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FIA GT1 Weltmeisterschaft

… im Rahmen der 24h von Spa Francorchams! Siege für Maassen/Menten und Zonta/Kechele

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Ricardo Zonta (BRA) und Frank Kechele (D) stellten ihren Lamborghini Murcielago 670 R-S #25 vom Team Reiter (D) in die erste Reihe für das Championship Race am Samstag. Im Qualifikationsrennen der FIA GT1 World Championship am Freitag legten sie mit ihrem zweiten Platz den Grundstein für den Sieg – Fotos: Dirk Birkenstock [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Vom Ende des Feldes mussten Michael Bartels (D) und Andrea Bertolini (I) nach verpatztem Qualifying starten. Im Maserati MC12 #1 vom Vitaphone Racing Team (D) fuhren sie im zweiten Rennen bis auf Platz sieben nach vorne und verteidigten so ihre Führung in der Meisterschaft

  

Spa Francorchamps: Im Rahmen des 63. Total 24h Rennens von Spa Francorchamps fand der fünfte Auftritt der FIA GT1 Weltmeisterschaft statt. Die ersten Rennen des Jahres gab es bereits in Abu Dhabi (UAE), Silverstone (GB), Brünn (CZ) und auf der High Tech Test Track in Paul Ricard (F).



  • Die FIA-GT1 Weltmeisterschaft


Bis 2009 hieß die Rennserie FIA GT Meisterschaft – für 2010 wurde das Reglement geändert und eine GT1 Weltmeisterschaft daraus gemacht. Hier dürfen zunächst noch die GT1 alter Bauweise an den Start, die mit einem, dem aktuellen Reglement entsprechenden Heckflügel, mit Unterbodenplanke und einer Standard-Motorelektronik der FIA ausgestattet sind. Dazu werden vom GT-Bureau der SRO Mindestgewichte für die einzelnen Fahrzeuge festgelegt um Chancengleichheit zu gewährleisten.




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Ein Aston Martin DB9 in der berühmten Eau Rouge der Ardennenachterbahn


Es müssen von jeder Marke immer mindestens 4 Fahrzeuge an den Start gehen, immer mindestens zwei pro Team. Eine feste Einschreibung der Teilnehmer ist vorgeschrieben, Gaststarter wird es nicht mehr geben. Zwei Motoren stehen den Teams pro Auto zur Verfügung. Sollte ein Dritter fällig werden, wird man beim entsprechenden Lauf um fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Beim vierten Motor beträgt die Strafe gar zehn Plätze. Vier Reifensätze pro Rennen und Wagen sind zugelassen. Dazu regeln Handicap-Gewichte, die für gute Platzierungen eingeladen werden müssen, das Starterfeld auf ein gleichwertiges Niveau. Für schlechte Platzierungen darf man diese wieder ausladen.




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Die Corvette Z06 #12 von Mad-Croc Racing (B) mit Oliver Gavin (GB) und Pertti Kuismanen (SF)



Die FIA-GT1 Weltmeisterschaft 2010 wechselt auch auf das Rennformat von zwei Rennen pro Wochenende mit jeweils 60 Minuten Renndauer (statt bisher einem 2 Std.-Rennen am Sonntag). Nach einem 80-minütigen freien Training folgt ein 60-minütiges Qualifying um die Startaufstellung für das erste Rennen, das Qualifying Race, herauszufahren. In dieser werden zunächst die ersten Piloten der Teams auf die Strecke gehen. Danach werden die acht langsamsten Autos aussortiert und die restlichen 16 Wagen in die zweite, 20-minütige Session mit dem jeweils zweiten Piloten geschickt. Dann wiederholt sich das Spiel für die letzte 10-minütige Session, in der die ersten Piloten noch einmal in den verbliebenen acht Autos eine Art Super-Pole ausfahren können. Vor dem Qualifying Race ist ein 30-minütiges Warm-up angesetzt, das es in Spa erst vor dem 2. Rennen gab.



