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VfL Gummersbach – HSG Wetzlar 33:23 (14:7)

Wiedergutmachung gelungen – VfL schlägt Wetzlar deutlich…

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Außer nach dem 1:2 durch den Nationalspieler Timo Salzer “am Ball” konnte die HSG Wetzlar nie wieder den Abstand zu den Hausherren so gering halten. In der TOYOTA Handball-Bundesliga besiegte der VfL Gummersbach am 5. Spieltag die HSG Wetzlar mit 33:23 Toren (14:7). Das von Sead Hasanefendic erwartete totale Engagement setzte die Mannschaft mit sehr viel Leidenschaft um. Die Mannen von Trainer Michael Roth reiste zwar ersatzgeschwächt an. So fehlte auch der nach Wetzlar gewechselte Steffen Fäth. Die HSG hatte aber nie eine Chance als Sieger vom Platz zu gehen. Sehr schnell übernahmen die Oberberger das Kommando und gestatteten dem Gast lediglich bis zum zwei zu eins das Gefühl eine Überraschung landen zu können. Fotos: Uwe Schlegelmilch [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Tor um Tor zogen die Blau Weißen davon und erkämpften somit einen sicheren Sieg. Vjencelav Somic im Tor hatten wieder mal einen Sahnetag. Neben dem guten Vertreter von Goran Stojanovic zeichneten sich Adrian Waggner mit seinen sieben Torerfolgen sowie Drago Vukovic mit acht Treffern aus. Adrian Wagner erzielt schöne Tore von der Außenposition, hatte aber bei Tempogestößen kein Glück und scheiterte zweimal am guten Gästetorwart.
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Der gesamten Gummersbacher Mannschaft war der Applaus der 1.992 Fans in der Eugen Haas Sporthalle gewiss, weil alle sich engagierten und als Sieger von der Platte gehen wollten. Auch die Nachwuchsspieler Jonathan Eisenkrätzer, Ole Rammel und bekamen Spielanteile und erzielten je ein Tor.

 

Gummersbach (Von Helmut Bathen) – Durch diesen Sieg nimmt nun der VfL Gummersbach den fünften Tabellenplatz ein. Nun gilt es sich den kommenden Gegner in der Bundesliga zu widmen. Diese sind sicherlich von schwerem Kaliber als die bisherigen Gegner. So ist auch der wieder erstarkte SC Madgeburg als nächster Gegner beim Heimspiel am 03. Oktober 20120 um 17:30 Uhr einfach mit links zu besiegen.

 

 

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Schiedsrichter der Begegnung waren das Brüderpaar Marcus Pritschow (Leinefelden-Echterdingen) und Andreas Pritschow (Stuttgart). Beide erledigten ihren Job unaufgeregt und ohne größere Probleme. Lediglich bei der Drei – Schritteregel haben sie einige Schrittfehler übersehen. Auch waren sie sehr großzügig bei der durch klammern, festhalten am Trikot geprägten Abwehrarbeit der HSG Mannen. Beide Mannschaften hatten aber mit den Schiedsrichter keine Probleme um deren Entscheidungen zu akzeptieren.

 


 

 

Ausführlicher Spielbericht von Thomas Hellwege: Der VfL Gummersbach bleibt in der Eugen-Haas-Halle weiter ungeschlagen. Die Oberbergischen gewannen gegen die HSG Wetzlar mit 33:23 (14:7) und feierten damit im fünften Spiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga 2010/11 ihren vierten Sieg.

 

 

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Die besten Torschützen für den VfL waren Drago Vukovic mit acht und Adrian Wagner mit sieben Treffern. Adrian bekam nach dem Spiel eine Mini-Pizza geschenkt, denn er wurde am Wochenende zum ersten Mal Vater. “Herzlichen Glückwunsch zur Tochter…”, hieß es auf der Papschachtel. Seine Frau Niki brachte die kleine Jonna zur Welt.

 

 

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Trainer Sead Hasanefendic hatte nach der unerfreulichen Pokalpleite des VfL Gummersbach unter der Woche in Balingen von seiner Mannschaft “absolutes Engagement” gefordert. Ähnliches dürfte auch Gäste-Coach Michael Roth von den Seinen verlangt haben. Denn auch die HSG Wetzlar war bereits in der 2. Runde des DHB-Pokals gegen den Zweitligisten TUSPO Obernburg ausgeschieden. Doch seine Spieler hatten die Botschaft offenbar nicht so gut verstanden wie die Spieler des VfL Gummersbach. Vor 1992 Zuschauern gingen sie nach einem Treffer durch den Linksaußen Adrian Wagner von der ersten Minute an in Führung und gaben diese während der gesamten Spielzeit nicht ein einziges Mal ab.

