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VfL Gummersbach – TSV Dormagen 31:28 (16:13)
…mit HD-Video von der Pressekonferenz!

VfL Gummersbach siegt in einem Tempospiel denkbar knapp gegen den TSV Dormagen. Die jüngste Mannschaft der Bundesliga wehrte sich bis zum Schluss gegen die alten VfL Hasen vor 2.012 Zuschauern in der Eugen Haas Sporthalle…

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In einem äußerst schnellen Bundesligaspiel geriet der VfL Gummersbach  vor heimischer Kulisse zwar nur einmal in Rückstand (3:4) doch der TSV Dormagen sorgte für eine permanente Unruhe und lernte dem VfL das fürchten. Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de
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Immer wieder angetrieben von Florian Wisowski (Nr. 2), der mit seinen 8 Treffern die VfL Deckung ein ums andere Mal alt aussehen lies, schafften es die abstiegsbedrohten Gäste bis zum Ende, die Partie offen zu halten. Einen weiteren großen Rückhalt hatte der TSV Dormagen in Jens Vortmann, der mit seinen 17 Paraden der große Rückhalt im Tor der Gäste war.
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Vedran Zrnic erfolgreichster Spieler in den Reihen des VfL Gummersbach (9 Treffer, 6 Siebenmeter). Die Spielentscheidenden Momente, gehörten jedoch dem VfL. Vor allem in der zweiten Halbzeit sorgte das Team von Sead Hasanefendic bei knappen Spielständen immer wieder für die nötige Befreiung. Dem 21:20 folgten vier VfL Treffer in Folge. Dormagen verkürzte nochmals zum auf 27:25, doch auch hier hatte der VfL die besseren Karten und zog spielentscheidend auf 30:25 davon und sicherte sich am Ende verdient den 31:28 Erfolg
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Trotz  dem zeitgleich ausgestrahltem Fussball CL-Halbfinale Bayern Münschen gegen Olympique Lyon war die Eugen Haas Sporthalle mit 2.012 Zuschauer fast ausverkauft. Die Zuschauer sahen ein tolles Tempospiel, bei dem sich die Gäste aus Dormagen mit der „jüngsten Mannschaft der Handballbundesliga“ erstklassig präsentierten.

 

Gummersbach (Von Peter Grau) Das war ein hartes Stück Arbeit. Vor 2.012 Zuschauern in der Eugen Haas Sporthalle machten die hoch motivierten Gäste aus Dormagen in einem tollen Tempospiel dem VfL Gummersbach das Leben schwer. Zehn Plätze trennen beide Mannschaften in der Tabelle, doch zu sehen war davon keine Spur.

 

Der Link zum HD-Video von der Pressekonferenz (08:22 Min.) ist mitten im Bericht zu finden.

 

 

Ausführlicher Spielbericht von Holger Klein: 

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Der VfL überraschte in der Anfangsformation mit Jonathan Eisenkrätzer in der Defensive, der Youngster ersetzte Robert Gunnarsson – der Teamkapitän war erst am Dienstag am Dienstag am Dienstag nach langer Irrfahrt von Island wieder im Oberbergischen eingetroffen – im Mittelblock. Der 2,02 Meter große Schlacks sorgte zugleich für die ersten Paukenschläge in der Offensive: Erst holte Jonathan einen Siebenmeter für den VfL heraus, den Vedran Zrnic souverän verwandelte, dann setzte er sich im Angriff durch und traf zum 2:0.

 

 

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Doch die abstiegsbedrohten Dormagener zeigten sich nur wenig beeindruckt und schlugen zurück: Erst glich das Team von Trainer Kai Wandschneider aus (3:3/8. Minute), dann ging der TSV sogar mit 4:3-in Führung. Drago Vukovic und Geoffroy Krantz brachten mit einem Doppelschlag ihr Team jedoch wieder in Front: Nach zehn Minuten lag das Hasanefendic-Team mit 5:4 in Führung. Die Eine-Tor-Führung hatte auch nach 14 Minuten Bestand, Vedran Zrnic scheiterte mit einem Siebenmeterheber an TSV-Keeper Jens Vortmann, es blieb beim 7:6. Doch der Fehlwurf stoppte den VfL nicht, die blau-weiße Angriffsmaschinerie kam langsam ins Rollen. Den größten Anteil daran hatte Drago Vukovic, der in den ersten 16 Minuten viermal einnetzte und seine Farben mit 10:7 in Führung brachte.

