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VfL Gummersbach – HSG Ahlen-Hamm 30:25 (14:13)

VfL schickt HSG Newcomer mit Niederlage nach Hause. Der VfL Gummersbach hat sein zweites Heimspiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga 2010/11 gegen den Liga-Neuzugang HSG Ahlen-Hamm gewonnen. 50 HQ-Fotos und ein HD-Video von der Pressekonferenz online!

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Der VfL Gummersbach hat sein zweites Heimspiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga 2010/11 gegen den Liga-Neuzugang HSG Ahlen-Hamm mit 30:25 (14:13) gewonnen.  In der Halbzeit lag der VfL Gummersbach nur +1 mit 14:13 Toren in Führung. Foto zeigt: Maik Machulla “am Ball” im Angriff auf das Tor des VfL Gummersbach. Igor Anic und Geoffroy Krantz stehen in der Abwehr. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de
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Christoph Schindler und Igor Anic geben Mario Clößner (“am Ball”) keine Chance durchzubrechen.
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Vedran Zrnic netzt bei HSG Keeper Martin Ziemer ein.
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Christoph Schindler (l.), der die meisten Tore für den VfL Gummersbach in diesem  Spiel warf, wurde bei 50:48 Minuten Spielzeit wegen grober „Unsportlichkeit“ disqualifiziert (Rote Karte!) Ein Ausholen des HSG’lers Marcus Hock (am Boden) in seine Richtung beantwortete der Gummersbacher mit einem heftigen Schubsen. Während Hock auf dem Hosenboden landete und vom Schiedsrichtergespann Holger Fleisch und Jürgen Rieber zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde, musste Schindler das Spielfeld vorzeitig verlassen
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1.857 Zuschauer sahen in der Eugen Haas Sporthalle sahen das Spiel.

 

(Von Helmut Bathen) Der Sieg der Blau Weißen war alles andere als eine Offenbarung. In der Anfangsphase leiteten sich die Jungs von VfL-Trainer Sead Hasanefendic ein wahres Feuerwerk der verpassten Chance.


Gästetorwart Martin Ziemer machte Chance für Chance der Gummersbacher zunichte. Der Deckungsverband der Gästemannschaft stand sehr gut. Torwart und Abwehr bildeten für die Oberberger ein unüberwindbares Bollwerk. Die HSG Ahlen-Hamm kam als „der große Unbekannte“ und führte mit 2:0 Toren. Die 1.857 Zuschauer in der Eugen-Haas Sporthalle rieben sich die Augen, bei dem anfänglichem Unvermögen seitens der Heimmannschaft.



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VfL Coach Sead Hasanefendic behielt die Ruhe und fand beim Pausentee wohl die richtigen Worte. Seine Jungs spielten dann wesentlich abgeklärter und bauten den Torvorsprung beruhigt aus.



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Christoph Schindler (Fotro, ganz links), der die meisten Tore für den VfL in dem Spiel warf, wurde bei 50:48 Minuten Spielzeit wegen grober „Unsportlichkeit“ disqualifiziert. Seine Reaktion beruhte auf Gesichtstreffer durch die Nummer 17 Marcus Hock (Foto, ganz rechts)von der HSG Ahlen-Hamm. Dieser wurde wegen dieser “Streicheleinheit” lediglich für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt. Christoph Schindler war bis dahin der Garant für Tore um den Heimsieg einzufahren.



So kam unter dem Strich zwar ein verdienter Sieg auf das Punktekonto des VfL Gummersbach, aber mit solcher Leistung wird die Zukunftserwartung, dass Final Four und die internationalen Plätze zu erreichen nur schwerlich erreichbar sein. HSG Ahlen-Hamm verlor in der Bundesliga das vierte Mal in Folge trotz fünf durchaus namhafter Neuzugänge. Trainer Jens Pfänder ist dennoch optimistisch, die Klasse zu erhalten.


 

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Amtierende Schiedsrichter waren Holger Fleisch (Ostfildern) / Jürgen Rieber (Nürtingen). Außer der Situation, die zur Disqualifikation von Christoph Schindler führte, erwiesen sich als routiniertes Schiedsrichter Gespann.


 


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Christoph Schindler bekommt die rote Karte! Nach Meinung des Verfassers (Helmut Bathen) hätte auch Marcus Hock disqualifiziert werden müsse. Gesichtstreffer ist und bleibt Gesichtstreffer. Ob dies mit oder ohne Absicht geschieht. Mit all ihrer internationalen Erfahrung hatten sie das Spiel insgesamt gut “unter Kontrolle”. Festzumachen unter anderem bei der sich an die Disqualifikation entstehenden Rudelbildung beruhte sie die aufgebrachten Spieler in richtiger Form.


