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Total 24 Hours of Spa 2011

Über 60 neue Fotos!! Die ´rote Sau´ kehrt zurück! Legend of Motorsports am Start! 3. Lauf zur Blancpain Endurance Series! Alles wissenswerte zum Ardennen-Klassiker. Motorsport.NEWS-on-Tour.de war vor Ort!

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In der Startaufstellung, zu Ehren des Klassensiegers von einst, Hans Heyer (mitte) – dem Mann der mit seinem Markenzeichen “dem Tirolerhut” zu Weltruhm gelangte, tragen sein Sohn Kenneth Heyer (rechts) und das Team von Black Falcon alle einen Tirolerhut. Fotos: Dirk Birkenstock [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Legends of Sports – United Autosports (USA) Audi R8 LMS #11 mit Mark Patterson (RSA), Matthew Bell (GB), Eddie Cheever (USA) und Mark Blundell (GB)
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Traditionell sind viele belgische Teams am Start, das Team Marc VDS mit eigenen bezaubernden Grid Girls
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V.I.P.s beim Rennen im belgischem SPA. Seinem Auftritt fieberten viele der jugendlichen Besucher der Total 24 Hours of Spa entgegen, der DJ Bob Sinclar

 

Spa Francorchamps (Von Dirk Birkenstock)Am Samstag dem 30. Juli wurden auf der Ardennenachterbahn die Total 24 Hours of Spa gestartet. 63 GT3 und GT4 Boliden gingen pünktlich um 14 Uhr auf die Hatz. Das Rennen wurde von immer wieder feuchter Rennstrecke, vielen Safety-Car Phasen und vielen Ausfällen geprägt.

 

In diesem Jahr gehört das Rennen zur Blancpain Endurance Series. Nach den Rennen in Monza (I) im April und dem zweiten Lauf im spanischen Navarra im Mai ist es der dritte von fünf Läufen. Es folgen noch die Rennen in Magny-Cours (F) im August und Silverstone (GB) im Oktober.

 

 

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Eine Besonderheit in diesem Jahr ist der Auftritt von Mercedes nachdem man jahrelang nicht in Spa gestartet ist. Und das Comeback fand einen würdigen Rahmen, der SLS AMG startete als „rote Sau“ vierzig Jahre nach dem ersten Auftritt (wir berichteten).

 

 

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Der Black Falcon Mercedes SLS AMG wird in die Startaufstellung geschoben

 

 

Im letzten Jahr schon mit zwei Audi R8 LMS am Start trat das Team United Autosports (USA) in diesem Jahr mit drei Fahrzeugen an. Unter dem Motto „Legend of Motorsport“ waren fast ausschließlich Motorsportgrößen früherer Jahre am Lenkrad dieser Fahrzeuge wie ehemalige Formel 1-Piloten, Indy 500-Sieger, Indy- bzw. Champ Car-Fahrern:

 

 

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#11 United Autosports, Audi R8 LMS mit Mark Patterson (RSA), Matthew Bell (GB), Eddie Cheever (USA) und Mark Blundell (GB)

 

 

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#12 United Autosports, Audi R8 LMS mit Arie Luyendyk (NL), Alan Li (HK), Richard Meins (GB) und Henri Richard (GB)

 

 

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#23 United Autosports, Audi R8 LMS mit Richard Dean (GB), Zakary Brown (USA), Johnny Herbert (GB) und Stefan Johansson (S)

 

 

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Bei endlich trockener Strecke und kühlen 14°C werden die Total 24 Hours of Spa pünktlich um 16:00 Uhr gestartet

 

 

Der Polesetter #40, dem BMW Z4 vom Marc VDS Racing Team (B) mit Startfahrer Maxime Martin (B), Bas Leinders (B) und Marc Hennerici (D) wurde noch vor der Eau Rouge vom Prospeed Competition (B) Porsche 997 GT3 R #75 mit Startfahrer Marc Goossens (B), Jan Heylen (B) und Maxime Soulet (B) überholt. Dahinter folgt der Lamborghini LP600 vom Team Blancpain-Reiter (D) #24 mit Marc A. Hayek (CH), Peter Kox (NL) und Jos Menten (NL).

