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Mehr als jeder zweite deutsche Angestellte arbeitet in Urlaub und Freizeit.

Von fast jedem vierten erwarten Arbeitgeber Erreichbarkeit – laut repräsentativer Studie…

Mehr als jeder zweite deutsche Angestellte arbeitet in Urlaub und Freizeit, von fast jedem vierten erwarten Arbeitgeber Erreichbarkeit – laut einer repräsentativen Studie. Mehr als jeder zweite deutsche Angestellte arbeitet in Urlaub und Freizeit. Über die Hälfte der deutschen Berufstätigen verbringt auch dann Zeit mit ihrer Arbeit, wenn sie sich eigentlich erholen sollte: in Urlaub und Freizeit (alle Berufstätige: 58 Prozent, Angestellte: 53 Prozent). 19 Prozent davon sogar jeden Tag und das, obwohl 71 Prozent von ihnen ihren Arbeitsalltag als anstrengend empfinden. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von lastminute.de – der Reise- und Freizeit-Website, die hilft, das Beste aus der freien Zeit zu machen. Foto: Lastminute.de (Maria Eleftheria)

  

München –  Über 1000 berufstätige Frauen und Männer in Deutschland ab 18 Jahren wurden dafür von der GfK befragt. “Für mehr als jeden zweiten Berufstätigen ist die schönste Zeit des Jahres heute eher die schönste Arbeitszeit des Jahres: statt am Schreibtisch wird eben am Pool gearbeitet. An Abschalten ist bei den Urlaubsarbeitern nicht zu denken, die Erholung leidet massiv”, so Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer lastminute.de.

 

Der Urlaubsarbeiter Report 2011 ergab desweiteren: Unter den berufstätigen Männern arbeiten 61 und unter den Frauen 54 Prozent in ihrer freien Zeit. Und: je jünger, je mehr. Der Anteil derer, die in der freien Zeit arbeiten, nimmt mit steigendem Alter ab. Und je höher Schulbildung und Einkommen, je eher wird die freie Zeit nicht nur zur Erholung genutzt: 72 Prozent Urlaubsarbeiter gibt es unter Berufstätigen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 4.000 Euro und mehr. Hinzukommt: Deutsche Berufstätige geben laut Umfrage durchschnittlich 2.333 Euro im Jahr für Urlaub und Reisen aus – bei den Urlaubsarbeitern sind es 12 Prozent mehr: 2.612 Euro.

 

 

“Urlaubsarbeiter geben mit über 2600 Euro pro Jahr überdurchschnittlich viel für Urlaub und Reisen aus – zu viel Geld, um diese Zeit nicht voll und ganz zu genießen, sondern sich vom Job auffressen zu lassen. Man verpasst einfach zu viel vom Leben und zu viele Geschichten, wenn man den Urlaub beruflich am Telefon oder über E-Mails verbringt. Wir haben diese repräsentative Studie gemacht, weil wir ein Umdenken anstoßen wollen: Wir bei lastminute.de kämpfen dafür, dass die freie Zeit wieder frei ist. Wir wollen die schönste Zeit des Jahres für die Deutschen zurückerobern!”, so Jörg Burtscheidt. Wichtig zu wissen: Der Chef darf tatsächlich nicht stören, zum Beispiel durch Telefonanrufe – er muss sich an den gewährten Urlaub halten.

 

 

  • Mehr als jeder Zweite ist Urlaubsarbeiter: 58 Prozent der deutschen Berufstätigen verbringen Zeit mit ihrer Arbeit in Urlaub und Freizeit, bei Angestellten sind es 53 Prozent. Und es werden immer mehr.
  • Von 24 Prozent der Angestellten erwarten Arbeitgeber Erreichbarkeit in Urlaub und Freizeit.
  • Über die Hälfte der deutschen Berufstätigen (55 Prozent) werden in Urlaub oder Freizeit von Vorgesetzten und/oder Kollegen kontaktiert.
  • “Urlaub soll die schönste Zeit des Jahres und nicht die schönste Arbeitszeit des Jahres sein. Wir wollen für die Deutschen ihre freie Zeit zurückerobern. Denn schon ein einziger kurzer Anruf im Urlaub kann so richtig für schlechte Laune sorgen und die Erholung massiv stören – über Tage!” so Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de. – Dr. Volker Kitz und Dr. Manuel Tusch, Psychologen und Bestseller-Autoren von ‘Das Frustjobkillerbuch’ und ,Ich will so werden, wie ich bin’ erläutern die Konsequenzen von Urlaubsarbeit: “Wir sind so sehr darauf konditioniert, immer und überall erreichbar und verfügbar zu sein, dass uns regelrecht etwas fehlt, wenn mal die langersehnte und wohlverdiente Ruhe einkehrt.”
  • Für den lastminute.de Urlaubsarbeiter Report 2011 wurden im Juni 2011 mit der GfK 1.000 Berufstätige in Deutschland repräsentativ befragt.

