• EK „Heavy Metal“ war ein Erfolg
  • Einbrecher und Dealer konnten dingfest gemacht werden
  • Es entstand ein Gesamtschaden von einer halben Million Euro.

 

Engelskirchen, Lindlar und Radevormwald – EK „Heavy Metal“ war ein Erfolg In den letzten Jahren, seit 2005, registrierte die Polizei eine Vielzahl von Einbrüchen in Metall verarbeitende Betriebe. Die Tatabläufe bzw. Begehungsweisen ähnelten sich. Die Tatorte lagen in Oberhausen, Moers, Engelskirchen, Lindlar, Radevormwald, Bochum, Coesfeld, Krefeld etc.. Es bestand der dringende Verdacht, dass die Tatverdächtigen ihren Wohnsitz in Oberhausen haben und von hier aus agieren.

 

Anfang 2008 wurde beim Polizeipräsidium Oberhausen die Ermittlungskommission „Heavy Metal“ eingerichtet. Mit akribischer Kleinarbeit begannen die Ermittlungen. Tatorte wurden aufgesucht, Strafanzeigen gesichtet. Nach wenigen Monaten war das Puzzle fertig. Es fehlten nur noch die handelnden Personen – Einbrecher und Hehler. Im Mai 2008 lagen der 5-köpfigen EK „Heavy Metal“ die Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen und Betriebe und die Haftbefehle gegen Personen aus Oberhausen, Moers und Essen vor. Mit Unterstützung von mehreren Polizisten aus den Spezialeinheiten des Landes wurden die Tatverdächtigen zeitgleich aufgesucht. Die Türen wurden ohne Vorwarnung geöffnet, um den Überraschungseffekt auszunutzen. Bei ihren Festnahmen leisteten drei Männer körperlichen Widerstand.

 

Am heftigsten schlug der 38-jährige Anführer der Bande auf die Kräfte einer Spezialeinheit ein. Er wurde überwältigt. Insgesamt gab es neun Festnahmen, davon fünf in Oberhausen, zwei in Moers und zwei in Essen. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen in den Wohnungen und den angemieteten Lagerräumen wurden Schusswaffen, Diebesgut, Tatwerkzeuge und erhebliche Mengen Bargeld beschlagnahmt. In den anschließenden Vernehmungen legten sie Teilgeständnisse ab. Die Beschuldigten hatten sich als Bande zusammengeschlossen und in wechselnder Beteiligung Einbrüche in Metallfirmen begangen.

 

Vorzugsweise wurden Edelmetalle wie Kupfer, Nickel, Messing oder Aluminium gestohlen. Bei der Ausführung der Taten gingen die Bandenmitglieder mit hoher Professionalität vor. Die Objekte wurden vorher ausspioniert und Alarmanlagen zerstört. Die Taten fanden fast ausschließlich nachts statt. Insgesamt werden der Bande 35 Einbrüche zur Last gelegt, bei denen ein Schaden von fast einer halben Million Euro entstand. Abnehmer war ein 63-jähriger Mann aus einer Nachbarstadt, der das Diebsgut von dort aus weiter verkaufte. Derzeit sitzen noch 7 Beschuldigte in Untersuchungshaft.

 

Quelle: KPB Oberbergischer Kreis Leitstelle

 


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