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Klitschko zollt Herausforderer Chisora Respekt

´Besser als David Haye´. Schafft ´Dr. Steelhammer´ am 11.12.2010 in der Mannheimer SAP Arena gegen den Engländer Dereck Chisora seinen 50. K.o.?

IBF-, IBO- und WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko wird seine WM-Titel am 11. Dezember 2010 in der Mannheimer SAP Arena gegen den Engländer Dereck Chisora verteidigen. RTL überträgt den Kampf live ab 22.10 Uhr. Schafft “Dr. Steelhammer” seinen 50. K.o.? Fotos: ´Der Sasse´ (NTOi.de), Sörli Binder (SAP Arena), Baader (RTL) und Morris Mac Matzen (RTL)
Dereck Chisora (r.) sei unglaublich aggressiv und dabei psychologisch nicht ganz stabil, so WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko (r.), der in diesem Zusammenhang daran erinnerte, dass der Brite bereits zwei Gegnern während des Kampfes ins Ohr gebissen habe. Noch schlimmer sei jedoch, dass er seine ehemalige Freundin geschlagen habe, wofür Chisora kürzlich von einem Londoner Gericht zu zwölf Wochen Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden war. „Als Mann eine Frau zu schlagen, finde ich unmöglich. Wenn er dann noch Berufsboxer ist, dann ist er ein Looser.“

 

Im Vergleich zu dessen britischen Landsmann David Haye sei der in bislang 14 Profikämpfen unbesiegte Commonwealth-Champion Chisora eindeutig der stärkere Boxer, so Klitschko weiter. „Dereck ist viel besser als Haye und viel komplizierter zu boxen. Chisora würde Haye ausknocken.“

 


Vor seiner Titelverteidigung gegen Dereck Chisora hat IBF-, IBO- und WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko den britischen Herausforderer in den höchsten Tönen gelobt. „Ich habe noch nie einen so selbstbewussten und frechen Gegner getroffen“, zollte der Schwergewichts-Champion auf einer Pressekonferenz im Trainingscamp im österreichischen Going seinem 26-jährigen Gegner mehr als den gebotenen Respekt. „Was ich in den letzten Jahren an Erfahrung, Technik und Taktik gezeigt habe, interessiert ihn eigentlich gar nicht. Er meint, das wird ein Kampf, bei dem ich ein Stück Kuchen für ihn bin. Und was er sagt, dass meint er auch so. Er ist jung und weiß noch nicht, wie weit er gehen kann. Das ist natürlich die Gefahr und ein Vorteil für ihn.

 

 


Wladimir Klitschko will Dereck Chisora eine Lehrstunde im Ring geben und ihn mental, psychologisch und physisch brechen.

 

 


Apropos Haye: Bernd Bönte, der Geschäftsführer der Klitschko Management Group, ist überzeugt, dass der von der Boxwelt geforderte Kampf des britischen WBA-Weltmeisters gegen einen der beiden Klitschkos trotz aller Querelen um Börsen und angebliche Knebelverträge im kommenden Jahr stattfinden wird. „Wir empfinden keinen Druck. Er selber setzt sich unter Druck“, so Bönte. „Aus der Nummer kann er nicht mehr raus. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns nach dem 11. Dezember relativ zügig an den Tisch setzen werden und eine Lösung finden werden. Die Lösung wird sicher nicht so sein, dass wir von den 50 Prozent (Aufteilung der Einnahmen, d.Red.) abgehen. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass dies ein unüberwindbares Hindernis ist nach den letzten Meldungen aus England.“

 

 


Doch zunächst geht es am 11. Dezember (RTL, live ab 22.10 Uhr) um den krönenden Abschluss eines überaus erfolgreichen Klitschko-Jahres. Für den Einmarsch in die Mannheimer SAP-Arena kündigte Wladimir Klitschko bei seinem 59. Profikampf eine Premiere an: Erstmals in seiner sportlichen Karriere werde eine Frau einen seiner WM-Gürtel in die Halle tragen. Die 26-jährige Ukrainerin habe dieses Privileg ebenso wie ein Schweizer Geschäftsmann im Rahmen von Charity-Veranstaltungen für die Klirschko-Stiftung und für die Powerchild-Stiftung ersteigert. Dabei seien insgesamt 430 000 Euro für Kinderprojekte erlöst worden.

 

Quelle: RTL

 

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06 5670 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017