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Wladimir Klitschko vs. Jean-Mark Mormeck abgesagt!

Der ukrainische Dreifach-Weltmeister leidet nach der erfolgreichen Entfernung eines Nierensteins immer noch an den Nachwirkungen…

Boxen: Wladimir Klitschko. vs. Jean-Mark Mormeck
Der WM-Kampf zwischen Wladimir Klitschko und seinem französischen Herausforderer Jean-Marc Mormeck ist geplatzt. Am Montagmittag teilte Manager Bernd Bönte im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf mit, dass der ukrainische Dreifach-Weltmeister nach der erfolgreichen Entfernung eines Nierensteins immer noch an den Nachwirkungen der Koliken leide und daher zu geschwächt sei, um am Samstag 10.12.2011 in der Düsseldorfer ESPRIT arena in den Ring zu steigen.  Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

Gleichzeitig ließ Bönte durchblicken, dass der Kampf gegen Mormeck im Einvernehmen mit dem übertragenden Sender RTL so schnell wie möglich in Düsseldorf nachgeholt werden soll. Als möglichen Termin nannte er den 3. März. 2012.

  

Wladimir Klitschko
Am vergangenen Freitag hatte Wladimir Klitschko in seinem österreichischen Trainingscamp plötzlich über sehr starke Schmerzen geklagt. Nach der sofortigen Einweisung in eine Innsbrucker Klinik war dort eine Harnleiter- und Nierenkolik diagnostiziert worden. In einem operativen Eingriff konnte die Akutsituation zunächst behoben werden. Allerdings konnte dabei der Stein, der sich im oberen Harnleiterdrittel befand, nicht entfernt, sondern nur in die Niere zurückgeschoben werden. Am Samstagvormittag wurde der 35-Jährige dann mit einem Privatjet in die Düsseldorfer Uni-Klinik geflogen, welches über spezielle medizinische Geräte verfügt. Bei Professor Dr. Peter Albers, dem Chef der urologischen Abteilung, stellte sich Klitschko mit extrem starken Schmerzen und Blut im Urin vor. „Sein Schmerzzustand war katastrophal, das kann sich ein normaler Mensch nicht vorstellen. Das ist auf der Schmerzskala ganz, ganz weit oben weit vor jeder Geburt.“

 

Nach einer weiteren Computertomographie führte Prof. Albers gegen 14.00 Uhr dann erfolgreich eine intrarenale endo-urologische Steinentfernung durch. Dabei wurde der etwa 5 Millimeter große Nierenstein durch kleinste Instrumente in der Niere selbst zertrümmert.

  

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Am Sonntagabend fuhr Wladimir Klitschko gemeinsam mit seinem Bruder Vitali von Düsseldorf nach Köln, wo er bei Günther Jauchs RTL-Jahresrückblick live auftreten sollte. Wenige Minuten vor Beginn der Sendung überkam Wladimir dann jedoch eine erneute Schmerzattacke, woraufhin er mit Klitschko-Manager Bernd Bönte sofort das Studio verließ und sich erneut in die Uni-Klinik Düsseldorf begab. Der Harntrakt sei geschwollen gewesen, so Prof. Albers, so dass der Urin wellenartige Schmerzen ausgelöst habe. Auf das Einsetzen einer Schiene zwischen Niere und Harnblase, die die Schwellung hätte verhindert werden können, hatte man vorher verzichtet, weil Wladimir Klitschko diese nicht toleriert hatte. „Wenn alles perfekt hinterher abgelaufen wäre, dann hätte es wirklich sein können, dass er den nächsten oder übernächsten Tag wieder ins Training hätte gehen können“, so Prof. Peters. „Aber er hatte einfach wie jeder normale Mensch Schmerzen gehabt, fühlte sich einfach nicht gut und musste das Training am Sonntag auch absagen. Nachdem er am Sonntagabend noch einmal Beschwerden bekommen hatte, fiel noch am Abend die Entscheidung, den Kampf abzusagen. Wladimir selber hatte mir auch gesagt, dass es keinen Sinn mehr hätte.“

 

Im Moment gehe es Wladimir sehr gut, versicherte Prof. Albers. „Er ist seit der Nacht schmerzfrei und wird nach einer weiteren Untersuchung am Abend voraussichtlich bis Mittwoch weiter mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt. Er braucht noch zwei, drei Tage, dann dürfte er wieder folgenlos genesen sein.“

 

 

Quelle: RTL

 

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06 2312 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017