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Vollständiger Bericht online! 

Handball Bundesliga: SC Magdeburg – VfL Gummersbach 26:33 (12:13)

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Der VfL Gummersbach hat in der Handball-Bundesliga seinen sechsten Tabellenplatz gefestigt. Die Oberbergischen setzten sich beim SC Magdeburg mit 33:26 (13:12) durch. Archivfoto: ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

UPDATE! Magedeburg / Gummersbach: Mit dem 20. Saisonerfolg feierte Gummersbach eine gelungene Generalprobe für ihr Europapokal-Finalhinspiel gegen den spanischen Club Granollers und siegten nach langer Durststrecke auch in der Liga in der Bördelandhalle.

 

Dem VfL Gummersbach ist die Generalprobe vor dem Final-Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger am Samstag geglückt. Der VfL gewann beim SC Magdeburg verdient mit 33:26 (13:12) in der Magdeburger Bördelandhalle und festigt zwei Spieltage vor dem Ende der Saison den sechsten Tabellenplatz.

 

Das erste Tor im Spiel beim SC Magdeburg war den Gastgebern vorbehalten. Stian Tönnesen erzielte das 1:0 für die Magdeburger. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, Adrian Pfahl warf den Ball humorlos aus dem Rückraum in den Winkel. Der VfL agierte zu Beginn aus einer aggressiven 6:0-Deckung. Pfahl war es auch, der das 1:2 durch Magdeburgs Damien Kabengele egalisierte – dieses Mal setzte Pfahl den Ball ansatzlos in die Maschen des Magdeburger Tors. Schon zu Beginn der Partie war abzusehen, dass es wohl keine einfache Aufgabe für Trainer Sead Hasanefendic und seine Mannschaft werden würde. Fabian van Olphen traf für Magdeburg, Adrian Wagner ließ sich beim VfL nicht stoppen – Zwischenstand 3:3. Als Goran Stojanovic mit seiner ersten Parade glänzen konnte und Jörg Lützelberger auf der Gegenseite einen Siebenmeter für die Oberbergischen herausholen konnte, hatte der VfL die erste Chance in Führung zu gehen. Vedran Zrnic nutze die Gelegenheit und versenkte den Siebenmeter zum 4:3. Magdeburg tat sich schwer gegen die Defensive des VfL, deswegen nahm Magdeburgs Trainer Sven Liesegang die erste Auszeit für sein Team in der elften Minute.




Adrian Wagner konnte das 5:4 für die Gummersbacher erzielen, doch dann wurde der SC stärker. Der VfL war in dieser Phase etwas zu unkonzentriert im Abschluss, bis Geoffroy Krantz sein Herz in beide Hände nahm und den Ball zum 6:6 ins Netz beförderte. Magdeburgs van Olphen bereitete dem VfL in der Anfangsphase einige Probleme, aber Gummersbach hielt mit Kampfgeist dagegen. Vedran Zrnic und Drago Vukovic steuerten die Treffer zum 8:8 nach 24 Minuten bei. Als Yves Grafenhorst in der 29. Minute zum 12:10 für die Magdeburger traf, rechneten die Heim-Fans bereits mit einer Halbzeitführung des SC. Doch der VfL präsentierte sich in der Schlussphase der ersten Hälfte noch einmal hellwach und mit dem Willen die Partie noch in Halbzeit eins zu drehen. Vukovic hämmerte den Ball zum 11:12-Anschluss in den Winkel, Wagner markierte wenig später das 12:12. Den Schlusspunkt vor der Pause erzielte Zrnic, der Torhüter Jürgen Müller nach einem Tempogegenstoß keine Chance ließ – der VfL Gummersbach führte mit 13:12.

 




