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Oberbergischer Kreis – Mit einer großen Vielfalt an Angeboten für Familien bewerben sich elf Kindergärten aus dem Oberbergischen Kreis zurzeit beim Land Nordrhein-Westfalen um die Zertifizierung als anerkanntes Familienzentrum. Auf dem Weg zum Gütesiegel haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der elf Einrichtungen an einem Zertifizierungskurs des Kreisjugendamtes teilgenommen.

 

Diese Hürde ist geschafft: Der stellvertretende Landrat Hans-Otto Gries überreichte den Fachkräften am letzten Freitag ihre Teilnahmezertifikate. Nachdem zwei Kindergärten im Oberbergischen Kreis bereits vom Land das Zertifikat als anerkanntes Familienzentrum erhalten haben, streben die elf Einrichtungen aus Hückeswagen, Morsbach, Hermesdorf, Nümbrecht, Lindlar, Reichshof-Drespe, Wipperfürth, Waldbröl, Bergneustadt. Ründeroth und Engelskirchen in diesem Jahr ebenfalls die Anerkennung an.

 

Die Einrichtungen, die alle zum Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes zählen, präsentierten bei der heutigen Abschlussveranstaltung eine große Vielfalt familienfreundlicher Angebote. So bieten die Hückeswagener AWO-Kindergärten „Margarete-Starrmann“ und „Johanna Heymann“ in Kooperation mit einer Tagesmutter Betreuungsmöglichkeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten an, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

 

Auf dem Hackenberg in Bergneustadt haben der Kindergarten „Krümelkiste“ des Vereins für Soziale Dienste und die Johanniter-Kindertagesstätte „Sonnenschein“ eine Mütter-Väter-Frühstück und ein Elterncafé ins Leben gerufen. Die „Villa Kunterbunt“, eine Elterninitiative in Engelskirchen, bewirbt sich als Familienzentrum mit Angeboten zu Themen Gesundheit und Bewegung. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Sportverein findet regelmäßig das „Abenteuerturnen“ für vier- bis sechsjährige Kinder statt.

 

Einen anderen Schwerpunkt setzt die katholische Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Morsbach, die für Kindern mit Sprachproblemen Sprachpatenschaften in deutschen Familien anbietet. Mit Leseförderung, Beratungsangebote ab dem Säuglingsalter und andere Aktivitäten wollen die Einrichtungen Familien unterstützen. Bei der Sprachförderung, dem Angebot flexibler Betreuungszeiten und der Unterstützung in Erziehungsfragen sah der stellvertretende Landrat noch großen Bedarf.

 

„Familienzentren müssen dort sein, wo Eltern und Kinder sich aufhalten“, sagte Gries und begrüßte die Weiterentwicklung in den Einrichtungen. Er würdigte die Ausdauer und das große Engagement von Mitarbeitern und Trägern im Bestreben die Zertifizierung zu erlangen. „Familienzentrum zu sein, heißt, einen hohen Standard erreicht zu haben. Darauf gilt es aufzubauen, um den Bedürfnissen von Eltern und Kindern passgenau zu entsprechen.“

 

Quelle: Oberbergischer Kreis – Der Landrat Pressestelle – Angela Altz

 

 

 


 

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06 902 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017