 

 

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Aus der Boxengasse startet am Ende des Feldes unter anderem die #2 der Vita4One Ferrari 458 Italia mit Michael Bartels (D), Andrea Bertolini (I), Niek Hommerson (NL) und Louis Machiels (B)

 

 

In der dritten Runde liegt der zweite Porsche 997 GT3 R des Team Prospeed Competition #74 bereits auf Platz 3, während der Polesetter weiter zurück fällt. Vor ihm sind bereits der Audi R8 LMS vom Sport Team WRT (Belgian Audi Club) #33 und der AF Corse Ferrari 458 Italia #50. Hinter ihm folgen bereits die beiden Audi R8 LMS vom Sport Team Phoenix, die sind von 10 und 13 gestartet. Bester Merdedes ist der SLS AMG #55vom Team Graff Racing.

 

 

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Dann fährt plötzlich der Prospeed Porsche #74 (Paul van Splunteren (NL), Bryce Miller (USA), Ludovic Sougnez (B) und Nicolas de Crem (B)) mit einem Reifenschaden hinten links vorbei, er hatte sich vor der Bus Stop Schikane beim Anbremsen komplett vertan und das Schwesterauto des in Führung liegenden Marc Goossens #75 abgeräumt. Beide zwang ein Schaden zum Boxenstop.

 

 

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Es folgt die erste Safety-Car-Phase, der McLaren GT (GB) #59 mit Andrew Kirkaldy (GB) war Ausgangs Turn 1 / La Source nach einer Berührung mit dem BMW M3 GT4 #100 zuerst ein die Reifenstapel gekracht und ist dann in die gegenüberliegende Mauer geschleudert. Das Fahrzeug ist so zerstört, dass Kirkaldy mit einer Ambulance abtransportiert werden muss. Für ihn und die Teamkollegen Alvaro Parente (P) und Oliver Turvey (GB) ist damit das Rennen vorbei.

 

Statement vom Team McLaren GT zu dem Unfall:

„Das Auto mit der Nummer 59, gefahren vom McLaren Project Manager Andrew Kirkaldy, war in einen Vorfall verwickelt, durch welchen er gezwungen war, sich aus dem Rennen zurückzuziehen. Kirkaldy wurde zum medizinischen Zentrum der Rennstrecke gebracht und vom medizinischen Personal durchgecheckt.
Kirkaldy klagte über Nacken und Rückenschmerzen und wird nun zu einem nahegelegenen Krankenhaus verbracht, in dem er gescannt wird. Medizinisches Personal von McLaren GT ist bei ihm und wird seine Gesundheit zu überwachen.“

 

 

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Der Porsche 997 GT3 R vom Haribo Team Manthey (D) #888 mit Richard Westbrook (GB), Christian Menzel (D), Mike Stursberg (D) und Hans Guido Riegel (D)

 

 

In der etwa ½-stündigen Safety Car-Phase ist der Manthey-Porsche der einzige, der zum Nachtanken an die Box kommt

 

 

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Nach dieser dramatischen ersten Stunde führt der AF Corse Ferrari 458 Italia #50 mit Jack Gerber

 

 

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Zweiter und führender in der Klasse Pro Cup ist der Porsche 997 GT3 R #9 von AutOrlando Sport (I) mit Gianluca Roda (I), Raffaele Giammaria (I) und Paolo Ruberti (I).