VfL-Trainer Sead Hasanefendic hatte in der Halbzeit-Pause die richtige Ansprache gefunden. Der VfL kam motiviert und mit großem Einsatz aus der Kabine. Das Resultat waren drei schnelle Tore für den VfL. Zunächst sorgte Viktor Szilagyi mit einem schönen Unterhand-Wurf für das 14:12, dann schloss Lützelberger ein Zuspiel von Robert Gunnarsson ab und Drago Vukovic legte mit dem 16:12 gleich nach. Erst in der 33 Minute konnte Magdeburg den Lauf des VfL kurz unterbrechen und traf in Person von Bennet Wiegert. Vukovic antwortete für den VfL und traf aus dem Rückraum. Nach einer Parade von Goran Stojanovic leitete der VfL-Torwart den Tempogegenstoß ein, den Lützelberger am Kreis mit dem 18:13 nach 35 Minuten krönte. Der VfL zeigte in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung. Nachdem Grafenhorst für den SC verkürzen konnte, hatte Zrnic die nächste Gelegenheit per Siebenmeter sein Treffer-Konto zu erhöhen – der Kroate scheiterte allerdings an Magdeburgs Dario Quenstedt. Van Olphen traf wenig später wieder für den SC, doch davon ließen sich die Gummersbacher nicht beeindrucken. Konzentriert und abgeklärt trugen sie ihre Angriffe vor und versuchten auch in der Defensive wenig zuzulassen. Zrnic nach Pass von Szilagyi und im Anschluss Szilagyi selbst, schraubten das Ergebnis auf 20:15. Es war einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken, dass der VfL schon zu Beginn der zweiten Hälfte die Weichen auf Sieg stellte. Auch Adrian Pfahl präsentierte sich wieder in einer hervorragenden Verfassung, der Rückraum-Schütze erzielte sieben Treffer für den VfL. Einen davon in der 42. Minute, als Pfahl das 21:17 wurfgewaltig aus dem Rückraum erzielte. Magdeburg versuchte wieder heranzukommen, doch der VfL hatte etwas dagegen. 15 Minuten vor Schluss sorgte Adrian Wagner für Jubel bei den mitgereisten VfL-Fans. Wagner zog mit Ball von Außen in die Mitte zum Kreis, kam ins Straucheln und warf den Ball dennoch furios ins Magdeburger Tor. Pfahl und Robert Gunnarsson sorgten in der Folgezeit für eine 25:20-Führung der Gummersbacher.

 



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Auch VfL-Torhüter Markus Hammerschmidt zeigte, dass man sich auf ihn verlassen kann. Hammerschmidt tauchte beim Siebenmeter-Versuch von Robert Weber blitzschnell ab und verhinderte damit, dass der SC den Spielstand verkürzen konnte. In der 50. Minute konnten die VfL-Fans einen typischen Gunnarsson-Treffer feiern. Der Isländer ließ sich rückwärts in den Kreis fallen und versenkte den Ball trotzdem unhaltbar im Kasten des SC – spektakulärer ging es kaum. Der VfL spielte die Partie konzentriert zu Ende und ließ keine Zweifel am Sieg der Oberbergischen aufkommen. Die letzten VfL-Treffer des Spiels erzielten Pfahl per Unterhand-Wurf, Gunnarsson und Vedran Zrnic kurz vor Schluss. Der VfL Gummersbach gewann souverän und völlig verdient beim SC Magdeburg und bereitet sich nun auf das wichtige Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger (Samstag, 18. Uhr, Gummersbacher Eugen-Haas-Halle) vor.

 


Adrian Pfahl: „Magdeburg hat gut gekämpft, aber wir haben verdient gewonnen. Es war eine gute Generalprobe für das Europapokal-Finale am Samstag. Wir sind heiß auf den Titel und wollen uns im Final-Hinspiel ein gutes Polster für das Rückspiel in Spanien herausschießen. Unser Trainer stellt uns in jedem Spiel hervorragend ein und wir kämpfen bis zur letzten Sekunde. Ich hoffe, dass die Eugen-Haas-Halle am Samstag richtig voll wird.“

 


Sead Hasanefendic (Trainer VfL): „Ich bin sehr zufrieden. Es ist keine Selbstverständlichkeit in Magdeburg zu gewinnen. Wir haben gut gespielt, Moral gezeigt und unser Selbstbewusstsein weiterhin gestärkt. Wir haben ein großes Ziel vor Augen – wir wollen den Europapokal gewinnen. Wir werden uns bestmöglich auf diese Aufgabe vorbereiten. Aber wir werden auch in der Liga weiterhin alles geben. Ich freue mich, dass wir unsere Verfolger auf Distanz halten konnten.“



  • Tore VfL: Krantz 2, Wagner 4, Vukovic 4, Lützelberger 3, Gunnarsson 3, Szilagyi 5, Pfahl 7/1, Zrnic 5/1
  • Paraden: Stojanovic 16
  • Zeitstrafen: SC 2/ VfL 5


Quelle: VfL Gummersbach

 

 

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06 1719 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017