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Oberbergischer Kreis. Über 40 Jungen und Mädchen wollten am heutigen Donnerstag erleben, wie es am Arbeitsplatz ihrer Eltern bei der Kreisverwaltung des Oberbergischen Kreises zugeht. Landrat Hagen Jobi hatte zum zweiten Familientag eingeladen, und die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Sabine Steller, hatte für die Vier- bis 14-Jährigen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Nachdem die Jungen und Mädchen im vergangenen Jahr das Kreishaus vom Keller bis zum Dach kennen gelernt hatten, ging es diesmal mit dem Bus durch den Kreis…

Der Nachwuchs erforschte Schloss Homburg und machte sich mit den Aufgaben des Straßenverkehrsamtes vertraut. Schon vor der offiziellen Begrüßung um 9 Uhr durch den Landrat hieß es für viele Kinder Probesitzen im Büro von Mama und Papa, denn die fangen meist schon um 7 Uhr ihren Dienst an.

Der vierjährige Luca und seine siebenjährige Schwester Laura durften bis zum Start des Familientages bei ihrer Mutter Sandra Ommer in der Unteren Jagd- und Fischereibehörde Briefe für den Versand fertig machen und Stempel auf Unterlagen drücken. „Die beiden finden es spannend, zu sehen, was die Mama macht“, sagt Sandra Ommer. Diese Gelegenheit nutzten alle Kinder, und schauten im Laufe des Tages mal bei ihren Eltern vorbei.

Die 14-jährige Janin Ufer wollte den Familientag nutzen, um sich mit Blick auf ihr bevorstehendes Betriebspraktikum ein Bild von der Arbeit in der Kreisverwaltung zu machen. Ihren kleinen Bruder Marco reizte der Arbeitsplatz des Vaters Thomas Ufer im Katasteramt allerdings wenig. „Ich finde es langweilig“, sagte der Siebenjähre offen.

Viel Spaß hatten die Kinder hingegen bei der kleinen Tour durch den Kreis. Auf Schloss Homburg galt es das Museum des Oberbergischen Kreises vom Turm bis zur Burgküche zu erkunden. Eine Museumsrallye machte den Besuch im Museum zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Beim anschließenden Blick hinter die Kulissen des Straßenverkehrsamtes drängten sich die Kinder um Rolf Medgenberg, der demonstrierte wie Nummernschilder erstellt und wo Plaketten auf die Schilder gedrückt werden. Dann konnten die Jungen und Mädchen ihrer Kreativität beim Basteln eigener Nummerschilder freien Lauf lassen. „Ich werde mein Nummernschild zu Hause an mein Fahrrad hängen“, sagte die achtjährige Vanessa.

Nach einer Mittagspause mit den Eltern in der Kreiskantine boten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendamtes beim Basteln und Spielen ein unterhaltsames Programm, das Trubel ins Foyer des Kreishauses brachte. In Staunen versetzte Tiefbauamtsmitarbeiter und Magier Frank Baroth die Kinder mit seinen Zaubertricks. „Ich freue mich über den Kinderlärm in unserer Verwaltung“, sagte Landrat Hagen Jobi. „Der Familientag wird sehr gut angenommen und stößt bei allen auf Begeisterung.“

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Quelle: Angela Altz / Oberbergischer Kreis

 


 

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06 3021 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017