 

 

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Dritter und führender in der Gentleman Trophy ist der Ferrari 430 Scuderia #22 vom Team Sport Garage (F) mit Lionel Comole (F), André Alain Corbel (F), Thomas Duchêne (F) und Eric Vaissière (F)

 

 

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Die Cup-Klasse führt der Porsche 997 GT3 #104 vom Team Speed Lover (De Bokkenridjers) (B) an mit Michel de Coster (B), Rik Renmans (B), Tom Langeberg (NL) und Oskar Slingerland (NL)

 

 

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In der GT4 führt der Nissan 370Z #63 von RJN Motorsport (GB) mit Alex Buncombe (GB), Jordan Tresson (F) und Christopher Ward (GB)

 

 

In der zweiten Stunde ist es nur noch wolkig und die Strecke trocknet ab. Die #11 von United Autosport muß an die Box. Matt Bell klagte über Leistungsverlust. Dank der Hilfe der Audi-Mechaniker kann das Problem behoben werden und der R8 LMS wieder am Rennen teilnehmen. Auch die Ferrari 458 Italia vom Team Vita4One müssen an die Box, Probleme beider #1 mir Eric van de Pole (B) können behoben werden und bei der #2 werden die Reife ngewechselt nach dem es Probleme mit dem ersten Satz gab, jetzt ist man konkurrenzfähig.

 

 

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Liegt nach zwei Stunden in Führung, der Lamborghini LP600 vom Team Blancpain-Reiter (D) #24 mit Marc A. Hayek, Peter Kox und Jos Menten, allerdings hinter dem Safety-Car

 

 

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Ausgelöst wurde die zweite Safety-Car-Phase vom Teamkollegen #25 mit Eugenio Amos (CAN), Nikolaus Mayr-Melnhof (A) und Albert von Thurn und Taxis (D) – Nikolaus Mayr-Melnhof war wohl zu motiviert in die Boxengasse eingebogen und dabei in die Mauer gekracht und hat sich dabei überschlagen.

 

 

Fast alle Teams nutzen die wiederum lange Safety Car-Phase zum Boxenstop. Danach führen der Phoenix-Audi #98 vor dem Haribo Manthey Porsche #888 und dem zweiten Phoenix-Audi #99. Die harten Fights mit Lackaustausch gehen unverändert weiter.

 

 

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Der Hexis AMR (F) Aston Martin DBRS 9 #3 mit Yann Clairay (F), Julien Rodrigues (F) und Pierre-Brice Mena (F) wird leidtragender der harten Kämpfe, er wird ins Kiesbett geschoben und kann erst eine Runde später das Rennen wieder aufnehmen.

 

 

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Führt am Ende der 2. Stunde in der ‚ GENTLEMEN TROPHY’ – #85 Ford Mustang FR500 von VDS Racing Adventures (Ecurie Azur) (B) mit Benjamin Bailly (B), Julien Schroyen (B), José Close (B) und Raphaël van der Straten (B)

 

 

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Führender in der GT4, der Lotus Evora #70 vom Team Lotus Sport Italia (I) mit Edoardo Piscopo (I), Gianni Giudici (I) und den beiden Söhnen von Nigel Mansell, Leo und Greg Mansell (IOM)

 

 

In der dritten Stunde kommt leichter Regen zurück, die Strecke wird nass. Inzwischen kämpfen zwei Audi R8 LMS um die Führung als der führende Audi #98 mit Mike Rockenfeller am Lenkrad plötzlich den zweiten Gang verliert und an die Box zurück muß.

 

 

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#98 der Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Phoenix (D) mit Marcel Fässler (CH), Andrea Piccini (I) und Mike Rockenfeller (D)

 

 

Der Ferrari #2 vom Team Vita4One, der aus der Boxengasse nachgestartet war, fährt zwischenzeitlich auf Platz 5. Als alle Führenden ihre Boxenstops absolviert haben zeigt sich wie gut die Taktik im Team Manthey war, der Haribo-Porsche führt mit einer halben Minute Vorsprung.

 

 

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Der Mercedes SLS AMG vom Team Black Falcon (D) mit Kenneth Heyer (D), Thomas Jäger (D) und Stéphane Lemeret (B) ist von Startplatz 19 ins Rennen gegangen und inzwischen auf Platz zwei vorgefahren.

