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VfL Gummersbach – Füchse Berlin 35:32 (19:18)

 

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Alexis Alvanos brannte in der zweiten Hälfte ein Feuerwerk ab. Das Geburtstagskind warf insgesamt zehn Tore und hatte großen Anteil am Sieg des VfL.   Archivfoto: ´Der Sasse´ (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Kölnarena (Von VfL Gummersbach) – Das freundschaftliche Treffen der beiden Trainer, die bei TuSEM Essen als Spieler gemeinsam Erfolge gefeiert hatten, war am Ende ein hartes Stück Arbeit für den VfL. Berlins Jörn-Uwe Lommel war nämlich nicht in die Kölnarena gekommen, um seinem alten Weggefährten Alfred Gislason die Punkte zu schenken. Erst Mitte der zweiten Hälfte erlahmte die Gegenwehr des Aufsteigers, anschließend fuhr der VFL den Pflichtsieg ein, der die Qualifikation für den EHF-Europacup offen hält.

 

Gummersbach begann mit Adrian Wagner auf der Linksaußenposition, da Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson unter leichten Knieproblemen litt. Im Tor stand zunächst Nándor Fazekas, der sich mit zwei Paraden sofort in Stimmung brachte. Die Füchse vertrauten in den ersten Minuten vor allem Christian Caillat, der Franzose schien lange Zeit der einzige Rückraumspieler der Gäste zu sein, der den Ball ins Tor wuchten wollte.

 

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Über 0:2, 1:3 und 2:4 hatte der Winterpauseneinkauf schon drei Mal getroffen, dann stellte sich die Abwehr des VfL besser auf seine Aktionen ein. Nach der fünften Parade von Nándor Fazekas warf Alexis Alvanos zum ersten Mal den Ausgleich. Momir Ilic und Roman Pungartnik legten nach, so dass Füchse-Coach Lommel seine Auszeit nahm. Die brachte aber nichts ein, denn jetzt hatten die Gummersbacher in der ersten Hälfte ihre beste Phase und konnten auf 12:7 davonziehen, weil die Berliner Abwehr ihre Arbeit eingestellt hatte. Dann zeigte Siebenmeterkönig Konrad Wilczynski zwei Mal, was er in dieser Disziplin kann. Nach dem 13:10 musste aber auch der Spezialist einen Fehlwurf von der Linie melden. Sein polnischer Teamkollege Michal Kubisztal machte nun auf sich aufmerksam, da die Gummersbacher zu sorglos agierten.

 

 



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Nach dessen 14:12 holten die Berliner wieder auf und glichen überraschend dank ihres unermüdlichen Kampfgeistes zum 15:15 nach 27 Minuten aus. Für den blassen Adrian Wagner kam nun Goggi Sigurdsson und der führte sich bis zur Pause noch mit zwei schönen Toren ein, so dass es für einen knappen Vorsprung reichte. Berlin profitierte bis dato allerdings auch von einem nachlassenden Nándor Fazekas, nach zehn Paraden ging bei dem Ungarn plötzlich gar nichts mehr.

 

Dafür brannte Alexis Alvanos in der zweiten Hälfte ein Feuerwerk ab. Das Geburtstagskind warf insgesamt zehn Tore und hatte großen Anteil daran, dass der VfL nach dem 25:25 sich noch einmal absetzen konnte.

 

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Geoffroy Krantz, der nach gutem Beginn etwas abgetaucht war, kam mit zwei Toren bis zum 30:26 aus der Versenkung. Berlin hatte große Probleme mit der umgestellten offensiveren Deckung der Gummersbacher, acht Minuten gelang den Gästen kein Tor. Mit dem 32:26 durch Robert Gunnarsson fiel an diesem Abend die Vorentscheidung nach 53 Minuten. Diesen Vorsprung brachte der VfL routiniert über die Zeit. Zur Freude der 3.751 Fans in der Kölnarena durfte sich noch Kevin Jahn als Siebenmeterschütze profilieren, mit zwei verwandelten Strafwürfen deutete der Kreisläufer an, dass er dieses Problem seines Teams in Zukunft vielleicht lösen kann.

 

  • Trainerstimmen aus der Pressekonferenz

 

Jörn-Uwe Lommel (Füchse Berlin): „55 Minuten waren wir ebenbürtig und das Spiel offen gehalten. Dann sind wir leider an Kleinigkeiten gescheitert. Ich bin aber zufrieden mit unserer Leistung, wir haben vier Wochen gut gearbeitet. Es war schwer, die Konzentration und Wettkampfhärte nach dieser Pause abzurufen. So haben wir den VfL wieder ins Spiel gebracht. Am Ende fehlte die Konstanz, um mehr zu holen. Für uns die nächste Woche entscheidend.“

 

Alfred Gislason (VfL Gummersbach): „Es war genau so ein Spiel, wie ich befürchtet hatte. Berlin ist in den letzten Monaten immer besser geworden. Uns hat man die Müdigkeit angemerkt. Zehn Minuten haben wir kein Mittel gegen Caillat gefunden, da hat Fazekas gut gehalten. Danach hat die Abwehr wieder Probleme bekommen, als Berlin umgestellt hat und im Rückraum neue Leute brachte. IN der zweiten Halbzeit war Berlin taktisch gut auf unsere 6-0-Abwehr eingestellt, mit der Umstellung auf 5:1 haben wir am Ende verdient gewonnen. Respekt nach Berlin, da entwickelt sich eine starke Mannschaft.“

 

Infos zum Spiel

  • Schiedsrichter: Christopher Biaesch, Frank Sattler
  • Zuschauer: 3751
  • Siebenmeter: 5/6 – 4/5
  • Strafminuten: 10 – 6 Minuten

 

VfL-Torschützen

  • Alexandros Alvanos: 10 Tore
  • Momir Ilic: 8 Tore
  • Roman Pungartnik: 6 Tore
  • Geoffroy Krantz: 5 Tore
  • Kevin Jahn: 2 Tore
  • Robert Gunnarsson: 2 Tore
  • Gudjon Valur Sigurdsson: 2 Tore

 

  • Nandor Fazekas: 9 Paraden
  • Goran Stojanovic: 4 Paraden

 

 

 


 

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06 939 · 07 3 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017