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Handball Bundesliga: Schönes Spiel, tolle Fans, super Stimmung, aber am Ende leider verloren…

VfL Gummersbach unterliegt nach Halbzeitführung (15:14) dem Tabellenführer der Toyota Handball Bundesliga, dem HSV Hamburg vor heimischer Kulissse mit 29:33.  Ausverkaufte Eugen Haas Sporthalle mit 2.178 Zuschauern… Exklusives HD-Video vom Trainer Talk!

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Schönes Spiel, tolle Fans, super Stimmung, aber am Ende leider verloren. Erfolgreichster Spieler des VfL Gummersbach Adrian Pfahl mit neuen Toren. Am Ende hat es gegen den aktuellen Tabellenführer der TOYOTA Handball-Bundesliga dann doch nicht ganz gereicht. Mit 29:33 (15:14) musste sich der VfL Gummersbach am gestrigen Abend (Mi. 01.12.2010) dem HSV Hamburg geschlagen geben. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Der VfL Gummersbach deckte u. a. mit Drago Vukovic und Adrian Pfahl sehr gut, lies u. a. Torsten Jansen nur wenig Chancen zum werfen und ging in der ersten Minuten mit 6:2 in Führung.
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Christoph Schindler traf vier mal gegen Bitter im Tor.
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Nachdem die Oberbergischen in der Eugen-Haas-Sporthalle zuvor vier Jahre lang nicht verloren hatten, war es nun schon die zweite Bundesliga-Niederlage in Folge. In den ersten Minuten allerdings hatte es danach noch nicht ausgesehen. Lautstark nach vorne gepeitscht von 2.178 Zuschauern (ausverkauft) lagen die Hausherren nach sieben Minuten bereits mit 5:1 vorne.

 

Gummersbach – Adrian Pfahl aus dem Rückraum, Patrick Wiencek vom Kreis und Vedran Zrnic konnten sich erfolgreich gegen den massiven Deckungsverband der Hamburger durchsetzen. Mit der Defensivleistung der Seinen war HSV-Trainer danach derart unzufrieden, dass er umstellte.

 

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…und der Tabellenführer schaffte mit der 3:2:1-Deckung nun die Gummersbacher Angriffswellen zu brechen und konnte durch den Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit Hans Lindberg nach 15 Minuten erstmals zum 7:7 ausgleichen. Die erste Führung für die Gäste besorgte dann Torsten Jansen. VfL-Trainer Sead Hasanefendic nahm nun die Auszeit.

 



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Danach glich Adrian Pfahl aus.

 

 

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Goran Stojanovic parierte hinten stark gegen Guillaume Gille, hatte gegen Blazenko Lackovic dann aber das Nachsehen. Nach dem erneuten Ausgleich durch Drago Vukovic ermöglichte ein Fehlwurf von Hans Lindberg aus sieben Metern dem VfL die Chance, sich die Führung zurück zu holen. Die nutzte Drago Vukovic mit einem tollen Treffer aus dem Rückraum zum 10:9 (20.). Die gab der VfL Gummersbach bis zur Pause nicht wieder her. Vjenceslav Somic hielt einen Siebenmeter von Nationalspieler Michael Kraus, Vedran Zrnic machte es auf der Gegenseite besser und netzte zum 11:10 (23.) ein.

 

 

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In der Defensive packte sich Kreisläufer Patrick Wiencek nun ein ums andere mal den Hamburger Pascal Hens, hinderte ihn am Wurf, und überwand vorne mit einem tollen Lupfer Nationaltorhüter “Jogi Bitter” (Johannes Bitter) zum 14:12 (27.). Doch der Tabellenführer, der ohne Domagoj Duvnjak angereist war, schaffte nach Treffern von Hens und Lindberg erneut den Gleichstand zum 14:14 (30.). Den letzten Angriff vor dem Pausentee spielte der VfL jedoch clever aus und Christoph Schindler stellte mit dem 15:14 wieder einen knappen Vorsprung her.

 

 

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Die Kabinenansprache von Martin Schwalb war kurz, denn der HSV-Trainer schickte seine Jungs schon nach wenigen Minuten wieder auf die Platte.


 

Und diesmal erlaubten sich seine Jungs keine Ruhepause und egalisierten durch Igor Vori die knappe VfL-Führung direkt. Und noch ein Unterschied bestand gegenüber den ersten 30 Minuten. Diesmal mussten die Oberbergischen nach dem 16:17 durch Torsten Jansen immer wieder aufholen. Daran konnte auch ein bärenstarker Patrick Wiencek nichts ändern. Immer wieder warf er sich in die Angriffe der Hamburger, blockte die Würfe der Hamburger Rückraumschützen Blazenko Lackovic und Marcin Lijewski ab. Doch vor allem das unerbittliche Zupacken der Hamburger Defensive um Guillaume Gille hielt nun das Offensivspiel des VfL immer wieder auf.

 



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Und so konnte Vedran Zrnic in der 41. Minute zum letzten Mal ausgleichen: 20:20.



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Die Hamburger Angriffsbemühungen hingegen waren nun deutlich zielstrebiger und Goran Stojanovic sowie Vjenceslav Somic bekamen zu selten Hand oder Fuß an den Ball. Das 25:22 durch Marcin Lijewski rund zehn Minuten vor dem Ende war die erste Drei-Führung der Gäste. Die VfL-Spieler kämpften, mussten jedoch immer wieder mit neuen Herausforderungen von der starken Hamburger Bank fertig werden.