 

 

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Als der ehemalige TSV-Spieler Christoph Schindler nach schöner Einzelleistung zum 11:7 traf, zog Kai Wandschneider die grüne Karte. Seine Mannschaft kam mit viel Tempo aus der Auszeit – doch ein Tor gelang dem TSV nicht: Maxi Holst scheitere mit einem Siebenmeter am Pfosten. Nils Meyer machte es besser, er verkürzte nach Tempogegenstoß zum 11:8 (20. Minute).

 

 

Dem VfL war der Schwung durch die Auszeit ein wenig verloren gegangen, Spyros Balomenos verringerte den Rückstand auf zwei Tore (11:9/23. Minute). Den ersten Treffer nach mehrminütiger Durststrecke erzielte wieder Christoph Schindler, gleich danach bot sich Adrian Pfahl die Möglichkeit den Vorsprung auf vier Tore anwachsen zu lassen, doch der Halbrechte zielte zu genau und traf nur den Innenpfosten. Holst überwand den erneut starken Goran Stojanovic per Siebenmeter-Aufsetzer, im Gegenzug trafen jedoch Linksaußen Adrian Wagner – auch ein ehemaliger Dormagener – und Rechtsaußen Ole Rahmel, der VfL führte 14:11. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging der VfL auch in die Kabine: Drago Vukovic traf Sekunden vor Schluss zum 16:13.

 

 

In der zweiten Halbzeit standen dann beim VfL auch Robert Gunnarsson und Viktor Szilagyi auf der Platte, die beiden Routiniers hatten während der ersten 30 Minuten auf der Bank gesessen. Die Heimmannschaft erhöhte von Beginn an das Tempo, insbesondere Vedran Zrnic zeigte seine Treffsicherheit und erzielte drei der ersten fünf VfL-Tore in Halbzeit zwei. Zudem spielte der kroatische Nationalspieler einen Traumpass auf seinen Landsmann Drago Vukovic, der per Kempa-Trick einlochte. Doch der TSV gab sich nicht geschlagen und kämpfte beherzt weiter: nach 40 Minuten hatte der Gast auf 21:19 verkürzt und war zudem in Ballbesitz: Florian Wisotzki brachte seine Farben bis auf ein Tor heran. Robert Gunnarsson traf spektakulär, doch das Schiedsrichtergespann Prang/Reichl hatte vorher auf Siebenmeter entschieden: Vedran Zrnic verwandelte zum 22:20. Nun ging es plötzlich ganz schnell: Adrian Wagner verwertete einen Tempogegenstoß sicher, Jonathan Eisenkrätzer fing einen langen Pass von Goran Stojanovic und traf ebenso souverän – der VfL lag wieder mit vier Toren in Front (24:20/43. Minute). Kai Wandschneider reagierte mit einer Auszeit.

 

 

Der taktische Kniff war erneut erfolgreich: Balomenos und Holst verkürzten auf 24:22, zudem musste Adrian Wagner für zwei Minuten auf die Bank. In Unterzahl traf Drago Vukovic, doch auch Maxi Holst überwand den eigens für einen Siebenmeter ins Tor gekommene Markus Hammerschmidt – 25:23 (47. Minute). Zwei schnelle Tore von Robert Gunnarsson (nach starkem No-Look-Pass von Drago Vukovic) und Adrian Pfahl sorgten wieder für Beruhigung unter den VfL-Fans: Zehn Minuten vor Schluss lag das Hasanefendic-Team wieder mit vier Toren in Führung: 27:23. Der TSV wollte seinem Ruf als Stehaufmännchen jedoch gerecht werden und verkürzte auf 27:25. Ins Wanken geriet der VfL jedoch nicht, denn sobald Dormagen in Schlagdistanz war, leistete sich das Team Fehlwürfe. Das Hasanefendic-Team nutzte dies und ging durch zwei Zrnic-Treffer wieder mit vier Toren in Führung: 29:25/25. Minute. Geoffroy Krantz schraubte das Ergebnis noch höher, vier Minuten vor Schluss hatte der VfL ein Fünf-Tore-Puffer. Den Sieg ließ sich der VfL nicht mehr nehmen, das Hasanefendic-Team brillierte nicht, gewann aber völlig verdient und letztlich auch ungefährdet mit 31:28.

 

 

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Schiedrichter der Partie: Uwe Reichl (Köln) und Uwe Prang (Bergheim)

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen zum Spiel aus der Pressekonferenz:

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Pressekonferenz mit: Sead Hasanefendic, Holger Klein (Pressesprecher VfL Gummersbach) und Kai Wandschneider

 

 

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HD-Video: VfL Gummersbach gegen TSV Dormagen (Pressekonferenz)

Mittwoch 21.04.2010 (TV.NEWS-on-Tour.de)

>> Zum HD-Video geht es HIER!