 


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Der Ford GT Matech #5 von Matech Competition (CH) mit Thomas Mutsch (D) und Richard Westbrook (GB)


Das Ergebnis des Qualifying Race bestimmt die Startaufstellung für das Championship Race am nächsten Tag. Die beiden Rennen enthalten einen Boxenstopp zwecks Fahrer- und Reifenwechsel zwischen der 25.ten und 35.ten Minute. Für die Rennen gibt es unterschiedliche Punktewertungen, während es im Qualifying Race nur für die ersten 3 Punkte gibt ( 8 / 6 / 4 Punkte) sind es im Championship Race analog anderer Weltmeisterschaften 25 Punkte für den Sieg (weitere Punkte 18 / 15 / 12 / 10 / 8 / 6 / 4 / 2 / 1 ).



 



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Der Maserati MC12 des Vitaphone Racing Team aus Herborn – nach drei Titeln in der FIA GT Meisterschaft wollen sie 2010 auch den Weltmeistertitel


  

Der Kalender der FIA GT1 Weltmeisterschaft: 

  • 16.04./17.04 – Abu Dhabi (UAE)
  • 30.04./02.05. – Silverstone (GB)
  • 21.05./23.05. – Brünn (CZ)
  • 02.07./04.07. – Paul Ricard HTTT (F)
  • 29.07./01.08. – Spa-Francorchamps (B)
  • 28.08./29.08. – Nürburgring (D)
  • 17.09./19.09. – Algarve (P)
  • 05.11./07.11. – Durban (ZA)
  • 26.11./28.11. – Interlagos (BRA)
  • 03.12./05.12. – San Luis (ARG)


  


Qualifying:


Die Startaufstellung für das erste Rennen in Spa sah wie folgt aus:


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Sicherten sich die Pole Position: Xavier Maassen und Jos Menten (beide NL) auf einer Corvette Z06 vom Team Mad-Croc Racing (B) #11




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Startplatz zwei für Nicky Pastorelli (I), Domonik Schwager (D) im Lamborghini Murcielago R vom Team All-Inkl.com Münnich Motorsport (D) #38




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3. Platz für Ricardo Zonta (BRA), Frank Kechele (D) im Lamborghini Murcielago R vom Team Reiter (D) #25



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4. sind Bert Longin und Nico Verdonck (beide B) auf ihrem Maserati MC12 vom Triple H Team Hegersport (D) #34



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Auf Platz 5 die Corvette Z06 von Phoenix Racing/Carsports (D) mit Marc Hennerici (D) und Mike Hezemans (NL) #13



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Platz 6 für die #40, der Ford GT Matech vom Marc VDS Racing Team (B) mit Bas Leinders und Maxime Martin (beide B)



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7. sind Clivio Piccione (MC) und Jonathan Hirschi (CH) auf Aston Martin DB9, Team Hexis AMR #10



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8. Platz für die #8 – Aston Martin DB9, Team Young Driver AMR (D) mit Stefan Mücke (D) und Christoffer Nygaard (DK)



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9. Platz für den zweiten Reiter Lamborghini Murcielago R mit Peter Kox (NL) und Christopher Haase (D)



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10. Startplatz für den Maserati MC12 vom Vitaphone Racing Team (D) mit Miguel Ramos (P) und Enrique Bernoldi (BRA) #2



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Startplatz 11 für den Ford GT Matech von Matech Competition (CH) mit Romain Grosjean und Neil Jani (beide CH) #6



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12. Platz für den Aston Martin DB9 vom Team Hexis AMR mit Frédéric Makowiecki und Thomas Accary (beide F) #9 – sie haben auf ihrem Konto bereits einen Sieg im “Quali-Race” in Silverstone (GB)



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13. Startplatz: Ford GT Matech vom Team Matech Competition (CH) mit Thomas Mutsch (D), Richard Westbrook (GB) #5



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Auf Platz 14 die Corvette Z06 vom Team Phoenix Racing/Carsports (D) mit Anthony Kumpen (B) und Andrea Piccini (I) #14



