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RTL Boxen: Let’s fight!

Der WM-Kampf im Schwergewicht. Pressetraining vor dem WM-Kampf: Samuel Peter tanzte und Dr. Steelhammer ´Wladimir Klitschko´ schwitzte!

Let’s fight! Das Rematch. RTL-Boxen am Samstag 11.09.2010 um 22:45 Uhr. Dreifach-Champion Wladimir Klitschko (li.) gegen Pflichtherausforderer Samuel Peter. Unterschiedlicher hätte der Auftritt der beiden Kontrahenten beim öffentlichen Pressetraining am gestrigen Mittwoch (08.09.2010) gar nicht ausfallen können. In den Verkaufsräumen eines Automobilherstellers in Frankfurt war eigens ein großer Ring aufgebaut worden, in dem Wladimir Klitschko und sein Herausforderer Samuel Peter ihr Workout demonstrieren sollten. Foto: RTL / Jan Hübner
KMG-Geschäftsführer Bernd Bönte teilte am Rande des Pressetrainings mit, dass bereits 37.000 Karten für den WM-Kampf am Samstag verkauft seien. Ingesamt hat die Commerzbank-Arena an diesem Abend eine Fassungskapazität von 40.000 Zuschauern. RTL überträgt den Kampf unter dem Motto „Let’s Fight“ ab 22.10 Uhr live. Foto: ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

Frankfurt – Doch Samuel „the Nigerian Nightmare“ wollte bei diesem traditionellen Medientermin in der Kampfwoche nicht so recht mitspielen: zwar schaukelte er sich nach den Rap-Klängen aus den Lautsprechern gut gelaunt in das Seilgeviert, dort jedoch beließ er es bei ein paar Faxen und Tanzeinlagen. Weder von seiner karierten Schirmmütze, noch von dem schwarzen Sweatshirt wollte sich der 30-Jährige trennen, von den erwarteten Boxeinlagen ganz zu schweigen.


Ob es an dem vorzeitigen Auftritt des ukrainischen Titelverteidigers lag? Wladimir Klitschko hatte sich samt Entourage beim Einmarsch Peters überraschend in die erste Zuschauerreihe gesetzt, vielleicht, um ein wenig zu spinxen, ganz sicherlich aber, um seinen Gegner ein wenig nervös zu machen. Doch so gab es kaum Aufschlüsse über die körperliche Verfassung des „nigerianischen Albtraums“, weder für Wladimir Klitschko, noch für die anwesenden Journalisten und die rund 500 Zuschauer. Allenfalls dies: Peter wirkte entspannt und lachte immer wieder demonstrativ ins Publikum – richtig nervöse Boxer haben sich da schon grimmiger gegeben.


„Man sieht schon, dass Samuel sehr stark abgespeckt hat“, kommentierte Wladimir Klitschko den reduzierten Auftritt seines Gegners, für den er sogar ein wenig Verständnis aufbrachte: „Er wollte wohl nicht so viel verraten, das kann man nachvollziehen.“


Per Mikrofon lud er Samuel Peter noch ein, auch seiner Trainingseinheit beizuwohnen, doch der zog von dannen und rief nur noch ein „Wir sehen uns am Samstag“ hinterher. Was Peter verpaste, war ein Wladimir Klitschko, der sich so richtig ins Zeug legte und enorme Schnelligkeit und Beweglichkeit demonstrierte: insgesamt rund 30 Minuten ließ er bei drei Runden Pratzenarbeit mit Trainer Emanuel Steward, einer Runde Schattenboxen und anschließendem Seilchenspringen den Schweiß fließen und entschädigte das Publikum somit für die entgangene Peter-Performance.


 

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06 2906 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017