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SG Flensburg-Handewitt – VfL Gummersbach 34:25 (17:13)

Handball Bundesliga: VfL Gummersbach ohne Chance gegen Champions League Anwärter Flensburg Handewitt!

Ohne Chance war der VfL Gummersbach gegen den Champions League-Anwärter Flensburg-Handewitt. Die müde wirkenden Oberbergischen waren im Vergleich zum Lemgo-Spiel am Dienstag nicht wiederzuerkennen und verloren – wenn auchum einige Tore zu hoch – verdient in der brodelnden Campus-Halle. Archivfoto: ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de

 

Gummersbach – Der Gastgeber hatte den besseren Start: Thomas Mogensen und Tobias Karlsson brachten das Heimteam schnell mit 2:0 in Führung. Der VfL bekam seinen ersten Angriff wegen Zeitspiels vom Schiedsrichtergespann Geipel/Helbig abgepfiffen, beim zweiten scheiterte Schindler mit einem Unterarmwurf an Dan Beulter – schon früh wurde deutlich, was für ein schwerer Gang dem VfL in der Campus-Halle bevorstehen wird. Nachdem sein erster Wurf am Tor vorbei ging, machte es Drago Vukovic beim zweiten Versuch besser und verkürzte auf 2:1. Doch trotz Überzahl gelang dem VfL nicht der Ausgleich, schlimmer noch Flensburg traf durch Lasse Boesen zum 3:1.

 

Als Lars Christiansen den ersten Siebenmeter des Spiel verwandelte, nahm Sead Hasanefendic bereits nach siebeneinhalb Minuten seine Auszeit. Mehr Druck und mehr Aggressivität forderte der VfL-Coach von seinen Jungs – und brachte zudem die Routiniers Viktor Szialgyi und Robert Gunnarsson. Doch auch dies half vorerst nicht, VfL-Kapitän Gunnarsson scheiterte an Beutler, Carlen traf im Gegenzug zum 5:1. Der VfL war im Vergleich zum starken Lemgo-Spiel am Dienstag nicht wiederzuerkennen: Hektisch im Abschluss, dazu löchrig in der Defensive. Nach einem überhasteten Wurf von Adrian Pfahl nutzte Oskar Carlen den Tempogegenstoß zum 6:1. Genau das, was Sead Hasanefendic vor dem Spiel unbedingt verhindern wollte, nämlich ein schneller hoher Rückstand, war eingetreten.

 

Doch wie schon so häufig in dieser Saison zeigten die Oberbergischen Moral und kämpften sich zurück: Vedran Zrnic schaffte mit einem Doppelschlag den 6:3-Anschluss. Die beiden Toren brachten ein wenig mehr Sicherheit ins VfL-Spiel. Die Abwehr stand nun besser, auch die Kombinationen wurden gefälliger. Nach zwei Toren von Viktor Szilagyi betrug der SG-Vorsprung nur noch zwei Tore: 7:5/15. Minute. Die Chance, noch weiter zu verkürzen, vergab Vedran Zrnic: Der sonst so sichere Siebenmeter-Schütze traf vom Strich nur den Pfosten. Der Zwei-Tore-Rückstand blieb auch nach 20 Minuten bestehen: Per Siebenmeter traf Adrian Pfahl zum 10:8. Der VfL war nun bissiger und hatte nach der schwachen Anfangsphase endlich ins Spiel gefunden. Dies machte sich auch im Ergebnis bemerkbar, Adrian Wagner verkürzte auf 11:10. Zu mehr reichte es aber nicht: Zwei schnelle Tore der Hausherren beruhigten die SG-Fans wieder: 13:10/25. Minute.

 

Zwei Minuten vor der Halbzeitsirene nutzte Jörg Lützelberger einen Flensburger Ballverlust und erzielte mit seinem ersten Treffer das 15:13. Ein weiteres Tor gelang dem VfL vor der Halbzeit nicht mehr. Der Gastgeber markierte in der letzten halben Minute aber sogar deren zwei: Das erste trotz angezeigtem Zeitspiels und das zweite in Unterzahl durch einen Tempogegenstoß, nachdem Beutler gegen Vedran Zrnic pariert hatte. Innerhalb weniger Sekunden hatte Flensburg das Ergebnis auf 17:13 hochgeschraubt, Sead Hasanefendic ging nach diesem denkbar schlechten Verlauf der letzten Minute kopfschüttelnd in die Kabine.


Der VfL hatte in Halbzeit zwei sofort eine schwierige Situation zu lösen: Nach Zeitstrafen für Drago Vukovic und Jörg Lützelberger mussten sich die Oberbergischen kurze Zeit mit vier Feldspielern bewähren. Der VfL hatte wie schon in Halbzeit eins Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen: Flensburg zog auf 19:13 davon. Adrian Wagner erzielte über Linksaußen das erste VfL-Tor in der zweiten Halbzeit, doch Oskar Carlen traf ebenfalls: 20:14/35. Minute. Viktor Szialgyi und Drago Vukovic verkürzten in Überzahl auf 21:16, dazu zeigte das Schiri-Duo nach einem Foul an Robert Gunnarsson auf den Siebenmeterstrich: Adrian Pfahl verwandelte auch seinen dritten Strafwurf zum 21:17. Nun war der VfL wieder in Schlagdistanz, doch statt den Druck noch zu erhöhen, erlaubte sich das Hasanefendic-Team eine fürchterlich Minute, in der sie Flensburg drei Tore hintereinander gestattete: Nach 40 Minuten führte die SG mit 25:18, das Spiel schien entschieden.

 

Adrian Pfahl per Rückraumhammer und Viktor Szilagyi per Unterarmwurf verkürzten auf 25:20. Geoffroy Krantz und Ole Rahmel hatten die Möglichkeit, das Ergebnis weiter zu verbessern, scheiterten jedoch am bärenstarken Beutler. Flensburg war nicht nur wacher, sondern hatte auch das nötige Quäntchen Glück: So fielen in Halbzeit zwei gleich mehrere Abpraller dem Gästeteam einwurfbereit in die Hände. Zehn Minuten vor Schluss lag der VfL mit fünf Toren hinten: 27:22. Adrian Pfahl blieb erneut aus sieben Metern sicher und nagelte den Ball zum 27:23 in den Winkel. Die oberbergische Schlussoffensive wurde allerdings durch eine diskutable Zweiminuten-Strafe gegen Geoffroy Krantz gestört, in Überzahl traf Jakob Heinl zum 29:23. Als der Flensburger Kreisläufer erneut einnetzte und Adrian Wagner über das Tor zielte, war das Spiel entschieden: Der VfL verlor das Spiel gegen Flensburg nach einer bescheidenden Leistung mit 34:25. Während den Oberbergischen die Strapazen der vergangenen Wochen deutlich anzumerken waren, zeigten die Nordlichter eine fast fehlerfreie Leistung und bleiben durch den Sieg auf Champions League-Kurs.

 


  • Tore VfL Gummersbach: Krantz (1), Wagner (4), Vukovic (2), Lützelberger (1), Gunnarsson (2), Szilagyi (5), Pfahl (8/5), Zrnic (2/1)
  • Paraden Stojanovic: 12
  • Zeitstrafen: 10:10 Minuten
  • Zuschauer: 6.200

 

Quelle: VfL Gummersbach

 


 

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06 1441 · 07 2 · # Samstag, 9. Dezember 2017