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Knappe Niederlage in Mannheim

Gegen die Asse der Löwen fehlte dem VfL der Joker. 15. Spieltag: Rhein-Neckar Löwen – VfL Gummersbach 36:34 (17:16)

Wiedersehen mit den ehemaligen VfL-Kapitänen Robert Gunnarsson und Gudjon-Valur Sigurdsson, die nun im Trikot der Rhein-Neckar Löwen auflaufen. Vorspielen des zukünftigen Löwen-Schlussmannes Goran Stojanovic vor seinen zukünftigen Fans. Der Kroate Josip Valcic trifft erstmals wieder auf den Polen Karol Bielecki, den er in einem Länderspiel so unglücklich verletzte. Dieses Auswärtsspiel des VfL Gummersbach in Mannheim bot schon vorab genug Stoff für Schlagzeilen. Archivfotos: ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Und am Ende waren es tatsächlich die Hauptdarsteller der Vorberichte, die auch auf der Platte die Story dieses Spiels schrieben. Mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber. Die besiegten den VfL Gummersbach vor 7.936 Zuschauern in der SAP ARENA nach einem mitreißenden Spiel mit 36:34 (17:16). Das letzte Tor für die Mannschaft von Löwen-Trainer Gudmundur Gudmundsson erzielte ausgerechnet sein isländischer Landsmann Gudjon-Valur Sigurðsson, der drei Sekunden vor der Schlusssirene den Ball zum 36:34 im Netz hinter VfL-Schlussmann Vjenceslav Somic versenkte. Der Treffer vorher zum 35:34 (58.) für die Badener ging auf das Konto des Ex-Gummersbachers Robert Gunnarsson.
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Das Anspiel kam von einem weiteren Hauptdarsteller der vergangenen Tage und des heutigen Spiels: Karol Bielecki. Der erzielte zudem allein in den letzten 20 Minuten sechs seiner insgesamt acht Tore.

 

Mannheim – Nicht zum “Matchwinner” reichte es heute bei Goran Stojanovic. Die etatmäßige Nummer Eins im Gummersbacher Tor, die ab der kommenden Saison das Gehäuse der Rhein-Neckar Löwen hüten wird, konnte seinen zukünftigen Fans nur wenig von seinem Können zeigen. Während Löwen-Keeper Slavomir Szmal insgesamt 17 Paraden schaffte, brachte es sein Nachfolger den ersten 30 Minuten nur auf drei und musste sich die zweite Halbzeit sogar von der Bank anschauen.


 

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Zu Beginn der zweiten Hälfte stand es 17:16 für die Rhein-Neckar Löwen. Und der VfL Gummersbach knüpfte an die letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs an. So engagiert wie sie vor der Pause nach dem 12:8 durch Löwen-Kreisläufer Oliver Roggisch, der seinen ersten Bundesliga-Treffer in dieser Spielzeit erzielte, den Rückstand in ein 16:16 – Unentschieden verwandelten, versuchte die Mannschaft von Trainer Sead Hasanefendic nun zwei Punkte aus Mannheim zu entführen.

 



Vjenceslav Somic wehrte die ersten drei Würfe auf seinen Kasten ab und Jörg Lützelberger traf in der 36. Minute zur ersten VfL-Führung (19:18). Die bauten Christoph Schindler, Vedran Zrnic, Adrian Pfahl, erneut Lützelberger und schließlich Drago Vukovic mit dem Treffer zum 24:20 (39.) sogar auf vier Tore aus. Doch die Löwen stemmten sich nun mit aller Macht sowie der individuellen Klasse gegen die drohende erste Heimniederlage der Saison. Allen voran, Gudjon-Valur Sigurdsson und Karol Bielecki. Angetrieben durch ihre Fans bestürmten die Löwen das VfL-Tor. Davor hatte die Deckung um Patrick Wiencek alle Hände voll zu tun.

 

 

Stimmen nach dem Spiel…

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Sead Hasanefendic, Trainer VfL Gummersbach: Das war eine Kopie der Spiele der vergangenen Wochen. Am Ende fehlt uns in solchen Spielen der Joker gegen die Asse der anderen Heute war es ein überragender Karol Bielecki, der den Unterschied ausgemacht hat.

 

Axel Geerken, VfL-Geschäftsführer: Dass Goran in der 2. Hälfte nicht mehr gespielt hat, hat sicher nichts mit seinem Wechsel zu tun, sondern eher mit seiner Leistung heute. Und wir haben zwei gute Torhüter. Das hat Vjenceslav Somic auch heute gezeigt.

 

Gudmundur Gudmundsson, Trainer Rhein-Neckar Löwen: Wir haben gut angefangen. Das sah locker aus. Aber dann haben wir uns zu viele technische Fehler erlaubt. Das darf man sich gegen ein Mannschaft wie den VfL nicht erlauben. In der 2. Halbzeit haben wir einfach zu viele Tore kassiert.

 

Statistik:

  • Rhein-Neckar Löwen: Szmal, Fritz (n.e.) – Stefánsson (4), Lund (1), Bielecki (8) – Groetzki (2), Gensheimer (6/1) – Gunnarsson (4) – Schmid (2), Roggisch (1), Šešum (n.e.), Tkaczyk, Myrhol (3), Sigurðsson (5).
  • VfL Gummersbach: Stojanovi?, Somi? (ab 31.) – Pfahl (6), Vukovi? (5), Schindler (3) – Zrni? (8/2), Lützelberger (7) – Wiencek (2) – Krantz (1), Ani?, Putics, Val?i? (2), Wagner (n.e.), Eisenkrätzer (n.e.), Teppich (n.e.), Rahmel (n.e.).
  • Strafminuten: Lund (4) – Schindler (2), Vukovi? (2), Pfahl (2).
  • Siebenmeter: 2/1 – 2/2.
  • Spielfilm: 3:1 (5.), 5:2 (9.), 9:8 (18.), 12:8 (20.), 15:14 (25.), 16:16 (28.), 17:16 (Hz.), 18:18 (35.), 18:21 (37.), 20:24 (39.), 25:27 (46.), 27:27 (49.), 29:29 (52.), 31:33 (55.), 33:33 (57.), 34:33 (58.), 36:24 (Endstand).

 

Für das nächste Spiel in der TOYOTA Handball-Bundesliga reist der VfL Gummersbach am Sonntag, den 19. November nach Kiel. In der örtlichen Sparkassen-Arena kommt es dann um 15.00 Uhr zum Spiel gegen den Rekordmeister und Champions-League-Sieger THW Kiel.

 

 

Quelle: Thomas Hellwege, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit VfL Gummersbach

 

 

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06 2035 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017