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Oberbergischer Kreis –  Das Einsatzkonzept der oberbergischen Polizei ist aufgegangen. Keine der Personen, gegen die ein sogenanntes Bereichsbetretungsverbot verfügt wurde, ist an den Veranstaltungsorten erschienen. Die oberbergische Polizei war in allen Hochburgen des Straßenkarnevals mit starken Einsatzkräften präsent. Neben den Beamten der Wachen und der Kriminalpolizei sorgte auch eine Gruppe der Bereitschaftspolizei für Recht und Ordnung.

 

Die niedrige Einschreitschwelle für alle polizeiliche Maßnahmen und das konsequente Einschreiten der Beamten erstickte zahlreiche aufkeimende Streitigkeiten im Keim. Der hohe Kräfteansatz gerade in Wipperfürth wird durch die große Anzahl der Ingewahrsamnahmen gerechtfertigt. Anlassbezogen verfügte die Polizei 12 weitere Bereichsbetretungsverbote. Die betroffenen Personen sind fortan von allen öffentlichen Karnevalsveranstaltungen ausgeschlossen.

 

Die Polizei wird das erfolgreiche Konzept, insbesondere das Verfügen des Bereichsbetretungsverbotes für potentielle Störer, auch zukünftig weiter verfolgen. Anlassbezogen wurden 13 Personen in Gewahrsam genommen, alle Schläger identifiziert und ein Raub aufgeklärt. 6 Personen führten im alkoholisierten Zustand Fahrzeuge.

 

In Wipperfürth am Busbahnhof randalierte gegen 13:00 Uhr ein betrunkener 23-jähriger Mann aus Wipperfürth. Er pöbelte Fahrgäste an und provozierte Schlägereien. Gegenüber Polizeibeamten gab er falsche Personalien an. Auf der Wache wurden dessen Personalien festgestellt. Er selbst verblieb dort bis zur Ausnüchterung. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

 

Um 18:30 Uhr nahmen die Beamten einen 16-Jährigen in Gewahrsam und übergaben ihn später in die Obhut seiner Eltern. Er hatte sich auf dem Marktplatz geschlagen. Etwa zwei Stunden später gerieten zwei 17- bzw. 21-jährige Männer miteinander in Streit. Während der gleichaltrige Freund des 17-Jährigen zu schlichten versuchte, schlug ihm der 21-Jährige aus Wipperfürth mit einer Flasche auf den Kopf. Der Verletzte wurde vor Ort erstversorgt, anschließend dem Krankenhaus zugeführt. Polizeibeamte nahmen den 21-Jährigen in Gewahrsam, ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und erstatteten Anzeige.

 

Gegen 21:00 Uhr nahmen Einsatzkräfte drei in Hückeswagen und Marienheide wohnende Männer im Alter von 18 und 19 Jahren in Gewahrsam. Sie hatten sich auf dem Marktplatz im angetrunkenen Zustand mit anderen geschlagen. Einer der Männer führte einen Teleskopschlagstock mit sich. Sie müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen.

 

Etwa zur selben Zeit trat auf dem Marktplatz ein angetrunkener 21-jähriger Mann gegen geparkte Autos. Er musste auf der Wache seinen Rausch ausschlafen. Zudem muss er mit einem Verfahren wegen Sachbeschädigung rechnen. Gegen 23:00 Uhr sperrten Polizeibeamte einen betrunkenen 35-jährigen Mann in die Zelle. Er hatte auf dem Marktplatz randaliert und war dem polizeilichen Platzverweis nicht nachgekommen. Um 23:15 Uhr verbrachten die Beamten einen 19-Jährigen zur Wache, der auf dem Festplatz wiederholt durch aggressive Provokationen aufgefallen war.