 


Stimmen zum Spiel aus dem Trainer-Talk…

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Jens Pfänder
, Trainer HSG Ahlen-Hamm: “Mit der 6:0-Abwehr, die wir heute zum ersten Mal gespielt haben, konnten wir dem Gegner einige wichtige Bälle abnehmen und haben so besser ins Spiel gefunden. Mit zunehmender Spieldauer haben wir im Angriff aber zu schnell abgeschlossen, keine klaren Chancen mehr herausgespielt. Dann konnte Gummersbach zu dem Spiel finden, das sie ausgezeichnet hat in den vergangenen zwei Jahren, nämlich, dass sie sehr schnell umschalten von Abwehr auf Angriff. Wir haben dann vor der Halbzeit vier Tempogegenstöße hintereinander rein bekommen und sind mit einem Rückstand in die Pause. Wir hätten ruhiger spielen müssen, um vielleicht mit einem Plus von ein, zwei Toren in die Pause gehen zu können. Dann hätten wir das Spiel vielleicht länger offen halten können.” (Trainertalk Bilder “Handyfotos”: Christian Sasse)


 

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Sead Hasanefendic
, VfL Gummersbach  Coach: “Wir haben zu Anfang zu schnell den Abschluss gesucht. Dort hat der Gegner sehr gut in der Deckung gestanden und sehr schnell nach vorne gespielt. Mit diesem Teil des Spiels kann ich nicht zufrieden sein. Wir dürfen hier zu Hause nicht so nervös auftreten, wir dürfen einen Gegner, der Respekt vor uns haben sollte, nicht in Führung gehen lassen. Aber vielleicht war auch das Göppingen-Spiel, das wir so hoch verloren haben, der Grund dafür, dass jeder das wieder gut machen wollte. Die Mannschaft hat sehr gut trainiert die Woche und jetzt nach dem Sieg mit fünf Toren Vorsprung und 6:2 Punkten nach vier Spieltagen können wir zufrieden sein.” (Trainertalk Bilder “Handyfotos”: Christian Sasse)




Video von der Pressekonferenz online!
 


 YouTube Videodirektlink: http://www.youtube.com/watch?v=DtkjG2XJhDY


 


  • Tore VfL Gummersbach: Geoffroy Krantz (1), Adrian Wagner (1), Christoph Schindler (7), Drago Vukovic (5), Igor Anic (2), Patrick Wiencek (3), Robin Teppich (1/1), Adrian Pfahl (5/3), Vedran Zrnic (5)
  • Tore HSG Ahlen-Hamm: Mario Clößner (1), Maik Machulla (4), Andreas Simon (4), Mark Schmetz (4/3), Malte Schröder (5), Lars Gudat (2), Ricco Göde (3), Merten Krings (1), Thomas Lammers (1)
  • 2-Minuten VfL Gummersbach: Patrick Wiencek
  • 2-Minuten VfL HSG Ahlen-Hamm: Andreas Simon, Marcus Hock, Rico Göde (2)

 


 



  


Ausführlicher Spielbericht von Thomas Hellwege (VfL Gummersbach):
Der VfL Gummersbach hat sein zweites Heimspiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga 2010/11 gegen den Liga-Neuzugang HSG Ahlen-Hamm mit 30:25 (14:13) gewonnen. Bester Torschütze der Oberbergischen war Christoph Schindler mit sieben Toren. Bei den Gästen zeigte sich Malte Schröder mit fünf Treffern am sichersten vor dem Tor. Der 27-jährige Rückraumspieler Schindler sorgte nicht nur mit seinen sieben Treffern, davon sechs in der zweiten Hälfte, für die Höhepunkte in der Eugen-Haas-Halle. Sondern stand auch in der Schlussphase der Begegnung im Mittelpunkt des Geschehens.


Ein Ausholen des HSG’lers Marcus Hock in seine Richtung beantwortete der Gummersbacher mit einem heftigen Schubsen. Während Hock auf dem Hosenboden landete und vom Schiedsrichtergespann Holger Fleisch und Jürgen Rieber zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde, musste Schindler das Spielfeld vorzeitig verlassen. Doch auch ohne ihren besten Shooter ließen die Mannschaftskollegen beim Stand von 26:21 nichts mehr anbrennen. Drago Vukovic und Patrick Wiencek aus dem Spiel heraus sowie Adrian Pfahl und Nachwuchsmann Robin Teppich von der 7-Meter-Linie sorgten für einen beruhigenden Vorsprung, den Torhüter Vjenceslav Somic kurz vor dem Schlusspfiff mit einem gehaltenen 7-Meter festhielt.