 

 

Report bestätigt wachsenden Trend zur Urlaubsarbeit – Der Trend geht klar zur Urlaubsarbeit: Fast die Hälfte der Berufstätigen (49 Prozent) gibt an, heute gleich viel oder mehr Zeit mit ihrer Arbeit im Urlaub oder in der Freizeit zu verbringen als früher – nur 25 Prozent sagen, sie hätten das noch nie gemacht. Unter den Urlaubsarbeitern, also jenen, die bestätigen, in Urlaub und Freizeit beruflich aktiv zu sein, sieht das erwartungsgemäß noch drastischer aus: 72 Prozent von ihnen verbringen heute gleich viel oder mehr Zeit mit ihrer Arbeit in Urlaub oder in der Freizeit als früher – aber einige scheinen tatsächlich auch schon ihre Konsequenzen daraus gezogen zu haben. Denn: 27 Prozent von ihnen geben an, heute weniger in der freien Zeit zu arbeiten als früher.

 

 

“Über die letzten Jahre haben wir den wachsenden Trend zur Urlaubsarbeit bei unseren Kunden beobachtet und dafür wollten wir nun Fakten: Unsere repräsentative Studie beweist, dass immer mehr Berufstätige für ihre Arbeit auch in Urlaub und Freizeit da sind, als früher – das bestätigt fast jeder vierte Berufstätige. Handy, Laptop, Smartphone und andere mobile Geräte machen möglich, was früher einfach nicht ging: jederzeit und überall erreichbar sein”, so Jörg Burtscheidt von lastminute.de. Dr. Volker Kitz, Psychologe und Bestseller-Autor, erklärt diesen Trend: “Das Schwierigste ist, dem eigenen Impuls zu widerstehen. Wir sind so sehr darauf konditioniert, immer und überall erreichbar und verfügbar zu sein, dass uns regelrecht etwas fehlt, wenn mal die langersehnte und wohlverdiente Ruhe einkehrt.”

 

 

Von fast jedem vierten Angestellten erwarten Arbeitgeber Erreichbarkeit  – Von fast jedem vierten Angestellten (24 Prozent) erwarten Arbeitgeber Erreichbarkeit in Urlaub und Freizeit. Tatsächlich werden über die Hälfte der deutschen Berufstätigen (55 Prozent) in Urlaub oder Freizeit auch von Vorgesetzten und/oder Kollegen kontaktiert. Aber dies scheint kein Problem zu sein: Nur rund ein Drittel (31 Prozent) davon stört oder ärgert das. Selbst die Mehrheit der Partnerinnen und Partner bleibt offenbar cool, wenn die bessere Hälfte in Urlaub oder Freizeit arbeiten würde: Nur 22 Prozent der Berufstätigen in einer Partnerschaft bekommen deshalb Streit. “Von fast jedem vierten Angestellten erwarten Arbeitgeber in Urlaub und Freizeit Erreichbarkeit – mehr als die Hälfte wird tatsächlich kontaktiert. Schon ein einziger kurzer Anruf im Urlaub kann so richtig für schlechte Laune sorgen – über Tage! Wer im Urlaub ständig auf Abruf ist, hat keine Chance abzuschalten und sich zu erholen”, so Jörg Burtscheidt. Der Experte Dr. Manuel Tusch empfiehlt deshalb: “Wenn es irgendwie möglich ist, machen Sie sich in der Freizeit frei von der Arbeit. Ein Mittelweg ist schwierig einzuhalten, denn aus der Ferne lässt sich meist schwer einschätzen, wie dringend die Dinge wirklich sind.”

 

 

Die Top 5 Gründe für Urlaubsarbeit laut lastminute.de-Umfrage

  • 1. Verantwortungsgefühl (46 Prozent)
  • 2. Es bleibt sonst zu viel liegen (33 Prozent)
  • 3. Endlich Zeit, sich um Sachen zu kümmern, zu denen man im Arbeitsalltag nicht kommt (29 Prozent)
  • 4. Weil es Spaß macht (28 Prozent)
  • 5. Spontane Projekte, um die man sich kümmern muss (28 Prozent)

 

lastminute.de hat diese repräsentative Umfrage im Juni 2011 zusammen mit der GfK durchgeführt und dazu in Deutschland 1.000 berufstätige Frauen und Männer ab 18 Jahren online befragt.

 

Quelle: lastminute.de

 

 

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06 2057 · 07 2 · # Montag, 18. Dezember 2017