TOYOTA Handball-Bundesliga

28. Spieltag: VfL Gummersbach – MT Melsungen 25:26 (16:10) – Mit exklusivem HD-Video vom expolsivem Trainertalk (Pressekonferenz)

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Grigoris Sanikis durchbricht die Abwehr von Barna Putics und Geoffroy Krantz. In der Handball Bundesligapartie zwischen dem VfL Gummersbach und MT Melsungen unterliegen die Oberberger „verdient“ mit 25:26. Durch ein zu „leichtfertiges Spiel“ in der zweiten Halbzeit konnten das Team um Trainer Sead Hasanefendic die Halbzeitführung von 16:10 Toren nicht in den erwarteten Sieg ummünzen. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Adrian Wagner war nach dem “unglücklichem Spielausgang” für den VfL Gummersbach sichtlich niedergeschlagen.
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“Stark bewacht” Igor Anic, hier vom Blondschopf Anton Mansson und erfolgreichstem Werfer der Partie Nenad Vuckovic
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2.096 Zuschauer in der Eugen Haas Sporthalle erlebten zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Die Oberberger spielten in der ersten Halbzeit mit Melsungen Katz und Maus.

 

Gummersbach (Von Helmut Bathen) – In der der zweiten Halbzeit spielte der VfL Gummersbach „unterirdisch“. Bei Melsungen hingegen hatte Michal Roth in der Pausenzeit die richtigen Worte gefunden, um die MT Melsungen auf die Siegerstrasse zu führen. Seine taktischen Umstellungen erkannten die Mannen von VfL-Trainer Sead Hasanefendic viel zu spät. Als Topscorer beteiligte sich bei MT Melsungen Michael Allendorf mit sieben Treffern am verdienten Sieg der Gäste große Annerkennung.

 

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Als bester Schütze in einer insgesamt schwachen Gummersbacher Mannschaft konnte Drago Vukovic sechs Mal im Tor unterbringen.

 

 

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Warum Sead Hasanefendic beim abschmelzen einer sechs Tore Führung kein Team-Time Out beantragte, bleibt sein persönliches Geheimnis. Hatte der Trainerfuchs Sead Hasanefendic, ebenso wie seine Jungs, den Überblick verloren? Team-Time Out beantragte Hasanefendic erst 2 Sekunden vor dem Schlusspfiff (Foto), bei beim Spielstand von 25:26.

 

 

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Der noch auszuführende Freiwurf des VfL Gummersbach hätte mit Torerfolg zwar eine Niederlage verhindert, mehr wie ein Unentschieden wäre allerdings nicht mehr drin gewesen.

 

 

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Helmut Bathen´s “Schiri-Kritik“: Das Schiedsrichtergespann Stefan Schneider (Barleben) und Colin Hartmann (Magdeburg) begann stark: Verschafften sich zunächst Respekt mit klaren Entscheidungen. Stark ließen die Spielleiter allerdings in der zweiten Halbzeit nach. Sie trafen einige sehr kuriose Entscheidungen. Mit Siebenmeterentscheidungen standen die Schiedsrichter auf Kriegsfuß. Auf beiden Seiten wurden klare Siebenmeter nur mit Freiwurfentscheidung getroffen. Wenn Stefan Schneider und Colin Hartmann Vorteil laufen lassen, dann muss bei Foulspiel dann auch auf Siebenmeter entschieden werden. Alle anderen Entscheidungen sind klar zum Nachteil des Angreifers ausgelegt. Ein Ruhmesblatt haben die das Gespann nicht errungen, im Gegenteil Konfuse Situation entstanden, so dass die DHB-Aufsicht Jutta Ehrmann-Wolf mehre Male beschwichtigen auf beide Mannschaften einwirken musste.

 

 

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MT Melsungen verließ als völlig verdienter Sieger die altehrwürdige Eugen Haas Halle. Sead Hasanefendic trägt somit auch im großen Maße an der Niederlage Schuld. Auf diesem Niveau kann sich der VfL Gummersbach in der Tabelle der Toyota Bundesliga von den Plätzen um das internationale Geschäft verabschieden. Es bleibt nur zu hoffen, dass im Europapokal – Halbfinale Pokalsieger gegen HC Vardar PRO Skopje in Gummersbach am Donnerstag, den 21. April 2011 Hasanefendic und die Mannschaft aufwacht und einen sicheren Vorsprung zum Einzug in das Finale den treuen Fans präsentiert. Für was entscheidet sich der nun VfL? Siegen oder blamieren?

