Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

 

TOYOTA Handball-Bundesliga: VfL Gummersbach – HSV Hamburg

 

ntoi-vfl-hsv-01.jpg

Ein hochbrisantes Duell erwartet die Handballfans am Mittwochabend (Anwurf 20.15 Uhr) in der Kölnarena, wenn der VfL auf den HSV Hamburg trifft. Beide Mannschaften sind in einer ähnlichen Lage. Am kommenden Wochenende haben die Gummersbacher wie die Hamburger ihr Endspiel um den Gruppensieg in der Hauptrunde der Champions League.  Archivfotos: ´Der Sasse´ Christian Sasse (2), Dennis Sasse (1) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Köln (Von VfL Gummersbach) – Während die Norddeutschen schon am Samstag in Pamplona bei Portland San Antonio um die Qualifikation für das Halbfinale spielen, kann das Team von Alfred Gislason einen Tag länger regenerieren, bevor es am Sonntagabend in Ciudad Real um alles geht. In der Meisterschaft der TOYOTA Handball-Bundesliga ist der Druck am Mittwoch für beide Mannschaften ebenfalls groß.

 

Der HSV müsste sich bei einer Niederlage von allen Titelträumen verabschieden und der VfL endgültig von dem Erreichen des vierten Tabellenplatzes, der bekanntlich die erneute Qualifikation für die Königsklasse bringen kann, wenn ein deutscher Club dort den Titel holt. Die Trainer beider Teams werden also am Mittwoch kaum Gelegenheit haben, irgendeinen Spieler zu schonen, zumal Alfred Gislason und Martin Schwalb nicht mit einem kompletten Aufgebot taktieren können. Beim VfL könnte neben dem Dauerpatienten Vedran Zrnic wieder Oleg Kuleshov ausfallen, der wegen seiner Schmerzen am lädierten Knöchel die Reise nach Kiel erst gar nicht mitmachte.

 

Beim Tabellendritten sieht es noch schlimmer aus. Kapitän Guillaume Gille wurde am vergangenen Freitag am Ellenbogen operiert, dazu fallen Oleg Velyky und Stefan Schröder langfristig aus. Nationalspieler Torsten Jansen, der beim Rekordsieg gegen den Wilhelmshavener HV (44:17) noch geschont wurde, schied am letzten Samstag beim erfolgreichen Champions-League-Duell gegen die SG Flensburg-Handewitt (28:24) mit dem Verdacht auf einen Muskelfaserriss aus, und Mathias Flohr verletzte sich am Knie.

 

HSV Hamburg (Handball) Torhüter Johannes Bitter (Foto: Dennis Sasse - www.NTOI.de)

 

Gerade dieses Spiel zeigte aber einmal mehr, dass die Hamburger über eine so hochklassige Auswahl verfügen, die eigentlich nur sechs gesunde Feldspieler aufbieten muss, um jeden Gegner in der TOYOTA Handball-Bundesliga zu schlagen. Gegen Flensburg-Handewitt vertraute Martin Schwalb trotz der Personalmisere neben den Toptorhütern Per Sandström und Johannes Bitter (Foto oben)  nur acht Akteuren, denn Jan Schult und Ivan Ursic wurden nicht eingesetzt. Bruno Souza, Pascal Hens, Krzysztof Lijewski, Hans Lindberg, Bertrand Gille, Dimitri Torgowanow, Heiko Grimm und Kyung-Shin Yoon bringen es zusammen auf über 1000 Länderspiele und sollen es wohl auch in der Kölnarena richten.

 

Aufsehen erregte der HSV am vergangenen Wochenende aber auch mit einer weiteren Neuverpflichtung. Nach Marcin Lijewski wurde jetzt mit Blazenko Lackovic ein weiterer Leistungsträger von der SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag genommen (ab 2009). Zuvor hatten die Hamburger schon Oleg Velyky (Rhein-Neckar Löwen) und Arne Niemeyer (GWD Minden) für den Rückraum geholt.

 



Mehr Handball NEWS auf: www.Handball.NEWS-on-Tour.de

 


 

 

 

  • Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:

 

ntoi-vfl-hsv-03.jpg 

 

„Es geht um zwei sehr wichtige Punkte am Mittwoch. Wenn wir aber die Leistung von Kiel wiederholen können, haben wir gute Chancen, denn trotz der Niederlage gab es bei uns viele positive Elemente. Kenneth Klev und Denis Zakharov zählten dazu, wie auch Robert Gunnarsson, der in den Spielen davor etwas schwächelte. Die Pause in Velenje hat ihm gut getan, denn er ist ja einer, der fast immer in der Abwehr und im Angriff durchspielen muss. Auch Adrian Wagner hat in Kiel überzeugt, er bekam zwar auf Außen nur wenige Bälle, aber in der Abwehr hat er seinen Part gut gelöst.

 

Wir haben mehr taktische Möglichkeiten. Leider macht uns Oleg Kuleshov wieder Sorgen. Nach dem Spiel gegen Montpellier konnte er wegen seines Knöchels nicht gehen. Wir wissen, was wir können und können nach den Leistungen der letzten Wochen selbstbewusst ins Spiel gehen. Ich setzte auch auf unsere Fans und eine hoffentlich gut gefüllte Kölnarena in diesem eminent wichtigen Spiel. Guillaume Gille ist ein guter Mittelmann und fehlt den Hamburgern vor allem in der Abwehr. Das gilt natürlich auch für Torsten Jansen. Es bringt sowieso nichts, sich auf einen Spieler zu konzentrieren. Wir müssen Hamburg als Mannschaft in den Griff bekommen.“

 

 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 1237 · 07 3 · # Freitag, 15. Dezember 2017