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Etwa mit Matthias Flohr, der insgesamt drei Treffer machte. Und so war das Spiel nach dem 30:24 durch den mit insgesamt acht Treffern stärksten Schützen der Hansestädter, Hans Lindberg, auch schon fast gelaufen. Der VfL Gummersbach kämpfte sich zwar noch einmal auf 28:31 (59.) heran.

 

 

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Der Tabellenführer bestrafte aber jeden Ballverlust und gewann das Spiel schließlich mit 33:29.

 

 

 

 

Stimmen vom Trainer Talk

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VfL Gummersbach Trainer „Sead Hasanefendic“,  VfL Gummersbach Pressechef „Thomas Hellwege“ und HSV Hamburg Trainer „Martin Schwalb



Video: Trainer Talk (01.12.2010) VfL Gummersbach vs. HSV Hamburg

YouTube Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=gPtaQEfsh8g




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Sead Hasanefendic
, Trainer VfL Gummersbach: „Wir haben den Vorsprung zu leicht aus der Hand gegeben. Mit einigen Fehlwürfen und falschen Anspielen haben wir den Hamburgern die Chance eröffnet, ran zu kommen. Am Ende hat uns dann etwas die Substanz gefehlt. Mit der kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft bin ich aber absolut zufrieden.“

 


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Martin Schwalb
, Trainer HSV Hamburg: „Wir hatten uns auf einen großen Kampf eingestellt. Und der ist es ja dann auch geworden. Anfangs kamen wir aber hier überhaupt nicht klar. Erst die Umstellung auf die 3:2:1-Deckung hat uns die Sicherheit ins Spiel gebracht.“


Per Sandström (Torhüter HSV Handball):  “Wir haben in der entscheidenden Phase gut gedeckt. Das hat mir geholfen, gut zu halten. Die Abwehr hat heute das Spiel gewonnen. Weil sie in der zweiten Halbzeit gut stand, haben wir schnelle und wichtige Tore machen können.“

 

Torsten Jansen (Linksaußen HSV Handball): “Es war ein schnelles dynamisches Handballspiel. In der Abwehr haben wir kompakt gestanden. In der zweiten Halbzeit haben wir viel schneller gespielt. Die schnelle Mitte hat gut funktioniert. Es ist immer hart hier, dafür umso schöner hier zu gewinnen.“

 

Johannes Bitter (Torhüter HSV Handball):  “Wir haben uns im Spiel stetig gesteigert. Das musste auch sein, um hier zu bestehen. Speziell in der Abwehr haben wir uns richtig reingehängt. Die wichtigen Tore haben wir diesmal gemacht und deshalb verdient gewonnen.“




  • VfL Gummersbach: Adrian Wagner (1), Christoph Schindler (4), Drago Vukovic (3), Patrick Wiencek (3), Jörg Lützelberger (1), Adrian Pfahl (9), Vedran Zrnic (8)
  • HSV Hamburg: Torsten Jansen (3), Blazenko Lackovic (7), Matthias Flohr (3), Igor Vori (2), Bertrand Gille  (1), Guillaume Gille (2), Hans Lindberg (8), Marcin Lijewski (5), Pascal Hens (3)
  • Zeitstrafen: 4 (VfL) – 4 (HSV)


 

Für das nächste Spiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga reist der VfL Gummersbach am Sonntag, den 12. Dezember nach Mannheim. In der örtlichen SAP ARENA kommt es um 17.30 Uhr zum Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen.


 

Quelle: Thomas Hellwege VfL Gummersbach und HSV Hamburg




Bonusbilder vom Spiel:

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Christoph Schindler

 

 

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Im Publikum entdeckten wir: Bürgermeister der Stadt Gummersbach Frank Helmenstein und Handball Bundestrainer Heiner Brand

 

 

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Schiedsrichter der Partie: Holger Fleisch und Jürgen Rieber

 

 

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Ein weiblicher Fan zeigte Flagge und lies sich VfL auf die Fingernägel “pinseln”

 

 

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Team-Timeout VfL Gummersbach

 

 

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Marcin Lijewski “am Ball”. Christoph Schindler – Drago Vukovic

 

 

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Vedran Zrnic beim Siebenmeterwurf

 

 

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Hans LindbergPatrick Wiencek

 

 

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Patrick Wiencek in der VfL Abwehr

 

 

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Marcin Lijewski

 

 

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Vedran Zrnic “am Ball”. Johannes Bitter

 

 

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Marcin Lijewski “am Ball”

 

 

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Per Sandström

 

 

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Adrian Pfahl “am Ball”. Torsten Jansen

 

 

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Marcin Lijewski “am Ball”. “Block”: Patrick Wiencek


 

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??, Pascal Hens und Bertrand Gille.

 

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Adrian Pfahl

 

 

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Drago Vukovic “am Ball”

 

 

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Hans Lindberg “am Ball”. Vjenceslav Somic

 

 

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Team-Timeout: HSV Hamburg

 

 

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Blazenko LackovicDrago Vukovic

 

 

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Emir Kurtagic

 

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Sead Hasanefendic

 

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Drago Vukovic “am Ball”. Hans Lindberg

 

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Sead Hasanefendic. Jörg Lützelberger (l.) – Robin Teppich (r.)

 

 

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Drago Vukovic kommt an Bertrand Gille vorbei…

 

 

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Hans Lindberg

 

 

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Mori AzghandiDr. Jochen Viebahn und Goran Stojanovic

 

 

 

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Pascal Hens – Niklas Albers

 

 

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Mori AzghandiDr. Jochen Viebahn und Goran Stojanovic


 

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06 4460 · 07 3 · # Dienstag, 12. Dezember 2017