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„Das war die große TV total Stock Car Crash Challenge 2006“


Fotos: Willi Weber

Gelsenkirchen/ München – Stefan Raab verteidigt seinen Titel in der Königsklasse über 3000 ccm Hubraum.ProSieben Marktführer am Samstagabend.  „Im letzten Jahr war die Strecke noch langsamer. Diesmal wird es noch mehr spektakuläre Crashs geben“, prophezeit Stefan Raab zu Beginn von „Die große TV total Stock Car Crash Challenge 2006“  – und er hatte nicht zuviel versprochen: Schalke-Torwarttrainer Oliver Reck muss aus seinem in Flammen stehenden Wagen gerettet werden, VIVA-Moderatorin Johanna Klum scheidet mit einem geprellten Ellbogen aus dem Rennen, Sportmoderator René Hiepen streicht mit einem Schleudertrauma die Segel. Joey Kelly gewinnt das große Finalrennen mit einer schmerzhaft gequetschten Hand und für Tokio-Hotel-Bassist Georg endet der Ausflug auf die Rennbahn kopfüber auf dem Dach.



 

Über 50.000 Zuschauer in der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen erleben gleich zu Beginn den ersten Knaller der vierstündigen Show: Lodernde Flammen und Funkenfontänen entlang der 170 Meter langen Rennstrecke begleiten den Auftritt des Gastgebers und Initiators Stefan Raab. In seinem Schlepptau: geschätzte 120 Jahre ausgiebig durchlebte Rockgeschichte. Auf einem gewaltigen Truck schmettern die drei Altrocker von Motörhead „Be my Baby“ und lösen beim Publikum erste Begeisterungsstürme aus. Als Stefan Raab aus dem Innern des Trucks auf einer Hebebühne ins Freie fährt, schwappt die erste La-Ola-Welle des Abends durch die Arena.

Und auch am Ende konnte sich der Meister feiern lassen: Wie schon im Vorjahr gewinnt Stefan Raab das Rennen über 3000 ccm Hubraum und verteidigt damit souverän seinen Titel in der Königsklasse. Ein abgekämpfter Stefan Raab: „Ich muss jetzt erstmal duschen und mir die Mischung aus Schweiß, Sekt und Dreck aus dem Gesicht entfernen …“ Sein härtester Gegner um den Titel war einmal mehr der „ewige Konkurrent“ Joey Kelly, der nach einem Trainingsunfall mit einer gestauchten rechten Hand als Handicap ins Rennen ging. Stefan Raab: „Ich brauche nun mal harte Gegner. Nur so bin ich zu Höchstleistungen fähig.“ Das wortkarge Mitglied der Kelly Family zieht zwar zunächst zähneknirschend den Kürzeren: „Es war sehr hart. Stefan hat mich fertig gemacht.“ Im letzten Rennen des Abends darf er sich dann aber doch noch freuen. Im „Rodeo“ rammen sich alle noch fahrtüchtigen Stock Cars der 30 Promi-Fahrer so lange, bis nur noch einer übrig ist: Joey Kelly.

 

In der „Babyklasse“ über 1500 ccm Hubraum sichert sich Crashrowdy Axel Stein den Platz an der Sonne. Christian Clerici holte sich den Titel in der Klasse über 1900 ccm Hubraum und kracht auf dem Weg zum Sieg René Hiepen kräftig in die Kiste: „Ich habe einen gewaltigen Schlag auf die Nackenwirbel abbekommen. Christian Clerici hat mich da aufs Kreuz gelegt. Das tut ganz schön weh“, verrät der Sportmoderator danach mit schmerzverzerrtem Gesicht und kühlenden Eiswürfeln im Nacken.

Die ersten Ausfälle gibt es bereits vor dem Start des Rennens: Statt auf der Rennbahn auf Schalke verschrottet Boxprofi Felix Sturm seinen Wagen bereits am Nachmittag in der Leverkusener Innenstadt – ein Verkehrsunfall verhindert seine Teilnahme an „Die große TV total Stock Car Crash Challenge 2006“. „taff“-Moderator Stefan Gödde muss wegen eines Bandscheibenvorfalls kurzfristig absagen und Schalke-Coach Mirko Slomka dreht mit seinen formschwachen Kickern lieber Runden auf dem Trainingsplatz als auf der Rennstrecke in der VELTINS-Arena.

Stefan Raab erzielte mit dem Crash-Event auf ProSieben nicht nur eine sportliche Höchstleistung: „Die große TV total Stock Car Crash Challenge 2006“ war mit 21,1 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe und in der Spitze bis zu 3,84 Millionen Zuschauer ab drei Jahren auch ein großer Quotenerfolg. In der werberelevanten Zielgruppe war ProSieben damit Marktführer am Samstagabend (20.15 bis 0.35 Uhr). Bei den jungen Zuschauern stach das Stock-Car-Rennen sogar das gleichzeitige Spiel der deutschen Fußball-WM-Helden aus: Mit einem Marktanteil von 33,9 Prozent war das Stock-Car-Rennen das erfolgreichste Programm bei den 14- bis 29-Jährigen. Ein abgekämpfter, aber glücklicher Stefan Raab über sein Erfolgsgeheimnis: „Ich habe keine Angst. Meine Motivation sind Ruhm und Ehre. Und dafür habe ich in meinem Leben schon einiges ausprobiert.“

 

 

Hintergrund: Der Rennmodus –  In drei Klassen über 3000, 1900 und 1500 ccm Hubraum liefern sich insgesamt 30 prominente Crash-Piloten packende Zweikämpfe. Karosse an Karosse, Stahl auf Stahl: Zwei Wertungsläufe entscheiden über Sieg und Niederlage. Im ersten Rennen gibt es „Stock Car“-Punkte auf gefahrene Runden, im zweiten „Karambolage“-Zähler auf die spektakulärsten Crashs. Sieger seiner Klasse ist am Ende derjenige mit den meisten Punkten aus der Addition beider Läufe.

  

Das Ergebnis: Die Top-3 aller Klassen:

   3000 ccm:

   1. Stefan Raab (Team TV total)

   2. Christina Surer (Team McFit)

   3. Tobias Regner (Team Pit-Stop)

   1900 ccm:

   1. Christian Clerici (Team PortaMöbelBoss)

   2. Norbert Dobeleit (Team neckermann.de)

   3. Smudo (Team TV total)

   1500 ccm:

   1. Axel Stein (Team TV total)

   2. Uwe Scherr (Team FC Schalke 04)

   3. Kai Böcking (Team Fossil)

   Rodeo:

   1. Joey Kelly (Team Fossil)

   2. Jürgen Milski (Team 9Live)

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Quelle: ProSieben Television GmbH

 


 

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06 3403 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017