 

 

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In Le Combes wird der Black Falcon Mercedes SLS von Stéphane Ortelli im Audi R8 #32 vom Sport Team WRT umgedreht und fällt 2 Runden zurück, Ortelli bekommt eine Durchfahrtsstrafe.

 

 

Nach einer Kollision muß der Haribo-Porsche an die Box. Es wird eine Reparatur am Getriebe fällig, man verliert mehr als 30 Plätze. Dann muss auch der SLS an die Box, ein Pedal ist beim Bremsvorgang gebrochen, der Mercedes auf einen Audi aufgefahren und vorne links muss die Karosserie getaped werden. Die „rote Sau“ kann das Rennen nach etwa 4 Minuten wieder aufnehmen, am Ende der dritten Stunde ist man auf Platz 18.

 

 

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Führung nach drei Stunden für den Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Phoenix (D) #99 mit Marc Basseng (D) Christopher Haase (D) Frank Stippler (D) vor einem weiteren Audi mit der #33

 

 

Das Wetter bessert sich wieder, die Strecke trocknet ab.

 

 

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Aus dem BMW Z4 vom Marc VDS Racing Team #40 mit Maxime Martin (B), Bas Leinders (B) und Marc Hennerici (D) schlagen plötzlich Flammen in der Boxengasse während des Stops, die Fire Marshals haben es schnell gelöscht

 

 

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Der Ford GT #41 desselben Teams mit Jonathan Hirschi (CH), Markus Palttala (SF) und Antoine Leclerc (F) hat ebenfalls ein technisches Problem

 

 

Noch vor dem Ende der vierten Stunde ist das Rennen für den zweiten Reiter Lamborhini, der noch vor einiger Zeit in Führung war das Rennen vorbei, der Motor „explodiert“ und mir einer riesigen Qualmwolke rollt der Lamborghini aus. Am Ende der vierten Stunde führt der Audi mit der #33 mit Mattias Ekström, Greg Franchi und Timo Scheider am Steuer vor der #99 vom Audi Sport Team Phoenix mit Marc Basseng (D), Christopher Haase (D) und Frank Stippler (D). Dritter ist der Porsche #9 von AutOrlando Sport.

 

 

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Der McLaren GT #60 mit Adam Christodoulou (GB), Glynn Geddie (SCO), Phil Quaife (GB) und Roger Wills (NZL) wird mit Problemen in die Box geschoben

 

 

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Der AF Corse Ferrari 458 Italia #51 mit Yannick Mallegol (F), Jean-Marc Bachelier (F) und Howard Blank (USA) hat Getriebeprobleme

 

 

Der Audi mit der #32  vom belgischen WRT Team kommt mit einem massiven Vorderradschaden an die Box, die Reparatur wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Der dritte McLaren #58 mit Rob Bell (GB), Chris Goodwin (GB), Tim Mullen (GB) stoppt in Turn 8, der Rivage, weil das Fahrzeug Feuer gefangen hat. Mullen kann den Flammen entkommen als die Marshals ankommen um das Wrack zu löschen. Damit ist der letzte verbliebene McLaren die #60, nach der Reparatur scheint der wieder problemlos zu laufen.

 

 

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Der Prospeed Competition Porsche 997 GT3 R #75 mit Marc Goossens (B), Jan Heylen (B) und Maxime Soulet (B) kann das Rennen wieder aufnehmen, nachdem.die Zahnstange der Lenkung gewechselt wurde. Der Schaden war entstanden las man mit dem Schwesterauto #74 kollidierte.

 

 

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Der Porsche 997 GT3 R #74 vom Team Prospeed Competition (B) mit Paul van Splunteren (NL), Bryce Miller (USA), Ludovic Sougnez (B) und Nicolas de Crem (B) musste nach einer Kollision das Rennen nach vier Stunden aufgeben

 

Die in der GT4-Klasse führende Nissan 370Z #63 wird mit Problemen an der Elektrik in die Box geschoben, die Führung kann wieder der Lotus Sport Italia Evora #70 übernehmen. Es führt am Ende der fünften Stunde Audi Sport Team Phoenix #99 mit Frank Stippler eine Runde vor der #33 dem Team WRT Audi mit Greg Franchi. 49 Sekunden dahinter ist die #15 der KRK Racing Team Holland Mercedes SLS of Koen Wauters. Die #2, der Vita4One Ferrari führt in der Pro-Am Cup-Wertung und ist gesamt Fünfter. Das Wetter hält sich, auch die nächste Stunde verläuft wolkig bei trockener Strecke.