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Bester Nissan GT-R ist auf Platz 15 der vom Swiss Racing Team (CH) eingesetzte mit Seiji Ara (J) und Max Nilsson (S) #4



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Platz 16, die zweite Corvette Z06 vom Team Mad-Croc Racing mit Oliver Gavin (GB) und Pertti Kuismanen (SF) #12



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17. Startplatz für den zweiten Lamborghini Murcielago R vom All-Inkl.com Münnich Motorsport #37



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Die Fahrer sind Marc Basseng (D, links) und Christophe Bouchut (F, rechts)



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18. Platz für den zweiten Aston Martin DB9 vom Team Young Driver AMR (D) / Darren Turner (GB), Tomas Enge (CZ) #7



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Platz 19: Nissan GT-R vom Team Sumo Power GT (GB) mit Michael Krumm (D) und Peter Dumbreck (GB) #23



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Das Schwesterauto #22 mit Warren Hughes (GB) und Jamie Campbell-Walter (GB) #22 sollte von Platz 20 ins Rennen gehen – auf ihrem Konto ist schon ein Sieg im im Championship Race in Silverstone (GB)



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21. Platz für die führenden in der Meisterschaft, den Maserati MC12 vom Vitaphone Racing Team mit Michael Bartels und Andrea Bertolini (I) #1 – mit ihrem Sieg im “Quali-Race” und fünften Platz im Championship Race in Brünn (CZ) übernahmen sie die Tabellenführung vor dem Rennen in Spa Francorchamps



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Startplatz 22 für den Nissan GT-R vom Swiss Racing Team mit Karl Wendlinger (A) und Henri Moser (CH) #3



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Platz 23 für den zweiten Ford GT Matech vom Marc VDS Racing Team mit Markus Palttala (SF) und Renaud Kuppens (B) #41



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Vom letzten Platz aus ins Rennen ging der Maserati MC12 vom Triple H Team Hegersport mit Altfried Heger (D) und Alex Müller (D) #33


Qualifying Race:

In dem einstündigen Rennen am Freitag sicherten sich Maassen / Menten den Sieg zbd somit neben 8 Punkten auch die Pole Position für das zweite Rennen am Samstag. Zweite wurden Zonta/Kechele im Reiter Lamborghini (6 Punkte) und dritte die Phoenix Corvette #13 mit Mike Hezemans und Marc Hennerici. Da sich nicht mehr genug Restbezin für die Nachkontrolle im Tank befand wurden Hezemans /Hennerici nachträglich disqualifiziert und sollten am Samstag aus der letzten Reihe starten. Somit waren Dritte, mit vier Punkten und dem 3. Startplatz für das Champions Race, Christoffer Nygaard (DK) und Stefan Mücke (D).



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Gridgirl der FIA GT1 World Championship in Spa



Das ges. Ergebnis Qualifying Race FIA-GT1 Weltmeisterschaft 2010 in Spa:


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Gridgirl mit Damen vom heimischen Marc VDS Racing Team


 

Platz/Startnummer/Fahzeug / Team (nat.) / Fahrer (nat.)

