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ASV Hamm – VfL Gummersbach 33:42 (15:22)



Fotos: VfL Gummersbach

Vor 3.100 Zuschauern zog der VfL im Deutschen Pokalwettbwerb wie erwartet in die Runde der letzten Sechzehn ein. Der engagierte Zweitligist machte in Münster dem Tabellenführer der Bundesliga das Leben vor allem in der ersten Halbzeit schwer. Wie schon oft in den letzten Wochen mussten die Gummersbacher im zweiten Abschnitt einen Zahn zulegen, um am Ende wieder sicher und ungefährdet zu gewinnen.

Mit einem gut aufgelegten Publikum im Rücken gab Hamm kämpferisch alles und wurde für den hohen läuferischen Aufwand belohnt. Nach sechzehn Minuten führten die Gastgeber überraschend mit 13:10, weil die Abwehr des VfL zu sorglos und zu passiv agierte und damit Torwart Christian Ramota wenig unterstützte. VfL-Trainer Alfred Gislason hatte allerdings von Beginn an durchgewechselt, in der Hoffnung, seine zuletzt extrem belasteten Nationalspieler schonen zu können.

So spielten zum Beispiel zunächst Michael Spatz sowie Milan Vucicevic auf der rechten Angriffsseite und Alexis Alvanos saß bis kurz vor der Pause auf der Bank. Im Angriff fehlte in dieser Phase die letzte Konzentration im Abschluss, dazu gab es ungewöhnlich viele technische Fehler. In der Kabine musste Alfred Gislason an die Tugenden erinnern, die die Gummersbacher in den vergangenen Wochen so stark gemacht hatten. Dass das Spiel jetzt wieder schneller wurde und nicht mehr so statisch blieb, war in erster Linie ein Verdienst von Alexis Alvanos, der seine fünf Tore auch ohne Fehlversuch erzielte. Zum Mann des Tages avancierte aber wieder ein Spieler, der eigentlich gar nicht spielen sollte oder konnte: Nandor Fazekas kam in der 35. Minute zwischen die Pfosten, obwohl er von Fieber und einer Mandelentzündung geschwächt war. Der Ungar hielt in zehn Minuten sieben Bälle, leitete die Gegenstöße und die zweite Welle ein und der VfL setzte sich von 19:20 auf 19:23 (39.) und 23:30 ab. Das Spiel war entschieden, Hamm hatte nicht mehr die Kraft für eine Aufholjagd. In der Schlussphase verwalteten die Gummersbacher ihren Vorsprung und fuhren so einen ungefährdeten Sieg ein.

VfL-Trainer Alfred Gislasson: “Ich bin natürlich zufrieden, dass wir im Pokal eine Runde weiter sind. In der ersten Halbzeit waren wir aber nicht wirklich gut drauf, dann haben wir in den ersten fünfzehn Minuten nach der Pause das Spiel entschieden. Wir waren zunächst schlecht, in der Abwehr wie im Angriff. Da gab es auch keine Unterstützung für Chistian Ramota. Ich habe mich dann doch entschieden, ab der 35. Minute Nandor Fazekas zu bringen, obwohl er Fieber hatte. Zehn starke Minuten von ihm haben gereicht, denn in dieser Zeit hat er nur zwei Bälle reingelassen und wir konnten wegziehen. In der zweiten Hälfte hat sich der Angriff gesteigert. Alexis Alvanos hat gezeigt, dass er sich von den Strapazen so langsam erholt hat.”

Infos zum Spiel



Schiedsrichter: Matthias Brauer, Kay Holm

Zuschauer: 3.100

Siebenmeter: 3/4 – 5/6

Strafminuten: 2 – 4 Minuten

Torschützen VfL

Momir Ilic 9 Tore

Daniel Narcisse 5 Tore

Alexis Alvanos 5 Tore

Gudjon Valur Sigurdsson 4 Tore

Robert Gunnarsson 4 Tore

Michael Spatz 3 Tore

Milan Vucicevic 2 Tore

Bennet Wiegert 1 Tor



Torhüter – gehaltene Bälle


Christian Ramota 10 Paraden

Nandor Fazekas 6 Paraden

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Quelle: Text und Fotos www.VfL-Gummersbach.de

 

 


 

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06 1246 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017