 

Richard Westbrook: „Wir mussten die Lichtmaschine wechseln, das ist eine Schande wenn man bedenkt, dass wir um die Führung kämpften. Wir fielen zurück auf Platz 42, im Moment sind wir 31.“

 

Für den BMW Z4 #40 vom Marc VDS Racing Team ist das Rennen nach 5Std. 11min vorbei Das Differential ist gebrochen. Marc Hennerici zeigte sich sehr enttäuscht, mußte aber letztendlich akzeptieren, dass solche Dinge in einem 24 Stunden Rennen passieren.

 

Der Audi #11 von United Autosports steht am Rand der Strecke am Ende der Eau Rouge. Mark Blundell: “Der Motor ist auf der Strecke ausgegangen und will nicht wieder starten. Eddie (Cheever) versucht alles im Cockpit, aber es sieht nicht gut aus.”

 

Immer wieder gibt es Durchfahrtsstrafen für einige die unter gelber Flagge überholen oder die vorgeschriebene Zeit bis zum nächsten Boxenstop nicht einhalten. Nach spätetens 65 Minuten auf der Strecke muss jedes Fahrzeug zum Boxenstop. In dieser Stunde trifft es die #9, die #41 und die #4. Der AF Corse Ferrari muss nach einer Kollision in der Box repariert werden.

 

Am Ende der 6. Stunde führt die #99, der Audi Sport Team Phoenix, jetzt mit Marc Basseng am Lenrad, 22 Sekunden vor der #33 Team WRT Audi mit Greg Franchi. Der #2 Vita4One Ferrari ist jetzt dritter und führt in der Pro-Am Cup-Wertung mit Michael Bartels am Lenkrad.

 

 

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Der Lamborghini Gallardo von Gulf Racing (UAE) #45 mit Fabien Giroix (F), Frédéric Fatien (F), Andrea Barlesi (B) und Karim Al Azhari (UAE) ist auf der Kemmel-Geraden ausgerollt

 

 

Ford Mustang FR500 von Racing Adventures (Ecurie Azur) (B) #85 mit der belgischen Besatzung Benjamin Bailly, Julien Schroyen, José Close und Raphaël van der Straten kann nach zweistündiger Reparatur das Rennen wieder aufnehmen.

 

 

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Der Porsche 997 GT3 R von De Lorenzi Racing (I) #18 mit Gianluca De Lorenzi (I), Alessandro Bonetti (I), Beniamino Caccia (I) und Lorenzo Bontempelli (I)

 

 

Es regnet wieder, der De Lorenzi Racing Porsche #18 und die Sport Garage Ferrari 430 Scuderia #22 und #42 drehen sich raus in Fagnes (T13). Das Safety-Car ist wieder auf der Strecke weil kurz zuvor der Graff Racing Mercedes #54 in T13 rausgeflogen ist.

 

Am Ende der 7. Stunde sind 3 Audi in Führung, die #99 vor #33 und #98, dahinter folgt der Ferrari vom Team Vita4One mit Michael Bartels. Der leichte Regen endet, die nächste Stunde ist trocken und wird weiter von den Audi beherrscht. Auf dem fünften Platz finden wir am Ende der achten Stunde den BMW Z4 vom Need For Speed Team Schubert. Es beginnt wieder zu regnen, im Bereich der Boxengasse etwas heftiger und einige Teams aus dem Mittelfeld wechseln auf profilierte Reifen. Als der Regen mehr wird wechselt man auch bei Audi auf Regenreifen, nach einer halben Stunde aber wieder zurück auf Slicks. Der letzte verblieben McLaren GT #60 steht an der Box, der völlig ruinierte Unterboden muss gewechselt werden.

