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VfL Gummersbach – Frisch Auf! Göppingen 34:29 (17:15)

 

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Zwei Spieler machten an diesem Nachmittag den Unterschied aus: Goran Stojanovic und Momir Ilic. Seinem Torwart und seinem Rückraumspieler bescheinigte auch Trainer Alfred Gislason nach dem Abpfiff Weltklasseleistungen. Archivfotos: ´Der Sasse´ (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

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Stojanovic kam auf eine sensationelle Quote von 22 gehaltenen Bällen, Ilic beförderte das runde Leder zwölf Mal ins Göppinger Gehäuse.

 

Kölnarena – (Von VfL Gummersbach) Eine zu diesem Saisonzeitpunkt erstaunlich hochwertige Handballkost verwöhnte die Zuschauer in der Kölnarena, nach dem Duell des VfL gegen den Tabellenneunten der TOYOTA Handball-Bundesliga waren die 6.585 Fans jedenfalls begeistert über eine Vorstellung, die mit zu dem Besten zählte, was die Gummersbacher in der laufenden Saison in den Heimspielen abgeliefert hatten.

 

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Auch Gudjon Sigurdsson bestätigte mit neun Treffern gegen Göppingen eine ´ansteigende Form´.

 

Die Gäste traten wie angekündigt ohne Torwart Martin Galia an, dem abwanderungswilligen Leistungsträger war ein Kreuzbandriss und eine sechsmonatige Zwangspause diagnostiziert worden. Göppingen bestimmte mit seiner defensiven Abwehr zunächst das Spiel so, wie es nach der starken Leistung in Flensburg zu erwarten war. Immer wieder legten die Gäste ein Tor vor und dass es nach sieben MInuten durch den Treffer von Momir Ilic nur 2:3 stand, lag vor allem am starken Auftritt von Goran Stojanovic, der danach schon mit seiner sechsten Glanztat für Stimmung auf den Rängen sorgte.

 

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Alexis Alvanos auf der einen und Michael Schweikardt auf der anderen Seite zelebrierten dann gemeinsam die Angst des Schützen beim Werfen, die vergebenen Siebenmeter sollten in der Folgezeit vor allem für die Süddeutschen ein wesentliches Handicap werden, denn sie nutzten an diesem Nachmittag bis zum Ende insgesamt fünf Strafwürfe nicht. Als nach dem 5:6 von Jaliesky Garcia der Gummersbacher Sverre Jakobsson in der 12. Minute seine erste Zeitstrafe erhielt, lief in seinem Team fast gar nichts mehr. Beim 5:8 (14.) musste Alfred Gislason seine Auszeit nehmen, um sein Team neu zu ordnen.

 

Doch es ging mit dem 5:9 durch Rechtsaußen Christian Schöne weiter, der ausgelassene Jubel auf der Göppinger Bank deutete darauf hin, dass in der Kölnarena gepunktet werden sollte. Jetzt hielt eigentlich nur noch Goran Stojanovic die Gummersbacher im Spiel, über 6:10 und 8:12 (19.) änderte sich nichts an der Dominanz der Göppinger, die aus der kompakten Deckung mit einem zu diesem Zeitpunkt guten Michael Shejbal als Galia-Vertreter ihre gefürchteten Gegenstöße liefen. Jetzt wachte aber der bis dahin eher unauffällige VfL-Linksaußen Gudjon Sigurdsson auf, nach unter anderem drei Toren des Kapitäns war in der 22. Minute der 12:13 Anschluss wieder hergestellt.

 

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Alexis Alvanos gelang zum 14:14 (27.) der erste Gleichstand. Göppingen blieb seiner Linie treu, legte noch zwei Mal ein Tor bis zum 14:15 vor. Erneut glich Alexis Alavanos aus und dem bis dahin glücklosen Roman Pungartnik gelang nach exakt 28 Minuten die erste Führung des VfL. Dragos Oprea versiebte noch den vierten Siebenmeter und ermöglichte dem überragenden Goran Stojanovic die vierzehnte Parade in der ersten Hälfte und dem VfL eine glückliche Führung.

 

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Im zweiten Abschnitt nahmen die Gummersbacher diesen Schwung mit und steigerten sich noch einmal kämpferisch. Nach dem 22:18 brachte auch die dritte Zeitstrafe für Sverre Jakobsson keine Probleme, Kenneth Klev fügte sich nahtlos ein. Mit dem 23:18 in Unterzahl von Gudjon Sigurdsson fiel nach vierzig Minuten eine Vorentscheidung. Zurücklehnen konnte sich der VfL jedoch nicht, denn Göppingen gab nicht auf und konnte nach 44 Minuten auf 25:22 verkürzen.

 

Mehr war gegen den Siegeswillen des VfL aber für die Gäste nicht drin. 28:23 (46.), 31:26 (54.) lauteten die Zwischenstände. Die Schlussphase gestalteten nur noch Momir Ilic und Pawel Horak, der schließlich mit sieben Toren auch bester Schütze beim Verlierer wurde.

 

 

 

Trainerstimmen aus der Pressekonferenz:

 

  • Velimir Petkovic (Frisch Auf Göppingen):

 

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 “Der VfL hat verdient gewonnen. In der ersten Halbzeit war es eine sehr gute Leistung von uns, vor allem die Deckung stand gut. Der VfL war nervös. Doch wir konnten in der zweiten Hälfte diese Leistung nicht halten. Es ist schwer, den VfL zu schlagen, wenn man fünf Siebenmeter verwirft und unser Torwart in der zweiten Hälfte nur drei Bälle hält.”

 

 



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  • Alfred Gislason (VfL Gummersbach):

 

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 “Heute war es fast so wie im letzten Heimspiel. Den Start haben wir verschlafen, es wurden klare Chancen ausgelassen und wir haben zu langsam gespielt. Es war ein Glück, dass Goran Stojanovic eine Weltklasseleistung zeigte. Wie im Übrigen auch Momir Ilic. Die zweite Halbzeit wurde besser, obwohl Göppingen ein schwerer Gegner war. Sie verfügen über eine gute Deckung und wurfgewaltige Spieler. Ich habe nicht viel gewechselt, so passt es offensichtlich besser zusammen. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat auch hervorragend gekämpft. Das Spiel war enger, als es das Ergebnis zeigt.”

 

 

Infos zum Spiel:

  • Schiedsrichter: Jutta Ehrmann, Susanne Künzig
  • Zuschauer: 6585
  • Siebenmeter: 3/4 – 6/11
  • Strafminuten: 10 – 6 Minuten

 

 

VfL-Torschützen

  • Momir Ilic: 12 Tore
  • Gudjon Valur Sigurdsson: 9 Tore
  • Alexandros Alvanos: 5 Tore
  • Roman Pungartnik: 4 Tore
  • Geoffroy Krantz: 2 Tore
  • Kenneth Klev: 1 Tor
  • Robert Gunnarsson: 1 Tor
  • Goran Stojanovic: 20 Paraden

 

 


 

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06 1271 · 07 2 · # Freitag, 8. Dezember 2017