  1. #11 Corvette Z06 / Mad-Croc Racing (B) / Xavier Maassen (NL), Jos Menten (NL)
  2. #25 Lamborghini Murcielago R / Reiter (D) / Ricardo Zonta (BRA), Frank Kechele (D)
  3. #8 Aston Martin DB9 / Young Driver AMR (D) / Stefan Mücke (D), Christoffer Nygaard (DK)
  4. #34 Maserati MC12 / Triple H Team Hegersport (D) / Bert Longin (B), Nico Verdonck (B)
  5. #38 Lamborghini Murcielago R / All-Inkl.com Münnich Motorsport (D) / Nicky Pastorelli (I), Domonik Schwager (D)
  6. #5 Ford GT Matech / Matech Competition (CH) / Thomas Mutsch (D), Richard Westbrook (GB)
  7. #24 Lamborghini Murcielago R / Reiter (D) / Peter Kox (NL), Christopher Haase (D)
  8. #23 Nissan GT-R / Sumo Power GT (GB) / Michael Krumm (D), Peter Dumbreck (GB)
  9. #40 Ford GT Matech / Marc VDS Racing Team (B) / Bas Leinders (B), Maxime Martin (B)
  10. #7 Aston Martin DB9 / Young Driver AMR (D) / Darren Turner (GB), Tomas Enge (CZ)
  11. #2 Maserati MC12 / Vitaphone Racing Team (D) / Miguel Ramos (P), Enrique Bernoldi (BRA)
  12. #33 Maserati MC12 / Triple H Team Hegersport (D) / Altfried Heger (D), Alex Müller (D
  13. #10 Aston Martin DB9 / Hexis AMR / Clivio Piccione (MC), Jonathan Hirschi (CH)
  14. #41 Ford GT Matech / Marc VDS Racing Team (B) / Markus Palttala (SF), Renaud Kuppens (B)
  15. #37 Lamborghini Murcielago R / All-Inkl.com Münnich Motorsport (D) / Marc Basseng (D), Christophe Bouchut (F)
  16. #3 Nissan GT-R / Swiss Racing Team (CH) / Karl Wendlinger (A), Henri Moser (CH)
  17. #4 Nissan GT-R / Swiss Racing Team (CH) / Seiji Ara (J), Max Nilsson (S)
  18. #12 Corvette Z06 / Mad-Croc Racing (B) / Oliver Gavin (GB), Pertti Kuismanen (SF)
  19. #22 Nissan GT-R / Sumo Power GT (GB) / Warren Hughes (GB), Jamie Campbell-Walter (GB)
  20. #6 Ford GT Matech / Matech Competition (CH) / Romain Grosjean (CH), Neil Jani (CH)
  21. #9 Aston Martin DB9 / Hexis AMR / Frédéric Makowiecki (F), Thomas Accary (F)
  22. #14 Corvette Z06 / Phoenix Racing/Carsports (D) / Anthony Kumpen (B), Andrea Piccini (I)
  23. #1 Maserati MC12 / Vitaphone Racing Team (D) / Michael Bartels (D), Andrea Bertolini (I)

disqualifiziert: #13 Corvette Z06 / Phoenix Racing/Carsports (D) / Marc Hennerici (D), Mike Hezemans (NL)




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Ein reizender Anblick im Fahrerlager in Spa


 

Championship Race:

Das Ergebnis des ersten Rennens ist Basis für die Startaufstellung des zweiten Rennens.


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Dichtes Gedränge beim Start der FIA GT1 Boliden bei der Anfahrt zur La Source


Den Start kann der Reiter-Lamborghini mit Ricardo Zonta für sich entscheiden vor dem Schwesterauto mit Peter Kox, der von Startplatz sieben kommt. Die Mad-Croc Corvette mit Xavier Maassen nur auf Platz drei kann sich noch am Ende der Kemmel-Geraden den zweiten Platz zurück erobern.



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Seji Ara
muß mit seinem Nissan GT-R #4 schon nach einer Runde mit einem Platten an die Box.


Die Top Ten am Ende der ersten Runde:

25-11-24-38-34-8-5-40-2-10


In der zweiten Runde kollidieren die Ford GT #40 mit Maxime Martin und #5 mit Richard Westbrook bei einem Überholversuch. Martin dreht sich in Les Combes und reiht sich am Ende des Feldes auf Platz 22 wieder ein. In der Bus Stop Schikane dreht sich die zweite Mad-Croc Corvette #12 und jagd jetzt als vorletzte noch vor der #4 dem Feld hinterher. Andrea Piccini stellt seine Phoenix Corvette #14 in der vierten Runde Eingangs der La Source ab. Noch in dieser Runde dreht sich auch der zweite Ford GT mit Palttala vom Marc VDS Racing Team #41 in der Schikane vor Start-Ziel als er con einem Aston Martin „angeschoben“ wird.