 

 

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Mike Hezemanns schmeist den Mercedes SLS AMG #15 in Fagnes von der Strecke, das Aus für KRK Racing Team Holland (Bokkenrijders) (NL) und seine Mitstreiter Koen Wauters (B) und Anthony Kumpen (B).

 

 

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Der Audi R8 LMS mit der #98 kommt mit Problemen an die Box, der Schaden im Heck rührt wohl von einem Auffahrunfall her

 

 

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Der Mühlner Motorsport Porsche #124 beherrscht nach 10 Stunden die Gentlemen-Trophy mit 10 Runden Vorsprung auf die Verfolger.

 

 

In der GT4-Klasse führt Lotus Sport Italia #70, die Cup-Klasse geht zu diesem Zeitpunkt an Level Racing Porsche #19. In der Pro-Am Kategorie führt nach wie vor der Vita4One Ferrari #2 an, damit liegt man im Gesamtklassement auf Platz 4 in guter Position. Vorne sind weiter die Audis #33 vor #99 und dem Need vor Speed BMW Z4 von Schubert, den zu diesem Zeitpunkt der BMW-Werksfahrer Dirk Werner pilotiert.

 

Dann schlägt der Audi mit der #99 in Turn 9 zwischen Rivage und Pouhon in die Reifenstapel, das Aus für den Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Phoenix. Das Safety-Car kommt wieder auf die Strecke, die Reifenstapel müssen wieder geriichtet werden. Am Ende der Stunde führt der Audi #33 vor dem BMW Z4 von Schubert und dem Ferrari #2 von Vita4One.

 

 

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Der Aston Martin DBRS 9 von GPR AMR (B) #008 mit Tomas Enge (CZ), Eddy Renard (B), Gavin Pickering (GB) und Jan Stovicek (CZ) gibt das Rennen mit Getriebeproblemen auf

 

 

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Der Porsche 997 GT3 Cup vom Team Freeman Gepa #161 (Pascal Muller) (F) 161 mit Pascal Muller (F), Patrick Geladé (B), Didier Grandjean (B) und Dominique Sandona (B) steht schon länger in der Box zur Reparatur

 

 

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Der  Black Falcon Mercedes SLS AMG #38 ist nach einem Einschlag in der Mauer zur Reparatur in der Box, man hofft ihn wieder auf die Strecke zu bringen

 

 

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Der Vita4One Ferrari #1 mit Eric van de Pole am Lenkrad hatte einen Crash und mußte an die Box zurück.

 

 

14. Stunde: Als der Morgen über Spa anbricht und es langsam heller wird ist der Team WRT Audi #33 mit Mattias Ekstrom immer noch in Führung mit über einer Minute Vorsprung vor dem Need for Speed Team Schubert BMW Z4 #76, jetzt mit Dirk Werner am Lenkrad. Der Vita4One Ferrari #2 mit Louis Machiels hält sich weiter auf dem 3. Platz der Gesatwertung, 3 Runden hinter dem Führenden.

 

17. Stunde: Der  WRT Audi #33 marschiert weiter in Front mit einer Runde Vorsprung vor dem Need For Speed Team Schubert BMW Z4 #76. Der Vita4One #2 ist weiter 3. und führt in der Pro-Am Klasse. Der Lotus Evora von Sport Italia #70, der mit 9 Runden Vorsprung die GT4-Klasse anführte, muss das Rennen nach einem massiven Motorschaden aufgeben. Immer wieder hatte man mit Öllecks und Druckverlust zu kämpfen. Seit Stunden leichter Nieselregen, der allerdings nicht einmal die Strecke nass machen kann.

Der Vita4One Ferrari #2 mit Andrea Bertolini erhält eine Durchfahrtsstrafe.