 


Und nicht nur das. Außer nach dem 1:2 durch den Nationalspieler Timo Salzer konnte die HSG Wetzlar nie wieder den Abstand zu den Hausherren so gering halten. Mit wuchtigen Würfen aus dem Rückraum auf das Gehäuse von HSG-Torhüter Nikolai Weber, sehenswerten Kombinationen am Kreis und schnellen Tempogegenstößen aus der eigenen Hälfte baute der VfL seine Führung stetig aus. Dass die in der Liga bislang sieglosen Gäste aus Mittelhessen den Vorsprung der Hausherren nicht verkleinern konnten, war einer beherzt zupackenden Defensive, in der die Angriffsbemühungen der Gäste ein ums andere Mal hängen blieben, und einem wieder blendend aufgelegten Schlussmann Vjenceslav Somic zu verdanken.

 

 


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Ergebnis war, dass in Minute 22 auf der Anzeigetafel elf Treffer für den VfL und erst drei Tore für die HSG aufleuchteten. Nach dem Seitenwechsel machten die Gummersbacher im Beisein von Bundestrainer Heiner Brand dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Und schon rund sieben Minuten nach der Pause führte Gummersbach nach Toren von Drago Vukovic, Adrian Pfahl und wiederum Wagner schließlich zum ersten Mal mit zehn Toren Abstand. In die Liste der Torschützen konnten sich außer den Nachwuchsspielern Ole Rahmel und Jonathan Eisenkrätzer in der zweiten Hälfte auch die Neuzugänge Patrick Wiencek und Igor Anic eintragen. Letzterer besonders sehenswert: Nachdem Milos Hacko im HSG-Tor Anic’ 7-Meter abgewehrt hatte, sprang der Franzose dem Ball sofort hinterher und drückte ihn doch noch über die Linie. Am Ende hieß es schließlich 33:23 für den VfL Gummersbach. 

 



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Stimmen zum Spiel vom Trainer Talk mit Sead Hasanefendic und Michael Roth. Foto Mitte: Thomas Hellwege

 


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Sead Hasanefendic
, Trainer VfL Gummersbach: “Ich habe nicht nur einen Sieg von meiner Mannschaft gefordert, sondern einen klaren Sieg – nach der Leistung, die wir in Balingen gezeigt haben. Die Spieler haben in den letzten Tagen wirklich sehr gut trainiert und wollten das heute wieder gut machen. Der Sieg war heute zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Aber wir mussten auch gewinnen, weil – bei allem Respekt vor Wetzlar – jetzt kommen mit dem SC Magdeburg und den Füchsen Berlin ganz andere Gegner. Das wird deutlich schwerer werden.”

 


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Michael Roth
, Trainer HSG Wetzlar: “Meine Mannschaft hat heute ohne Mumm und mit wenig Selbstvertrauen gespielt. Vielleicht verständlich nach dem harten Auftaktprogramm, dem Ausscheiden im Pokal und dem Verletzungspech. Jetzt geht es am Freitag gegen die TSG Friesenheim, die müssen wir eigentlich schlagen, wenn wir nicht noch tiefer unten rein rutschen wollen. Aber es ist natürlich schon ein Problem, wenn man mit fünf Niederlagen in die Saison startet und dann steht am Freitag ein Spiel gegen die TSG Friesenheim an, das wir gewinnen müssen. Deshalb müssen wir die Woche darauf hinarbeiten, dass uns das auch gelingt. In dem Spiel müssen wir dann Selbstvertrauen gewinnen für die nächsten schweren Aufgaben in der Liga.”

 


  • Tore VfL Gummersbach: Goeoffroy Krantz (1), Adrian Wagner (7), Christoph Schindler (3), Drago Vukovic (8), Igor Anic (3), Patrick Wiencek (1), Jörg Lützelberger (1), Jonathan Eisenkrätzer (1), Adrian Pfahl (5/1), Ole Rahmel (1), Vedran Zrnic (2)
  • Tore HSG Wetzlar: Kevin Schmidt (3/1), Timo Salzer (3), Daniel Valo (1), Peter Jungwirth (4), Alois Mraz (3), Philipp Müller (1), Timm Schneider (2/1), Lars Friedrich (6/1)

 

  • 2-Minuten VfL Gummersbach: Geoffroy Krantz, Christoph Schindler (2), Drago Vukovic, Jonathan Eisenkrätzer (2)
  • 2-Minuten HSG Wetzlar: Peter Jungwirth, Philipp Müller, Kari Kristjan

 


… weitere Bonusbilder vom Spiel:

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“Gummi” drückt alle kleinen Fans



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Daniel Valo und Kari Kristjan Kristjansson



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Vjenceslav Somic pariert



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Peter Jungwirth versucht sich an Vjenceslav Somic



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Drago Vukovic wird von Kevin Schmidt gestoppt.



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Igor Anic versucht sich hier an HSG Keeper Milos Hacko


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Vedran Zrnic beim Siebenmeter, Kevin Schmidt ´lauert´



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Adrian Wagner vs. Milos Hacko


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Christoph Schindler “am Ball”, Milos Hacko



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Kevin Schmidt “am Ball” verucht sich an Vjenceslav Somic



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Timm Schneider beim Siebenmeter. Drago Vukovic



 

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06 5031 · 07 2 · # Montag, 18. Dezember 2017