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Vorbericht Handball Bundesliga. VfL Gummersbach gegen GWD Minden.

Alle Spieler des VfL sind einsatzbereit aber ´Minden kämpft ums Überleben, das macht große Kräfte frei´, warnt VfL Coach Sead Hasanefendic sein Team

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Nur drei Tage nach dem denkbar engen 28:27-Heimsieg gegen den TSV Hannover-Burgdorf müssen die Profis vom VfL Gummersbach schon wieder ran: Am heutigem Samstag um 20.15 Uhr steht das Auswärtsspiel bei GWD Minden auf dem Programm. Grün-Weiß Dankersen Minden erlebt eine der schwärzesten Spielzeiten seiner Geschichte: 21 Niederlagen bei nur zwei Siegen und fünf Unentschieden bedeuten mit 9:47-Punkten den letzten Tabellenplatz. Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de

 

Gummerbach/Minden – Es läuft aber auch alles schief bei den Grün-Weißen, die mit ganz anderen Ambitionen in die Saison gestartet sind. Der Trainerwechsel – Ulf Schefvert folgte auf den glücklosen Richard Ratka – brachte nicht die erwünschte Wirkung, dazu kommen immer neue Verletzungssorgen.

 

Folglich lief auch die Rückserie für Dankersen bisher nicht wie erhofft. Trotzdem hat das Team immer noch Sicht auf das (vermeintlich) rettende Ufer, bis zum Relegationsplatz 16 beträgt der Rückstand nur vier Punkte. Dass die Differenz auf Dormagen am Samstagabend nicht noch größer wird, wollen die Grün-Weißen auf jeden Fall verhindern, in der heimischen Kampa-Halle soll gegen den VfL Gummersbach der Start zu einer Aufholjagd glücken.

 

 

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Doch auch der VfL hat keine Punkte zu verschenken. Nach dem Zittersieg gegen den TSV Hannover-Burgdorf am Mittwoch wollen es die Oberbergischen beim Tabellenletzten nicht wieder spannend bis zur letzten Sekunde machen. „Minden kämpft ums Überleben, das macht große Kräfte frei“, warnt VfL-Coach Sead Hasanefendic sein Team davor, GWD auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir müssen deutlich stärker spielen als zuletzt am Mittwoch und unsere Chancenverwertung verbessern. Da war unsere Bilanz gegen Burgdorf ganz schlecht“, sagt der Trainer, der hofft, dass seine Mannschaft diesmal frischer auftreten wird. „Wir haben ein großes, großes Programm mit einem kleinen, kleinen Kader vor und hinter uns. Ich kann nur hoffen, dass meine Spieler alle gesund bleiben und versuchen, sie zu unserem Saisonhöhepunkt, den Europapokalfinalspielen, in eine gute Form zu bringen“, weist Sead Hasanefendic auf das Mai-Mammutprogramm mit acht Spielen in 28 Tagen hin. Es sei eine schwierige Konstellation: Einerseits wolle er in der Liga die Punkte holen und mit Siegen Platz sechs behaupten, andererseits brauche die erste Sieben auch mal Verschnaufpausen, damit die Spieler nicht in ein körperliches Loch fallen.

 

 

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Beim Minden-Spiel am Samstag geht immerhin Seads erster Wunsch schon einmal in Erfüllung: Alle Spieler sind einsatzbereit, der Trainer kann mit seinem Wunschteam nach Westfalen reisen. Dann ist auch wieder der Rückraumlinke Steffen Fäth mit dabei, der wegen seines Lehrganges mit der Nationalmannschaft gegen Hannover noch eine Zwangspause verordnet bekam. „Die jungen Spieler werden wieder Einsatzzeiten bekommen“, versichert der Trainer, der am Mittwoch in der zweiten Halbzeit auf die beiden jungen Außen Robin Teppich und Ole Rahmel setzte und nicht enttäuscht wurde. „Sie haben ihre Sache ganz gut gemacht, ich war zufrieden mit ihnen“, sagt Sead. Linksaußen Adrian Wagner drückte sich nach dem Mittwochspiel noch ein wenig deutlicher aus: „Die Jungs haben uns gegen Hannover den Arsch gerettet“, lobte Adrian die beiden Youngster. Ob Ole Rahmel jedoch gegen Minden bei den Profis dabei ist oder zusammen mit Jonathan Eisenkrätzer die Oberliga-Mannschaft des VfL in ihrem wichtigen Spiel gegen den Longericher SC – das Match findet ebenfalls am Samstagabend statt – unterstützt, steht noch nicht abschließend fest.

 

Quelle: VfL Gummersbach

 

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06 2010 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017