 

 

 

 

 

Ausführlicher Spielbericht von Thomas Hellwege

Der VfL Gummersbach rutscht in der Tabelle einen Platz nach unten und ist nun Neunter in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Die Oberbergischen mussten sich im Heimspiel gegen die MT Melsungen nach einer 16:10-Pausenführung noch mit 25:26 geschlagen geben. Der beste Torschütze des Spiels war der Serbe Nenad Vuckovic mit sieben Treffern. Für den VfL Gummersbach traf Drago Vukovic mit sechs Toren am häufigsten.

 

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Nach drei Minuten lag der VfL Gummersbach bereits mit 3:0 vorne. Mit seiner fünften Parade innerhalb der ersten zehn Minuten leitete Vjenceslav Somic, der für den verletzten Goran Stojanovic zwischen den Pfosten stand, das 4:1 (9.) durch Drago Vukovic von halblinks ein. Über den rechten Rückraum fand Adrian Pfahl die Lücke im MT-Abwehrblock und feuerte den Ball zum 6:3 unter die Latte und zum 12:8 neben den Pfosten (24.). Fünf Tore Vorsprung herauswerfen konnte Linksaußen Adrian Wagner mit seinem dritten Treffer des Tages zum 13:8. Rechtsaußen Vedran Zrnic setzte mit seinem ersten Tor zum 14:8 (27.) noch einen drauf. Weil Somic mit dem achten blitzschnellen Reflex des Tages beim Stand von 10:7 (19.) auch noch den zweiten Strafwurf von MT-Linksaußen Michael Allendorf pariert hatte, gingen wohl nicht wenige der 2096 Zuschauer in der Eugen-Haas-Halle davon aus, dass der VfL in der zweiten Hälfte nichts mehr würde anbrennen lassen.

 

 

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Die Optimisten unter den VfL-Fans sollten sich zu Beginn des zweiten Durchgangs auch bestätigt fühlen. Somic hielt erneut einen Siebenmeter der Gäste, diesmal den von Savas Karipidis.

 

 

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Und VfL-Kreisläufer Igor Anic versenkte den Ball zum 21:15 (39.) im Netz hinter Mario Kelentric…

 

 

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der von MT-Trainer Michael Roth anstelle des zuvor glücklosen Vitali Feschanka ins Tor beordert worden war.

 

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Doch eine viertel Stunde vor Schluss kam die Wende zu Ungunsten des VfL. Mit dem 19:23 durch den Griechen Alexandros Vasilakis starte der Tabellenvierzehnte eine Serie von fünf Toren ohne Gegentreffer durch den VfL. Die Gummersbacher schlossen ihre Angriffe überhastet ab, scheiterten an Mario Kelentric oder an dessen Gehäuse. In der 51. Minute konnte Melsungen zum ersten Mal ausgleichen. Der Halblinke Grigorios Sanikis traf zum 23:23. Durch Vedran Zrnic, im Nachfassen aus sieben Metern, ging der VfL zwar noch einmal 24:23 (52.) in Front. Mit seinem sechsten Treffer des Abends, davon fünf in der zweiten Hälfte, sorgte der junge Jens Schöngarth aber erneut für den Gleichstand. Das Nervenflattern bei der Mannschaft von VfL-Trainer Sead Hasanefendic war nun greifbar, die in dieser Phase eher unglückliche Spielleitung durch das Schiedsrichterduo wirkt auch nicht beruhigend.

 

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Und so gingen die Gäste fünf Minuten vor dem Ende zum ersten Mal in Führung. Melsungens bester Werfer der Saison, Nenad Vuckovic (Foto rechts), traf zum 25:24. Vedran Zrnic war es, der zum 25:25 (57.) ausgleichen konnte. Zrnic misslang kurze Zeit später aber auch das Anspiel auf Drago Vukovic, was Melsungen die Möglichkeit zu einem weiteren Angriff eröffnete. Den schloss der Halblinke Grigorios Sanikis mit seinem zweiten Treffer zum 25:26 erfolgreich ab. In den verbleibenden zwei Minuten gelang dem VfL nichts mehr. Auch nicht, die Schiedsrichter davon zu überzeugen, dass es nach einem Foul an Adrian Wagner noch einen Strafwurf geben müsse.

