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Vorgestern Vormittag, gegen 10.30 Uhr, fiel einer Zeugin eine verdächtige Person auf. In einem geparkten silberfarbenen Mercedes Vito befand sich ein Mann, der sich eine Maske – eine Art Sturmhaube mit Sehschlitzen – über das Gesicht gezogen hatte. Eine Situation die nachdenklich stimmt. Umso mehr, da sich das Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen in der Nähe eines Geldinstituts auf der Hauptstraße befand.  

 

Nümbrecht – Als der Verdächtige die Zeugin bemerkte, zog er die Maske ab. Das Fahrzeug fuhr davon. Die Zeugin telefonierte umgehend mit der Polizei. Wie auch sie gingen die Beamten davon aus, dass ein Überfall unmittelbar bevorstand. Unverzüglich folgten örtliche und überörtliche Fahndung, Halterermittlung, Zeugenbefragungen etc. pp. Den Erfolg der polizeilichen Arbeit vermeldeten wenig später die Kollegen aus Siegburg.

 

Polizeibeamte nahmen das “Zielfahrzeug” in Lohmar auf und überprüften die Insassen. Bei den vermeintlichen Bankräubern handelte es sich um zwei holländische Ehepaare im gesetzten Alter, die alles andere als einen Überfall geplant hatten. Sie präsentierten die “Sturmhaube” des bis dahin Verdächtigen, die ihn gegen die “grelle oberbergische Sonne” schützen sollte. Es handelte sich dabei um eine “Schutzmaske für Allergiker”.

 

Die Polizei weist darauf hin, dass sie jegliche Hinweise zu Straftaten ernst nimmt und auch zur Aufklärung dringend benötigt. Selbst wenn es sich im Nachhinein als eine harmlose Begebenheit herausstellt wie im vorliegenden Fall.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 4131 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017