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Kamp am Ende des Feldes – die Corvette #12 von Mad-Croc Racing über holt die vom Team Phoenix #13 mit Mike Hezemans, dahinter der Ford GT #40. Oliver Gavin fährt in dieser Runde die schnellste Rennrunde in der belgischen Corvette



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Die drei Führenden – die Mad-Croc Corvette im Sandwich der beiden Reiter Lamborghini


Die Top Ten am Ende der fünften Runde:

25-11-2438-34-5-2-8-10-23


In Runde sechs, am Ende der Kemmel kann die Mad-Croc Corvette #11 die Führung zurückgewinnen als sie den Reiter Lamborghini #25 überholen kann und als erster in Les Combes einbiegt. Und noch vor Blanchimant, also nur zehn Kurven später kann auch Peter Kox an seinen Teamkollegen Zonta vorbeigehen und ist jetzt zweiter.


Die Top Ten am Ende der sechsten Runde:

11-24-25-38-34-5-2-8-23-10




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Der Maserati MC12 #2 des Vitaphone Racing Team mit Enrique Bernoldi fährt in Runde 7 bereits auf Platz 6 vor nach seinem Start von Platz 11



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Der Lamborghini Murcielago #38 vom Team All-Inkl.com Münnich Motorsport mit Nicky Pastorelli kann wieder aufschließen zu den drei Führenden und komplettiert kurz darauf das Führungs-Trio bestehend aus drei Lamborhinini – #24 vor #25 und #38



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Liegt in Führung, Peter Kox auf dem Lamborghini Murcielage 670 R-SV vom Team Reiter #24


In der achten Runde rutscht die Mad-Croc Corvette Ausgangs Le Combes ins Kiesbett. Mit einem Reifenschaden hinten rechts fährt sie langsam zurück zur Box. „The Tire ist blow up in Eau Rouge“, gibt Xavier Maassen geschockt zu Protokoll. Die drei Führenden fahren mit einigem Abstand vor den Verfolgern, vierter ist jetzt der Ford GT mit Westbrook, fünfter der Vitaphone Maserati #2 mit wieder einigem Abstand vor dem Rest des Feldes. Immer wieder sind spannende Zwei- und Dreikämpfe auf der Strecke zu beobachten mit jeder Menge Überholmanövern.



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Der Ford GT #6 bei der Anfahrt zur Box


Dann öffnet sich das Boxenstopp-Fenster. Zwischen der 25. und 35. Rennminute muß jedes Fahrzeug an die Box zum Fahrerwechsel, dabei werden auch die Reifen gewechselt.



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Immer und immer wieder wird der Reifenwechsel am gesamten Wochenende trainiert denn beim Rennen kommt es auf jede zehntel Sekunde an


Als erste an die Box kommen die #25, #34, #8, #23, #10, #1, #13, #37 und #22. Bei der Startnummer 8, dem Aston Martin vom Team Young Driver AMR mit Christoffe Nygard kommt es zu Problemen mit einer Radmutter, er verliert viel Zeit.


Während auf der Strecke der Lamborghini #38 unter Druck von den Verfolgern, Ford GT #5 und Maserati #2, gerät kommen die nächsten an die Box: #24, #33, #7 und #3. Der Maserati kann den Ford GT überholen und ist Dritter, der Ford kontert jedoch sofort. Die Startnummer 24 kann nach dem Boxenstop die Führung behaupten und wieder vor der #25 auf die Streck gehen. Die nächsten an den Boxen sind die #4, #6, #12 und #41. Die #37, der Lamborghini von Marc Basseng und Christophe Bouchut (Team All-Inkl.Com) wird in die Box geschoben, für sie ist das Rennen vorbei.


