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Köln (Xanten): Wir haben alle was zu sagen - Tag der Begegnung. Harry K. Voigtsberger schießt auf eine Torwand im Amphitheater

Harry K. Voigtsberger (Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland ´LVR´) schießt auf eine Torwand im Amphitheater. Foto: LVR

 

Köln / Xanten – Der “Tag der Begegnung” des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Archäologischen Park Xanten ist erfolgreich zu Ende gegangen. Deutschlands größtes Integrationsfest für Menschen mit und ohne Behinderung war auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet: Rund 28.000 Gäste fanden den Weg an den Niederrhein, um bei Sport, Spiel, Musik und einem Bunten Programm gemeinsam ein Zeichen für gleichberechtigte Teilhabe zu setzen. Damit wurde erneut ein Besucherrekord aufgestellt – im vergangenen Jahr waren es rund 1.000 weniger.

 

Harry K. Voigtsberger, der designierte LVR-Direktor, zog denn auch ein durchweg positives Resümee: Ich bin stolz, dass der LVR es auch in diesem Jahr geschafft hat zu zeigen, wie Integration möglich ist – geprägt von Offenheit, Respekt und der Bereitschaft, voneinander zu lernen. Auch das ist ‘Qualität für Menschen’ – dafür stehen wir, der LVR.” In diesem Jahr war es vor allem der integrative Sport, der die Menschen nach Xanten zog. So war Horst Eckel, Fußballweltmeister von 1954, gekommen, um mit Harry K. Voigtsberger, NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers und blinden Jugendlichen auf die Torwand zu schießen. Offensichtlichen Heimvorteil hatte auch hier der LVR: Der Gewinner hieß Harry K. Voigtsberger.

 

Weitere sportliche Höhepunkte waren das Länderspiel der Fußballnationalmannschaften der Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, ein Frauenfußballturnier, Blindenfußball sowie Kugelstoßen mit den deutschen Paraolympioniken Mathias Mester, Jörg Frischmann und Frank Timmermeier. Auch die kleinen Gäste kamen nicht zu kurz: So bekamen sie überraschenden Besuch von der berühmten orangefarbenen Fernseh-Maus, vergnügten sich auf Groß-Trampolinen und versuchten sich im Riesenmikado. Das Sommertheater “Pusteblume” und der niederländische Kinderzirkus “Fantastini” begeisterten im Kinder-Erlebnispark.

 

Führungen für geistig behinderte, hörgeschädigte und gehörlose Menschen machten das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Sinne. Den musikalischen Höhepunkt setzte der Kölner Musiker Purple Schulz. Gemeinsam mit dem Gehörlosenchor der Rheinischen Förderschule Düsseldorf, dem Pulheimer Kinderchor und Sohn Ben sangen sie der begeisterten Menge zu: “Wir haben alle was zu sagen” und gaben dem Fest damit seine eigene Hymne.

 

Um Grenzen auch für Menschen mit Behinderung weiter abzubauen, soll der “Tag der Begegnung” im nächsten Jahr noch internationaler werden. “Wir planen ein europäisches Netzwerk und denken daran, mit unseren europäischen Nachbarn enger zu kooperieren.”, so Harry K. Voigtsberger. So freute er sich besonders über den Besuch des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien, Karl-Heinz Lambertz.

 

Quelle: Christophe Göller. Birgit Ströter (LVR-Fachbereich Presse)

 

 


 

  • Über den LVR:

 

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 15.000 Beschäftigten für die etwa 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 40 Förderschulen, zehn Krankenhäusern, sechs Museen und seinem Heilpädagogischem Netzwerk sowie als größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland erfüllt der LVR Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur, die rheinlandweit wahrgenommen werden.

 

Der LVR lässt sich dabei von seinem Motto leiten “Qualität für Menschen.” Die 14 kreisfreien Städte und 13 Kreise im Gebiet Nordrhein sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Arbeit von der Landschaftsversammlung Rheinland mit 113 Mitgliedern aus den rheinischen Kommunen gestaltet wird.

 

 


 

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06 2617 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017