 

VfL Gummersbach PK 09.04.2011 Trainertalk MT Melsungen

YouTube Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=_aTWhXPNYeU

 

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Sead Hasanefendic
, Trainer VfL Gummersbach: Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Nach einer guten ersten Hälfte haben wir im zweiten Durchgang deutlich nachgelassen. Einige meiner Spieler konnten einfach keine Akzente mehr setzen. Wenn dann noch die ein oder andere unglückliche Schiedsrichterentscheidung dazu kommt, verliert man. Aber so ist Sport und Melsungen ist auch eine gute Mannschaft, deren 0:24 Punkte zum Saisonbeginn nicht aussagekräftig waren.

 

 

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Michael Roth
, Trainer MT Melsungen: Das war ein ganz wichtiger Auswärtssieg, der im Abstiegskampf natürlich doppelt zählt. Die erste Halbzeit war richtig schlecht von uns. In der Pause haben wir aber deutliche Worte gefunden und für die zweiten dreißig Minuten ein wenig umgestellt. Toll war, was gerade die jungen Spieler wie Danner und Schöngarth dann gezeigt haben. Ich glaube, am Ende war dieser Sieg auch verdient. Im nächsten Spiel gegen Friesenheim wollen wir nun den nächsten Big Point einfahren, um endgültig den Klassenerhalt zu sichern.

 

… weitere Infos zum Spiel:

  • VfL Gummersbach – MT Melsungen 25:26 (16:10)
  • Spielfilm: 3:0 (3.), 3:1 (6.), 4:2 (9.), 6:4 (12.), 9:5 (15.), 10:6 (18.), 10:7 (21.), 12:8 (24.), 14:8 (27.), 16:10 (HZ), 18:12 (33.), 19:15 (36.), 21:15 (39.), 22:17 (42.), 23:19 (45.), 23:20 (46.) 23:21 (48.), 23:22 (51.), 24:25 (55.), 25:25 (57.), 25:26 (EN)
  • VfL Gummersbach: Somic, Hammerschmidt (n.e.) – Krantz, Wagner (3), Schindler (3), Vukovic (6), Anic (3), Putics, Lützelberger, Eisenkrätzer (n.e.), Valcic (n.e.), Pfahl (5), Rahmel (n.e.), Zrnic (5/2)
  • MT Melsungen: Kelentric, Feshchanka – Brovka (n.e.), Schöngarth (6), Mansson, Klimovets (3), Schweikardt (n.e.), Vasilakis (2), Danner (2), Sanikis (2), Karipidis, Allendorf (7/3), Vuckovic (4).
  • Strafwürfe: 3/2 – 5/3
  • Zeitstrafen: 3 – 4
  • Zuschauer: 2.096

 

Das nächste Spiel des VfL Gummersbach ist das Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen HC Vardar PRO Skopje aus Mazedonien. Die Begegnung findet am Donnerstag, den 21. April 2011 in der Eugen-Haas-Halle statt. Anwurf der Partie ist um 20.15 Uhr.

 

 

 

 

… weitere Bonusbilder von Fotograf Christian Sasse vom Spiel:

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Christoph Schindler “am Ball”

 

 

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Der ehemaliger deutscher Handballtorwart Bernd Podak (Deutscher Meister 1966 und 1967) im Publikum neben Bürgermeister der Stadt Gummersbach Frank Helmenstein

 

 

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Michael Roth

 

 

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Sead Hasanefendic

 

 

 

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Der 1,90m große Nationalspieler Michael Allemdorf

 

 

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VfL Gummersbach Geschäftsführer Axel Geerken

 

 

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Drago Vukovic

 

 

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Der ehemalige VfL Gummersbach Keeper Christian Ramota kam extra aus St. Gallen angereist

 

 

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Drago Vukovic “am Ball”.

 

 

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Team-Timeout VfL Gummersbach

 

 

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Sanikis versucht an Lützelberger und Vukovic vorbei zu kommen

 

 

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Nicht jeder fand das Spiel “aufregend”

 

 

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Zuschauer Eugen Haas Halle

 

 

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Josip Valcic, Johnathan Eisenkrätzer und Robin Teppich 

 

 

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Barna Putics schiest aufs Melsunger Tor

 

 

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Team-Timeout MT Melsungen

 

 

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