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Den sehr sehenswerten Treffern von Christoph Schindler sowie der letzten von insgesamt 21/1 Paraden des bosnischen VfL-Torhüters vorausgegangen war insbesondere in der ersten Häflte, so Manager Axel Geerken, ein “nach der deutlichen Niederlage in Göppingen übernervöser Auftritt” der Mannschaft von Trainer Sead Hasanefendic.



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Der aktuelle Handball-Bundestrainer Heiner Brand sowie einer seiner Vorgänger, der Weltmeistertrainer von 1978 Vlado Stenzel, und die 1857 Zuschauer mussten bis zur 8. Minute warten, ehe der VfL Gummersbach das erste Mal in das Tor von Ahlen-Hamm-Schlussmann Martin Ziemer traf. Adrian Pfahl verwandelte einen 7-Meter. Bis dahin war der Liga-Neuling bereits durch Malte Schröder und Rico Göde erfolgreich gewesen. Und hätte Vjenceslav Somic nicht besser als seine Vorderleute ins Spiel gefunden, wäre der von Jens Pfänder trainierte Gast aus dem östlichen Ruhrgebiet vielleicht uneinholbar in Front gegangen.


 


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Die Wende kam endlich nach dem 10:5 für die HSG Ahlen-Hamm durch Thomas Lamers. Innerhalb von 90 Sekunden brachten Vedran Zrnic und Adrian Pfahl die Oberbergischen auf 8:10 heran. Und nach der von Jens Pfänder genommenen Auszeit traf der französische Kreisläufer Igor Anic zum 9:11 und schließlich in der 29. Minute zum ersten Gleichstand des Tages (13:13). Die erste Führung (14:13) noch vor der Pause war eine kroatische “Co-Produktion”. Vjenceslav Somic parierte hinten stark und im Gegenzug traf vorne sein Landsmann Vedran Zrnic. Zurück aus der Kabine netzte dann, bevor er rund 20 Minuten später die Platte verlassen musste, Christoph Schindler zum 15:13 für den VfL Gummersbach ein. Dieser gewann nach einer deutlichen Leistungssteigerung in den zweiten 30 Minuten am Ende schließlich mit 30:25.



Das nächste Spiel des VfL Gummersbach in der TOYOTA Handball-Bundesliga findet am kommenden Samstag, 25.09., um 19.00 Uhr in der Eugen-Haas-Halle statt. Dann empfängt der VfL Gummersbach die HSG Wetzlar.


 


 


Quelle: VfL Gummersbach


… weitere Bonusbilder vom Spiel:

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Vedran Zrnic “am Ball”, Martin Ziemer



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Vjenceslav Somic



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Jens Pfänder (HSG Ahlen-Hamm Trainer)



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Drago Vukovic “am Ball”



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Team-Timeout: Sead Hasanefendic erklärt Christoph Schindler und Drago Vukovic was Sache ist



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Drago Vukovic (l.) wagt ein Tänzchen mit Maik Machulla

 


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Jürgen Rieber (Schiedsrichter)



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Vjenceslav Somic



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Sead Hasanefendic




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Igor Anic (m.) wird von Rico Göde und Thomas Lammers  “bewacht”




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Medienvertreter /Fotografen



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Maik Machulla



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Drago Vukovic



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Thomas Lammers



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Sead Hasanefendic



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Adrian Pfahl “am Ball”, Rico Göde



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Goran Stojanovic und VfL Gummersbach Maskottchen “Gummi” 😉



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Maik Machulla



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Team-Timeout HSG Ahlen-Hamm



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Igor Anic



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Team-Timeout VfL Gummersbach



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Christoph Schindler “am Ball”, Rico Göde




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Holger Fleisch (Schiedsrichter)




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Patrick Wiencek



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Martin Ziemer



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Malte Schröder



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Team-Timeout HSG Ahlen-Hamm



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Rico Göde



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Maik Machulla “am Ball”, Igor Anic



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Zuschauer Eugen Haas Halle



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Robin Teppich



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Geoffroy Krantz “am Ball”, Thomas Lammers



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Dieter Grünhoff



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Sven Agel

 


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Drago Vukovic “am Ball”, Thomas Lammers



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Torsten Friedrich

 


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