 

 

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Der Graff Racing Mercedes #55 muss das Rennen nach 17 Stunden und 28 Minuten nach einem Felgenschaden beenden

 

 

Am Ende der 18. Stunde ist der WRT Audi #33 weiter in Führung. Die 400. Runde hatte man in der 18. Stunde mit Timo Scheider im Fahrersitz hinter sich gebracht. Zwei Runden dahinter der Need For Speed Team Schubert BMW Z4 #76 vor dem Hexis Aston Martin #4 mit Fred Makowiecki. Der Level Racing Porsche #19 hat die Führung in der Gentlemen Klasse übernommen nachdem der #124 Porsche Getriebeprobleme hatte.

 

 

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Der Ferrari 430 Scuderia vom Team Sport Garage (F) #22 mit Lionel Comole (F), André Alain Corbel (F), Thomas Duchêne (F) und Eric Vaissière (F) muss zurück an die Box wegen Überhitzung.

 

 

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Graff Racing Mercedes #54 muss nach 410 Runden in 19 Stunden und 24 Minuten mit Lenkungsproblemen das Rennen aufgeben

 

 

Verzweiflung in der Box vom Team Vita4One weil ihr Ferrari 458 Italia #2 mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen. Louis Machiels hatte sieben Runden Zeit die Durchfahrtsstrafe anzutreten, hat aber alle Signale missachtet und die Strafe nicht angetreten. Es soll Probleme mit dem Funk gegebne haben. Das Aus für den Führenden der Pro-Am Klasse, eine Top-Platzierung ist dahin.

 

Noch drei Stunden zu fahren bei den Total 24 Hours of Spa, Audi scheint unaufhaltsam, der WRT #33 führt weiter. Fünf verschiedene Marken unter den Top sechs mit dem Need For Speed Team Schubert BMW Z4 #76 als zweitem, dem Hexis AMR #4 dritter, dem Black Falcon Mercedes SLS AMG #35 vierter, gefolgt von dem zweiten WRT Audi #32 und dem dritten Vita4One Ferrari #29 als sechstem. Bei den Führenden der einzelnen Klassen hat sich nichts getan.

 

 

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Der dritte Vita4One Ferrari 458 Italia #29 mit Matteo Bobbi (I), Frank Kechele (D) und Giacomo Petrobelli (I)

 

In den letzen Stunden des Rennens spürt man die Anspannung. Keiner will einen Kommentar oder eine Prognose abgeben. Kenneth Heyer und Thomas Jäger vom Black Falcon SLS sind trotz der Probleme mit den Dunlop Reifen, die erst ab 15°C richtig arbeiten – und die hatten wir an dem Wochenende nie, bislang zufrieden mit dem vierten Platz. Aber ob noch was nach vorne geht angesichts der besseren Rundenzeiten, dazu will man sich nicht äußern.

 

Auch der Haribo-Manthey-Porsche #888 ist wieder in den Top 10. Christian Menzel fährt weiter eine schnelle Runde nach der anderen, der vor ihnen liegende Hexis Aston Martin #3 ist weniger als 1 Minute entfernt. Das sollte machbar sein für die Truppe rund um Olaf Manthey.

 

Das Schwesterfahrzeug von Hexis #4 fängt an zu rauchen, an der Box füllt man Wasser nach, aber der Aston Martin gibt weiter ungesunde Rauchzeichen.

 

Ca. 100 Minuten vor Schluss liegt der Haribo-Manthey-Porsche #888 auf Platz acht als er plötzlich an der Boxenausfahrt in Flammen aufgeht. Richard Westbrook kann sich aus dem brennenden GT retten bevor die Streckenmarshalls löschen können. Die Aufholjagd ist damit leider beendet.

