Let’s fight @Frankfurter Commerzbank-Arena

Wladimir Klitschko erwartet gegen Samuel Peter „extravaganten Boxevent“…

Wladimir Klitschko und Samuel Peter (li.) – Die Verabredung steht. Am 11. September treffen in der Frankfurter Commerzbank-Arena mit Dreifach-Champion Wladimir Klitschko und seinem Pflichtherausforderer Samuel Peter zwei alte Bekannte aufeinander. Zwei, die im Ring noch eine Rechnung offen haben: Der eine, Samuel Peter, weil er “Dr. Steelhammer” vor fast genau fünf Jahren am Rand einer Niederlage hatte, der andere, Wladimir Klitschko, weil er vom “Nigerian Nightmare” im Verlaufe des Zwölf-Runden-Kampfes gleich drei Mal auf den Ringboden geschickt worden war. RTL überträgt das Rematch unter dem Motto “Let’s fight!” live ab 22.10 Uhr. Foto: RTL / Jan Hübner

 

Frankfurt – Vor zwei Wochen musste Wladimir Klitschko in der Frankfurter Commerzbank-Arena ersatzweise noch mit einer Pappfigur vorlieb nehmen, weil sein russischer Pflichtherausforderer Alexander Povetkin die obligatorische Pressekonferenz wegen einer angeblichen Nasennebenhöhlenentzündung geschwänzt hatte. Im zweiten Anlauf nun konnte der dreifache Schwergewichtsweltmeister am Montag in der Frankfurter Commerzbank-Arena endlich seinem kommenden Gegner leibhaftig in die Augen schauen.

 

Aus Kalifornien war als neuer Pflichtherausforderer der Nigerianer Samuel Peter zur Pressekonferenz angereist. Der 29-Jährige Ex-Weltmeister war automatisch nachgerückt, nachdem der Weltverband IBF Povetkin wegen seines verhaltens in der Rangliste zurückgestuft hatte.

 

Beim Stare Down musste der Nigerianer zwar nach gut einer Minute als erster der beiden Kontrahenten den Kopf abwenden, doch ansonsten präsentierte sich der „Nigerian Nightmare“ sehr siegessicher und für seine Verhältnisse geradezu aufgeräumt. Mehrmals huschte dem „Albtraum“ beim Mediengespräch sogar ein Lächeln übers Gesicht, ganz anders als vor zwei Jahren, als er sich vor seinem Kampf gegen Vitali Klitschko in Berlin äußerst grimmig und überlaunig gezeigt hatte. So oder so – die Botschaft an Wladimir Klitschko am Montag war unmissverständlich: „Wladimir ist natürlich ein guter Fighter und gegenüber 2005 sicherlich stärker geworden. Aber dennoch: dieses Mal wird es ein kurzer Kampf, bei dem Wladimir was aufs Auge bekommt.“

 

2005 – das war doch was: In Atlantic City hatte Peter am 24. September in einem dramatischen Faustkampf den jüngeren der beiden Klitschko-Brüder schon drei Mal auf den Ringboden geschickt, bevor er in der 12. Runde selbst wankte und am Ende nach Punkten verlor. „Schon damals in Atlantic City war ich der eigentliche Gewinner. Aber ich ließ ihn leben und am Ende habe ich dann leider die Quittung dafür bekommen“, memoriert Peter. „Ärgerlich bin ich darüber nicht mehr, es sollte damals einfach nicht sein. Aber das wird am 11. September alles anders aussehen, da werde ich ganz klar siegen.“

 

Auf ewig eingebrannt hat sich dieser aufregende Fight auch in das Gedächtnis des WBO-, IBF- und IBO-Weltmeisters: „Das war damals eine ganz enge Sache und einer der schwierigsten Kämpfe in meiner bisherigen sportlichen Karriere. Aber was mich damals nicht killte, machte mich nur stärker. Das war eine Erfahrung, die ich einmal gemacht habe und niemals wiederholen möchte.“ Bei der derzeitigen Vorbereitung im österreichischen Going würde ihn der Gedanke an die Niederschläge von damals definitiv nicht beeinträchtigen, so Klitschko. Doch der Respekt vor dem Nigerianer, daraus macht „Dr. Steelhammer“ keinen Hehl, ist groß: „Samuel Peter ist ein super gefährlicher Gegner, denn er ist sehr schlagkräftig und ein richtig kompakter Brocken. Schon die Art, wie er geht, versprüht sehr viel Energie und Stärke. Er ist mit seinen 29 Jahren jung und hungrig, zudem kann er wahnsinnig viel einstecken. Vitali hat es vor zwei Jahren nicht geschafft, ihn auf die Bretter zu schicken, und ich habe es vor fünf Jahren auch nicht geschafft.“

