Prozent in der Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen.

 

 

Damit bescherte der Kampf RTL die beste Boxquote seit drei Jahren. Am 10. März 2007 hatten durchschnittlich 12,88 Millionen Zuschauer den frühen K.O.-Sieg Wladimir Klitschkos gegen den US-Amerikaner Ray Austin in Mannheim vor den Bildschirmen verfolgt. Die gestrige RTL-Übertragung des WM-Fights war zudem die bislang meistgesehene TV-Sendung 2010.

 

 

 

Die “KlitschK.O.-Show”: Stimmen zum Kampf

12 Runden Schwergewichtsboxen, 12,49 Millionen TV-Zuschauer – die „KlitschK.O-Show“ am Samstagabend bei RTL hielt voll und ganz, was sie versprach. Der 48. Knockout-Sieg des ukrainischen Dreifach-Weltmeisters Wladimir Klitschko elektrisierte die Fans vor den Bildschirmen wie lange kein Boxkampf mehr. Vor drei Jahren, am 10. März 2007, hatte „Dr. Steelhammer“ in Mannheim kurzen Prozess mit dem Amerikaner Ray Austin gemacht – damals sahen 12,88 Millionen bei RTL den TKO in der 2. Runde.

 

 

Stimmen zum Kampf, gesammelt von RTL:

 

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Für Ex-Champion Henry Maske (r., Archivfoto) grenzte der Auftritt von „Fast“ Eddie Chambers fast an Arbeitsverweigerung: „Für mich war das eine Riesenttäuschung, was der Chambers gemacht hat. Wenn man um die WM boxt, und dann noch in einem Riesenstadion wie hier in Düsseldorf, dann hat man eine Verpflichtung.“

 

 

RTL-Experte Luan Krasniqi: „Ich hab nicht mehr an den K.O. geglaubt. Wladimir hat es immer wieder versucht, aber Eddie war einfach zu schnell.“

 

 

Campino (Toten Hosen): „Es war eine gelungene Veranstaltung. Chambers hat den Kampf nicht gesucht, wollte einfach nur überleben. Deshalb war es nicht immer so schön anzuschauen.“

 

 


Til Schweiger
(Archivfoto): „Wladimir hat einen tollen Kampf geliefert und Chambers keine Chance gelassen. Ich hätte den K.O. gar nicht mehr gebraucht, denn ich fand den Kampf auch so toll. Mir hat er fast ein bisschen leid getan. Er war zwar ein bisschen hinterhältig und zickig, der Chambers, aber als der da so lag, habe ich gedacht, hoffentlich ist dem nichts passiert.“

 

 

Albert Sosnowski, amtierender Schwergewichts-Europameister (EBU) und Gegner von Vitali Klitschko am 29. Mai in Gelsenkirchen: „Ich würde sagen, das war ein leichter Kampf für Wladimir. Er hat ja im Grunde alles kontrolliert, war immer auf der sicheren Seite – da konnte nicht viel passieren. Und es war ja ein super Finish. Ich war ein bisschen enttäuscht von Eddie Chambers. Der hätte eigentlich schon ein bisschen aggressiver gehen können in den Kampf. Ich glaube, der Kampf war schon vorbei, bevor es richtig losging.“

 

 


Vitali Klitschko
: „In Runde 11 hat Trainer Emanuel Stewart Wladimir gesagt, er soll nicht mehr intelligent boxen, sondern mehr Druck auf seinen Gegner ausüben. Wladimir hat das gemacht, und dann hatten wir das richtige Ergebnis.“ Foto: RTL

 

 

Albert Sosnowski zum Kampf gegen Vitali Klitschko: „Mir ist natürlich klar, was er für eine Qualität hat als Boxer und als Mensch. Ich bedanke mich, dass ich diese Chance bekomme. Ich freue mich natürlich riesig und werde meine ganze Entschlusskraft, meinen Kopf und mein Herz in diesen Kampf legen.“

 

 

WBC-Weltmeister Vitali Klitschko über den kommenden Kampf „auf Schalke“: „Ich habe viele Kämpfe von Albert gesehen, er ist ein starker Junge. Aber trotzdem, nicht umsonst bin ich Weltmeister im prestigeträchtigsten Boxverband der Welt, und ich möchte noch einmal beweisen, ich bin der stärkste der Welt.“

 

 

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06 19781 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017