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HBW Balingen-Weilstetten – VfL Gummersbach 30:33 (11:15)

 

(Von VfL Gummersbach) Nach der unglücklichen Niederlage in der Champions League gegen Ciudad Real wirkte der VfL am Samstag bei den heimstarken Schwaben erstaunlich frisch und gewann souverän und locker die beiden Punkte. So waren es auch keine mentalen Defizite, die in der hektischen Anfangsphase vor 2500 Zuschauern in der ausverkauften SparkassenArena für eine 4:1-Führung (11. Stefan Kneer) der Gastgeber führten. Nach dem ersten Angriff der HBW musste Roman Pungartnik zur Verwunderung der Gummersbacher Bank eine Zeitstrafe absitzen und danach verbarrikadierte Christian Ramota gut zehn Minuten sein Tor.

 

Vor allem Momir Ilic und Gudjon Sigurdsson hatte der ehemalige Gummersbacher zunächst auf der Rolle, der VfL-Kapitän vergab in dieser Phase auch einen Siebenmeter. Nur Momir Ilic konnte “Eros” in der 8. Minute mit einem Strafwurf überwinden. In Unterzahl hatte anschließend Adrian Rother einen gelungenen Auftritt von zwanzig Sekunden, der Nachwuchsspieler warf den Ausgleich zum 4:4 und fortan wurde die offensive Deckung der Gastgeber immer wieder ausgespielt. Zehn Minuten gelang Balingen-Weilstetten nun kein Tor, weil auch Goran Stojanovic unüberwindbar schien und nach dem 5:8 (20.) beim Zwischenstand von 9:12 (26.) seinen vierten Siebenmeter hielt.

 

In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit wirkte sich zudem die Einwechselung von Kenneth Klev positiv aus, der Norweger spielte bis zur Pause fehlerfrei. In der zweiten Halbzeit kam das junge Team von Dr. Rolf Brack mit neuem Elan aus der Kabine und wollte mit forschem Einsatz die individuelle und spielerische Unterlegenheit wettmachen. Daniel Dauer schaffte sogar das 17:18 nach 41 Minuten, doch dann schwanden die Kräfte bei den Gastgebern. Angeführt von einem überragenden Kapitän Gudjon Sigurdsson, der von der Außenposition auf die Mitte in die Rolle des Spielmachers beordert wurde, setzte sich der VfL Tor um Tor ab.

 

Adrian Wagner fügte sich als Linksaußen nahtlos ein, hatte am Ende bei sechs Versuchen fünf Mal getroffen und auf der anderen Seite wurde Roman Pungartnik immer wieder frei gespielt. Über 18:22 (46.), 20:25 (50.) konnten die Gummersbacher nach dem 21:28 den Vorsprung verwalten und die Kräfte für die noch folgenden englischen Wochen schonen. Balingen-Weilstetten kämpfte wacker bis zum Ende und betrieb erfolgreich Ergebniskosmetik. Der Abstand wurde erst in der 59. Minute mit 28:31 auf drei Tore verringert, eine echte Gefahr für die beiden Punkte bestand zu keinem Zeitpunkt.

 



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Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:

 

“Wenn ich mal die katastrophale Angriffsleistung der ersten zehn Minuten vergesse, war es insgesamt ein gutes Spiel von uns. Mich hat besonders gefreut, dass die Spieler, die bislang weniger zum Einsatz kamen, ihren Chance nutzten und eine überzeugende Leistung zeigten. Dazu zähle ich Adrian Wagner, Kenneth Klev und auch Geoffroy Krantz, auch wenn dieser nur ein Tor machte. Momir Ilic hat Rückenprobleme, das muss man bei der Bewertung seiner Leistung wissen. Eros Ramota hat die ersten zehn Minuten eine Weltklasseleistung gezeigt, über sechzig Minuten war dagegen Goran Stojanovic wieder ein großer Rückhalt.“ 

 

 

Infos zum Spiel:

  • Schiedsrichter: Bernd Methe, Reiner Methe
  • Zuschauer: 2351
  • Siebenmeter: 6/11 – 3/5
  • Strafminuten: 10 – 14 Minuten

 

Torschützen:

  • Roman Pungartnik: 8 Tore
  • Gudjon Valur Sigurdsson: 7 Tore
  • Adrian Wagner: 5 Tore
  • Kenneth Klev: 4 Tore
  • Robert Gunnarsson: 3 Tore
  • Alexandros Alvanos: 3 Tore
  • Momir Ilic: 1 Tor
  • Geoffroy Krantz: 1 Tor
  • Adrian Rother: 1 Tor

 

  • Goran Stojanovic: 11 Paraden
  • Nandor Fazekas: 2 Paraden

 


 

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06 1031 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017