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Handball Bundesliga

Vorerst keine Lizenz für den VfL Gummersbach für die Saison 2011/12 – Jetzt heißt es Nachbessern – “Wir werden das schaffen”

Die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga hat entschieden: Der VfL Gummersbach bekommt zunächst keine Lizenz für die Teilnahme am Spielbetrieb der TOYOTA Handball-Bundesliga der Saison 2011/12. Das wurde soeben mitgeteilt. Danach konnte die Kommission die erforderliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht feststellen. Gegen diesen Beschluss kann der VFL Gummersbach nun innerhalb einer Woche nach Zustellung Beschwerde einlegen und seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Archivfoto: ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
“Das werden wir auch schaffen. Es braucht sich also niemand sorgen, dass wir jetzt den Spielbetrieb einstellen oder etwa das Finale morgen in Köln oder unser großes Jubiläumsspiel gegen den THW Kiel in Dortmund ausfällt”, hebt Axel Geerken, Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH, hervor.

 

Gummersbach – Das Lizenzierungsverfahren sei für den VfL Gummersbach in den letzten Jahren immer eine Zitterpartie gewesen. “In diesem Jahr wurde nun noch deutlicher, auch aufgrund der geänderten Lizenzierungsrichtlinien, nachgefragt, auf welcher wirtschaftlichen Basis wir in der kommenden Saison Bundesliga-Handball in Gummersbach bestreiten wollen. Unser vom Wirtschaftsprüfer testiertes Sanierungskonzept wurde der HBL eingereicht, jedoch noch nicht abschließend umgesetzt. Daran arbeiten wir, nicht erst seit heute, mit Hochdruck.

 

Das Signal der Lizenzierungskommission, dass es mit einem permanenten Defizit nicht weiter gehe, haben GmbH und Aufsichtsrat im Übrigen in den letzten Wochen schon vorweggenommen. “Wir haben klar und deutlich formuliert, dass Bundesliga-Handball in Gummersbach in Zukunft nur noch möglich ist, wenn die Einnahmen die Ausgaben decken”, so Geerken. Der VfL Gummersbach hat sich mit seinen Gläubigern darauf geeinigt, dass sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten, wenn sie im Gegenzug bis zum 30. Juni teilweise befriedigt werden. Die erforderliche Summe in Höhe von zwei Millionen Euro ist nunmehr bis zum Ende der Beschwerdefrist nachzuweisen. Kommende Woche finden weitere Gespräche mit potentiellen Geldgebern statt.

 

“Dass das im Jubiläumsjahr und einen Tag vor dem Final-Rückspiel im Europapokal der Pokalsieger natürlich keine schöne Nachricht”, räumt Axel Geerken, Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH ein. “Alle Beteiligten müssen jetzt den Tatsachen ins Auge sehen und die Probleme lösen.”

 

Quelle: Thomas Hellwege, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, VfL Handball Gummersbach GmbH

 

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06 1590 · 07 3 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017