Noch immer fighten die #38, #5 und #2 dicht beieinander um den dritten Platz und gemeinsam kommen sie kurz vor Ende der vorgeschriebenen Zeit an die Box. Nach Ihnen der Aston Martin #9 kommt als letztes der 24 Fahrzeuge zum Stop. Nur zwei Mann sind erlaubt beim Wechsel der vier Räder, der Maserati #2 geht zu langsam wieder auf die Strecke, die #5 ist beim Wechsel am schnellsten. Bei der #38 klappt es gar nicht gut und der Lamborghini verliert viel Zeit. Derweil geht auf der Strecke die #25 an der #24 vorbei.


Im Team Matech Competition hat man alles richtig gemacht, nach dem Boxenstop kommt Thomas Mutsch, der jetzt im Ford GT #5 hinter dem Lenkrad sitzt, zwischen den beiden Lamborghinis #25 und #24 auf die Strecke zurück und schon kurz darauf kann er an dem führenden Christopher Haase im Reiter Lamborghini vorbeigehen. In der Folge ist ein packender Zweikmpf zwischen den beiden Führenden zu beobachten.


Dann kommt das Safety Car auf die Strecke. Trümmer auf der Strecke müssen entfernt werden und außerdem soll der Ford Gt vom belgischen Marc VDS Racing Team #40, der im Ausgang der Eau Rouge am Streckenrand steht, entfernt werden.



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Ein Abschleppfahrzeug der Streckensicherung ist für den Abtransport des Ford GT #40 vom Marc VDS Racing Team in der Eau Rouge verantwortlich


In Runde 16 wird Haase im Lamborghini #24 plötzlich langsam unterwegs und die Streckenposten müssen eine Ölspur in der Les Combes abstreuen. Auch die Kurven 12-14 ab Fagnes sind rutschig. Erst in Runde 19 gibt es die grüne Flagge, das Rennen ist neu gestartet.



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Thomas Mutsch
im Ford GT sucht beim Re-Start sein Heil in der Flucht und kann zunächst die Führung behaupten.


Auf dem dritten Platz taucht plötzlich der Nissan GT-R vom Team Sumo Power GT #23 mit Michael Krumm und Peter Dumbreck jetzt am Lenkrad auf. Von Platz acht gestartet ist man unauffällig bis zum Platz auf dem Podium vorgefahren. Auch die #33, der Maserati MC12 vom Triple H Team Hegersport, mit dem Altfried Heger vom 12. Platz gestartet war, taucht nach den Boxenstops jetzt mit Alex Müller am Lenkrad auf Platz sechs auf.


In Runde 20, 8 Minuten vor Schluss kann Frank Kechele im Reiter Lamborghini aus der La Source besser heraus beschleunigen als der Ford GT #5 und geht in Führung.


Top Ten nach 21 Runden:

#25, #5, #23, #33, #2, #9, #7, #34, #1 und #38


In Runde 22 macht Thomas Mutsch einen Fehler und der Nissan #23 sowie auch der Maserati #33 mit Alex Müller können an dem Ford #5 vorbeiziehen. In Runde 23, 3 Minuten vor Ende des Rennens muß Peter Dumbreck den Nissan #23 mit rauchendem Motor abstellen, Alex Müller ist jetzt zweiter.


Nach 60 Minuten und 24 gefahrenen Runden steht der Sieger fest.


Das Ergebnis des Championship Race:


Platz/Startnummer/Fahzeug / Team (nat.) / Fahrer (nat.)


