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Lindlar –  Am 01.02.2008, gegen 18:10 Uhr, verübten zunächst unbekannte Täter einen brutalen Raubüberfall (wir berichten) auf einen Drogeriemarkt in Lindlar-Frielingsdorf, Montanusstraße. Der jüngere der beiden Männer sprühte der Kassiererin Reizgas in die Augen und schlug ihr während ihrer Flucht mehrfach mit einem Motorradhelm auf derart brutal auf den Kopf, so dass das Visier herausbrach.

 

Schließlich gelang es der Frau in einer nahegelegenen Gaststätte Schutz zu finden. Der Mittäter entnahm der Kasse das Bargeld. Sie entkamen zunächst unerkannt. Die verletzte Kassiererin gab der Polizei den entscheidenden Tipp. Sie benannte eine 16-Jährige aus Lindlar, die sich gemeinsam mit den Tatverdächtigen Stunden vor dem Raub im Geschäft befunden hatte, namentlich.

 

Ermittlungen über die 16-Jährige führten die Polizei schließlich zu den beiden Tatverdächtigen, die die Jugendliche nur mit Vornamen kannte. Weitere Nachforschungen zu den Vornamen nährten den Verdacht, dass es sich bei dem Haupttäter um einen 16-Jährigen aus Engelskirchen handeln könnte. Der Jugendliche war seit dem 26.01. von zu Hause abgängig und wurde von der Polizei gesucht. Gestern Abend gelang es den Ermittlern den Aufenthaltsort des 16-Jährigen in Lindlar ausfindig zu machen.

 

Eine Bekannte hatte ihm und seinem vier Jahre älteren Freund während ihrer Abwesenheit ihre Wohnung überlassen. Der Jugendliche wurde in der Wohnung angetroffen und festgenommen. In seinen Vernehmungen räumte er die Tat ein, als seinen Mittäter benannte er seinen 20-jährigen Freund. Da d er sich nicht in der Lindlarer Wohnung befand, suchten die Beamten dessen Wohnanschrift in Gummersbach auf. Sie trafen dort dessen Angehörigen an. Diese wurden mit dem Vorfall konfrontiert.

 

Gleichzeitig wurde ihnen erläutert, das der junge Mann polizeilich gesucht wird. In der Folge hatten die Familienangehörige mit dem Tatverdächtigen den Kontakt hergestellt, so dass sich dieser aufgrund des Fahndungsdrucks der Polizei Stunden später stellte. Auch er ist geständig. Beide werden heute Nachmittag dem Haftrichter in Gummersbach vorgeführt.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 


 

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06 1181 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017