 

In Radevormwald beleidigte ein 19-jähriger Heranwachsender Polizeibeamte. Er sollte daraufhin zur Personalienfeststellung der Wache zugeführt werden. Nachdem ihm dieses eröffnet wurde, schlug er derart heftig um sich, dass der Widerstand mit Reizgas gebrochen werden musste. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

 

Im Festzelt am Marktplatz in Waldbröl leistete am 31.01.2008, gegen 23:45 Uhr ein 21-Jähriger Widerstand. Er hatte zuvor zahlreiche Mädchen belästigt. Der in Waldbröl wohnende Mann stieß bei der Personalienfeststellung einen Beamten von sich weg, so dass er anschließend mit den entsprechenden Polizeitechniken zu Boden gebracht werden musste. Die Beamten verbrachten ihn in die Gewahrsamszelle der Wache, ließen eine Blutprobe entnehmen und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

 

In Engelskirchen-Wiehlmünden nahmen Polizeibeamte in der Nacht zum 01.02.2008 einen 35-jährigen Mann in Gewahrsam. Er hatte im betrunkenen Zustand wiederholt in einem Wohnhaus randaliert.

 

Am 31.01.2008, gegen 21:30 verließ ein 21-jähriger Mann das Festzelt in Engelskirchen. Im Vorbeigehen schlug er einem Security-Mitarbeiter eine Pommes-Frittes-Schale aus der Hand. Dabei grüßte er mit den Worten “Heil Hitler”. Als noch weitere Beleidigungen und nationalsozialistische Äußerungen fielen, wurde der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.

 

Am 31.01.2008, gegen 22:15 Uhr hatte ein 17-Jähriger im Engelskirchener Festzelt randaliert. Er beleidigte anschließend die eingesetzten Polizeibeamten. Er wurde zur Wache verbracht und anschließend in die Obhut seines Vaters übergeben. Nun folgt ein Ermittlungsverfahren.

 

In Reichshof-Denklingen ereignete sich an Weiberfastnacht gegen 22:10 Uhr ein Raub. Die anschließende Fahndung der Polizei verlief erfolgreich. Sie stellte die Täter auf einem Spielplatz in der Ortsmitte. Der 23-jährige Geschädigte befand sich zu Fuß auf dem Gehweg der Hauptstraße, als er von zwei Männern angesprochen wurde. Sie forderten nach einem kurzen Wortwechsel die Herausgabe von Zigaretten. Für den Fall, dass er der Forderung nicht nachkäme, kündigten sie an, ihn mit einem Messer zu verletzen. Obwohl er ihnen seine Zigaretten aushändigte, traktierte einer der beiden das Opfer mit Faustschlägen. Die Polizei stellte die beiden alkoholisierten 23-Jährigen aus Gummersbach aufgrund der exakten Personenbeschreibung in der Nähe des Tatortes. Sie wurden zur Entnahme einer Blutprobe der Wache Waldbröl zugeführt. Im Funkstreifenwagen schlug einer der beiden Verdächtigen auf einen Polizeibeamten ein. Der weitere Widerstand wurde mit einem gezielten Faustschlag gebrochen. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Die Tatverdächtigen müssen nun mit einem Verfahren wegen Raubes rechnen.

 

Am 31.01.2008, gegen 22:00 Uhr missachtete ein 20-jähriger Autofahrer in der Straße Kirchhof in Morsbach-Überasbach ein Verbotszeichen. Der Fahrer verhielt sich auffällig, die Pupillen seiner Augen erschienen verändert. Er hatte offensichtlich Drogen zu sich genommen.

 

Nach Mitternacht, um 03:10 Uhr, überprüften Polizeibeamte auf der Hauptstraße in Reichshof-Denklingen einen 36-jährigen Pkw-Fahrer. Die Atemalkoholmessung verlief positiv. Fünf Minuten später fiel bei einer Kontrolle auf der Ringstraße in Wipperfürth das unsichere Verhalten eines 23-jährigen Autofahrers auf. Er hatte Drogen konsumiert. Gegen 03:40 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen 20-jährigen Mofafahrer, der das Rotlicht der Ampel an der Gartenstraße missachtet hatte. Auch er war betrunken. Nach weiteren 15 Minuten stellte eine Streifenwagenbesatzung einen 19-Jährigen auf der Hauptstraße in Reichshof-Denklingen. Er hatte vor Fahrtantritt alkoholische Getränke zu sich genommen.

 

Auf der Gaulstraße in Wipperfürth fiel um 04:40 Uhr ein 23-jähriger Autofahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise auf . Der Alkotest verlief positiv. Allen Personen wurden Blutproben entnommen, einige mussten darüber hinaus noch ihre Führerscheine abgeben.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 

 


 

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06 1343 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017