  1. #25 Lamborghini Murcielago R / Reiter (D) / Ricardo Zonta (BRA), Frank Kechele (D)
  2. #33 Maserati MC12 / Triple H Team Hegersport (D) / Altfried Heger (D), Alex Müller (D)
  3. #5 Ford GT Matech / Matech Competition (CH) / Thomas Mutsch (D), Richard Westbrook (GB)
  4. #2 Maserati MC12 / Vitaphone Racing Team (D) / Miguel Ramos (P), Enrique Bernoldi (BRA)
  5. #9 Aston Martin DB9 / Hexis AMR / Frédéric Makowiecki (F), Thomas Accary (F)
  6. #7 Aston Martin DB9 / Young Driver AMR (D) / Darren Turner (GB), Tomas Enge (CZ)
  7. Maserati MC12 / Vitaphone Racing Team (D) / Michael Bartels (D), Andrea Bertolini (I)
  8. #34 Maserati MC12 / Triple H Team Hegersport (D) / Bert Longin (B), Nico Verdonck (B)
  9. #38 Lamborghini Murcielago R / All-Inkl.com Münnich Motorsport (D) / Nicky Pastorelli (I), Domonik Schwager (D)
  10. #10 Aston Martin DB9 / Hexis AMR / Clivio Piccione (MC), Jonathan Hirschi (CH)
  11. #22 Nissan GT-R / Sumo Power GT (GB) / Warren Hughes (GB), Jamie Campbell-Walter (GB)
  12. #3 Nissan GT-R / Swiss Racing Team (CH) / Karl Wendlinger (A), Henri Moser (CH)
  13. #13Corvette Z06 / Phoenix Racing/Carsports (D) / Marc Hennerici (D), Mike Hezemans (NL)
  14. #6 Ford GT Matech / Matech Competition (CH) / Romain Grosjean (CH), Neil Jani (CH)
  15. #41 Ford GT Matech / Marc VDS Racing Team (B) / Markus Palttala (SF), Renaud Kuppens (B)
  16. #4 Nissan GT-R / Swiss Racing Team (CH) / Seiji Ara (J), Max Nilsson (S)
  17. #12 Corvette Z06 / Mad-Croc Racing (B) / Oliver Gavin (GB), Pertti Kuismanen (SF)
  18. #23 Nissan GT-R / Sumo Power GT (GB) / Michael Krumm (D), Peter Dumbreck (GB)
  19. #8 Aston Martin DB9 / Young Driver AMR (D) / Stefan Mücke (D), Christoffer Nygaard (DK)


Nicht gewertet:


  1. #24 Lamborghini Murcielago R / Reiter (D) / Peter Kox (NL), Christopher Haase (D)
  2. #37 Lamborghini Murcielago R / All-Inkl.com Münnich Motorsport (D) / Marc Basseng (D), Christophe Bouchut (F)
  3. #40 Ford GT Matech / Marc VDS Racing Team (B) / Bas Leinders (B), Maxime Martin (B)
  4. #11 Corvette Z06 / Mad-Croc Racing (B) / Xavier Maassen (NL), Jos Menten (NL)
  5. #14 Corvette Z06 / Phoenix Racing/Carsports (D) / Anthony Kumpen (B), Andrea Piccini (I)




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Aston Martin DB9 in der Eau Rouge



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Ein Ford GT vom Team Matech Competition – hinter ihm drei Maserati. Fahrer Thomas Mutsch fuhr zusammen mit Romain Grosjean schon zwei Siege ein in den Championship Race in Yas Marina in Abu Dhabi (UAE) und in Brünn (CZ)



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Der Ford GT #41 vom Marc VDS Racing Team

 


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Karl Wendlinger im Nissan GT-R



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Gridgirl der FIA GT1 World Championship in Spa



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Marc Hennerici, Sieger des ersten Qualifying Race in Yas Marina in Abu Dhabi (UAE) zusammen mit Andreas Zuber (A), freut sich schon auf sein Heimrennen am 28. – 29.08 auf dem Nürburgring in der Eifel.


Wer guten Motorsport mit spektakulären Autos und spannenden Rennen sehen will sollte sich diesen Weltmeisterschaftslauf in der Eifel nicht entgehen lassen. Motorsport.NEWS-on-Tour.de wird live vor Ort sein um für Euch zu berichten.

Auch über die restliche Saison werden wir hier ausführlich berichten. Die weiteren Termine sind:

  • 17.09./19.09. Algarve (Portugal)
  • 05.11./07.11. Durban (Südafrika)
  • 26.11./28.11. Interlagos (Brasilien)
  • 03.12./05.12. San Luis (Argentinien)




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06 10030 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017