 

Nach den Kämpfen gegen Ruslan Chagaev „auf Schalke“ und gegen Eddie Chambers in Düsseldorf ist das Rematch gegen Samuel Peter am 11. September in der Frankfurter Commerzbank-Arena bereits der dritte Arena-Kampf Wladimir Klitschkos. Von den rund 50.000 Karten konnten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt 15.000 im Vorverkauf abgesetzt werden. Klitschko-Sender RTL, der erst kürzlich den Vertrag mit den beiden Schwergewichtschampions verlängern konnte, überträgt am 11. September live ab 22.10 Uhr.Das Motto: Let’s fight!“ Weltweit wird der Kampf in gut 100 Ländern live zu sehen sein, so auch in Russland, China und den USA, für die der Sportsender ESPN überträgt.

 

Es war schon eine denkwürdige Ringschlacht an diesem 24. September 2005 in Atlantic City. Peter, bis dahin ungeschlagen und wegen seiner Schlagkraft in der Schwergewichtsszene hoch gehandelt, und Klitschko sollten in dem Ausscheidungskampf ausmachen, wer um den IBF- oder WBO-Gürtel boxen dürfe. In der 5. Runde schickte der Nigerianer den Ukrainer gleich zwei Mal zu Boden – was allerdings auch seinem unsauberen Stil geschuldet war. Fünf Runden später schmeckte Klitschko noch einmal den trockenen Ringstaub. Insgesamt drei Niederschläge – eine überaus brenzlige Situation. Doch der Hüne berappelte sich, landete seinerseits klare Wirkungstreffer, hatte den Nigerianer in der zwölften und letzten Runde sogar fast am Boden und gewann am Ende einstimmig nach Punkten.

 

 

“Jetzt werde ich vollenden, was mir damals nicht ganz gelang”, gibt sich Samuel Peter nun erneut angriffslustig. “Ich werde Klitschko ausknocken, seine Gürtel in den Koffer packen und mit ihnen wiederkommen und mir dann seinen Bruder Vitali vorknöpfen, mit dem ich ja auch noch eine Rechnung zu begleichen habe.”

 

Stahlhammer gegen Albtraum, nun also das Rematch – und das ganz nach dem Motto: unverhofft kommt oft. Denn eigentlich hatte der Russe Alexander Povetkin als Nummer eins der IBF-Weltrangliste die Position des Pflichtherausforderers inne. Doch der “Russian Warrior” erwies sich seines Kampfnamens alles andere als würdig. Die offizielle Pressekonferenz im Juli sagte er kurzfristig ab, angeblich wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung. Ganz offensichtlich eine Ausrede, zumal er schon im Vorfeld diesen Pflichttermin torpediert und sich vehement gegen ein Erscheinen in Frankfurt gewehrt hatte. Der IBF-Weltverband jedenfalls fackelte nicht lange und stufte Povetkin in der Rangliste zurück, so dass sich ganz plötzlich die Tür für Samuel Peter, die Nummer zwei der IBF-Weltrangliste, weit öffnete. Ohne zu zögern, ging er hindurch.

 

 

Wladimir Klitschko: “Der erste Kampf gegen Samuel Peter war einer der härtesten meiner Karriere. Peter ist ein extrem harter Puncher und hat sich in den letzten Kämpfen deutlich weiterentwickelt. Ich weiß, was mich am 11. September erwartet und werde vorbereitet sein. Die Fans können sich auf ein hochdramatisches Duell freuen.” Foto: RTL / Morris Mac Matzen

 

Schalke, Düsseldorf, wieder Schalke und nun Frankfurt: für die Klitschkos ist der Faustkampf in den überdachten Fußballarenen vor großer Kulisse ganz klar der neue, ultimative Kick. Und für die Fans ebenfalls: 50.000 Zuschauer werden in der Commerzbank-Arena erwartet, rund 100 TV-Sender übertragen weltweit, in Deutschland natürlich Klitschko-Sender RTL. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2006, die unlängst verlängert wurde. Der neue TV-Vertrag mit den sympathischen Brüdern garantiert, dass es die Besten der Besten auch weiterhin im Free TV exklusiv bei RTL gibt.

 

 

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