 

Die Folge der Rauchzeichen beim Hexis Aston Martin #4 ist das Aus für den Drittplatzierten. 85 Minuten vor Ende des Rennens wird er in die Garage geschoben. Jetzt ist der Black Falcon Mercedes-SLS auf Podiumskurs. Und in der letzten Rennstunde ist der Kampf zwischen der „rote Sau“ und dem WRT Audi R8 #32 das spannendste Duell. Fillipe Albuquerque im Audi ist zwar deutlich schneller als Kenneth Heyer im Mercedes, aber er liegt noch ca. 1 Minute hinter dem SLS.

 

 

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Die umkämpfte Pro-Am-Klasse geht am Ende an den Ferrari 458 Italia vom Team SOFREV Auto Sport Promotion (F) #20 mit  den Franzosen Ludovic Badey, Franck Morel, Guillaume Moreau und Jean-Luc Beaubelique

 

 

Die GT4 Kategorie gewinnt der RJN-Nissan mit  Buncombe, Tresson und Ward am Steuer.

 

Die Gentleman-Trophy gewinnt der Porsche 997 GT3 Cup S vom Team Level Racing (De Bokkenrijders) (B) #19 mit Brody (B), Christoff Corten (B), Mathijs Harkema (NL) und Kurt Dujardin (B) knapp vor dem  Mühlner Motorsport Porsche.

 

Nach dreizehn Stunden Führung ist es der Audi Sport Team WRT (Belgian Audi Club) Audi R8 LMS #33 mit Timo Scheider, Greg Franchi und Matthias Ekstrom der als Sieger des Rennens mit dem größten Starterfeld seid mehreren Jahren nach 545 Runden sich in die Liste der Sieger der Total 24 Hours of Spa einreiht. Scheider sieht die Zielflagge zum zweitne mal als Sieger, Audi zum ersten mal, im zweitältesten 24 Stunden Rennens der Welt. Mit zwei Runden Rückstand kommt der Need for Speed Team Schubert BMW Z4 #76 mit Dirk Werner, Edward Sandstroem and Claudia Huertgen ins Ziel, nachdem Huertgen vom 49th Startplatz ins Rennen gegangen ist. Mit 10 Runden Rückstand kommt der Black Falcon Mercedes SLS AMG #35 ins Ziel und komplettiert so das Podium.

 

 

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#6 Rhino’s Leipert Motorsport (D) Lamborghini LP600 mit Ricardo Bravo (P), Lourenco Beirao da Veiga (P), Duarte Felix da Costa (P) und Mika Vahamaki (SF)

 

 

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#116 Signa Motorsport (Patrick Chaillet) (B), Dodge Viper GT3 mit Patrick Chaillet (B), Thierry de Latre du Bosqueau (B), Benoit Galand (B) und Christophe Geoffroy (B)

 

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#26 Delahaye Racing (Frederic Bouvy) (B), Corvette Z06 GT3 mit Frederic Bouvy (B), Damien Coens (B), Jean-Luc Blanchemain (B) und Christian Kelders (B)

 

 

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#92 Marc VDS Racing Team (B), Ford Mustang FR500 mit Marc Duez (B), Jean-Michel Martin (B) und Eric Bachelart (B)

 

 

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Fahrerparade: Matthew BellMark Blundell, Mark Patterson und Eddie Cheever (von links nach rechts), Team United Motorsport

 

 

 

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Blick in die La Source

 

 

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Gridgirls marschieren auf

 

 

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Gridgirls in Spa

 

 

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Gridgirls in Spa

 

 

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Gridgirls in Spa

 

 

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Der HaRiBo-Goldbär in der Startaufstellung, und die Fotografen ließen sich zur Abwechslung mal fotografieren

 

 

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Fahrerparade: Thomas Jäger (links) und Kenneth Heyer (rechts)

 

 

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Mit einem Hubschrauber landet der DJ Bob Sinclar vor der Startaufstellung

 

 

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Mark Patterson (links) / ein Gridgirl vom Team United Motorsport

 

 

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Richard Westbrook kurz vor dem Start, links von ihm der Teamchef Olaf Manthey 2. v. r.), mit dem Haribo-Porsche

 

 

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06 8126 · 07 3 · # Montag, 11. Dezember 2017