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„Glückwunsch an Sead und den VfL . Wir haben sehr gut mitgehalten. Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel. Wir haben uns nicht hängen lassen, waren bis auf einem Tor am VfL dran. Doch dann hat die Heimmannschaft in den entscheidenden Minuten das Tempo angezogen, da fehlt uns die Erfahrung, die richtigen Dinge im richtigen Moment zu machen. Phasenweise hatten wir die jüngste Bundesligamannschaft aller Zeiten auf dem Parkett, Kompliment daher an meine jungen Spieler. Ich bin begeistert über die Moral meiner Mannschaft, das macht mir Hoffnung für die schweren Spiele in den kommenden Wochen“, sagte TSV-Trainer Kai Wandschneider in der Pressekonferenz.

 

 

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„ Es war ein schweres Stück Arbeit, und es klingt paradox: Der Trainer des Verlierers ist zufrieden, der Trainer des Siegers dagegen nur bedingt. Ich bin zufrieden über zwei Punkte und über das Tempospiel, das wir in der ersten Halbzeit aufziehen konnten. Die Zuschauer haben ein attraktives Spiel mit vielen Chancen und Toren in der ersten Halbzeit erlebt. Jonathan Eisenkrätzer hat eine zentrale Figur in der Arbeit gemacht und auch die kämpferische Leistung von Schindler war gut. Gunnarsson und Szilagy hatten eine lange Reise hinter sich und deshalb fehlte etwas das Niveau. In einigen Situationen konnten wir uns auf bis zu fünf Tore absetzen, mehr aber auch nicht. Ich wünsche Dormagen alles Gute, ich glaube, dass sie den Klassenerhalt erreichen können, wenigstens über die Relegation“, sagte VfL-Trainer Sead Hasanefendic nach dem Spiel.

 

  

  • Tore VfL: Krantz 3, Wagner 2, Schindler 2, Vukovic 7, Eisenkrätzer 2, Gunnarsson, Pfahl 2, Rahmel 2, Zrnic 9/6
  • Paraden Stojanovic: 12
  • Zeitstrafen: VfL 1 (Wagner)/ TSV 1 Wisotzki
  • Zuschauer: 2012

 

 

 

… weitere Bonusfotos vom Spiel:

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Die Zuschauer waren mit dem Spiel zufrieden…



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Flagge: VfL Gummersbach (Verein für Leibesübungen Gummersbach von 1861 e.V)



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Viktor Szilagyi



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Zuschauer Eugen Haas Halle



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Michiel Lochtenbergh



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Adrian Wagner und Drago Vukovic nehmen Konstantinos Chantziaras “in die Zange”



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Geoffroy Krantz “spielt ab”



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Adrian Wagner



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TSV Dormagen Team Time-Out



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Drago Vukovic



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VfL Gummersbach  Team Time-out



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Viktor Szilagyi



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Nils Meyer



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Siebenmeter: Vedran Zrnic wirft auf das Tor von Jens Vortmann



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Bobby Schagen



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Zuschauer Eugen Haas Halle



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“Blaue Teufelchen” im VfL Block



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Adrian Wagner “am Ball” – Florian Wisotzki – Jörg Lützelberger



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Michiel Lochtenbergh “am Ball” – Drago Vukovic



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Michael Wittig “am Ball”



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Adrian Pfahl – Maximilian Holst 



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Maciej Dmytruszynski “am Ball” – Drago Vukovic



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Florian Wisotzki



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Zuschauer Eugen Haas Halle



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Tattoo von Maciej Dmytruszynski



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Maximilian Holst



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Spyros Balomenos



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Robert Gunnarsson



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Kristian Nippes im Angriff auf das Tor von Goran Stojanovic



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Geoffroy Krantz “am Ball”  – Maciej Dmytruszynski



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Adrian Pfahl



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Christoph Schindler



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Kai Wandschneider mit seinen Spielern



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Robert Gunnarsson – Kristian Nippes



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Kentin Mahe



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Sead Hasanefendic (mitte), Links: Ole Rahmel / rechts: Viktor Szilagyi



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Vedran Zrnic



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Maximilian Holst



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Goran Stojanovic



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Maximilian Holst “am Ball” / Geoffroy Krantz



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Das Spiel endete 31:28 für den VfL Gummersbach gegn TSV Dormagen








… weitere Bonusbilder von Peter Grau:

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Geoffroy Krantz “am Ball” – Sebastian Linder



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Adrian Pfahl “am Ball”



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Drago Vukovic “am Ball”



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Spyros Balomenos “am Ball”



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Schriedrichter Uwe Prang (Bergheim)




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Gummi das VfL Gummersbach  Maskottchen mit “stewe Reinigungsfachkraft


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06 6966 · 07 6 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017