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Ein echtes Mammutprogramm wartet auf den VfL bis zum Ende dieses Jahres. Das Bundesligaspiel gegen Frisch Auf Göppingen am Mittwochabend in der Eugen-Haas-Halle (20 Uhr) ist der Auftakt zu einer Serie englischer Wochen mit insgesamt zwölf Spielen.

Nach dem Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim am 30. Dezember beginnt für die Nationalspieler die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die in Deutschland mit dem Finale in der Kölnarena der absolute Saisonhöhepunkt werden soll. Das Duell gegen Frisch Auf Göppingen wird für den VfL aber kein Aufwärmprogramm für die Vereinseuropameisterschaft, die am kommenden Wochenende stattfindet, werden, denn der schwäbische Traditionsklub zählt inzwischen zu den etablierten Klubs der oberen Tabellenhälfte.

"Wir hatten einen sehr guten Start, wir haben alle Pflichtpunkte bislang geholt", sagte Vereinssprecher Alexander Kolb in dieser Woche, "mit 17:5 Punkten im Rücken kommen aber jetzt für uns die hochkarätigen Gegner, gegen die wir ohne großen Druck auflaufen können." Dass die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic einen nicht unerheblichen personellen Umbruch mit vier Ab- und vier Zugängen verkraftete, bewiesen auch die guten Ergebnisse in den letzten Auswärtsspielen. So gab es einen Sieg in Melsungen und ein Unentschieden beim heimstarken TV Großwallstadt.

 Kapitän und Abwehrchef Lars-Henrik Walther beendete seine Laufbahn und arbeitet jetzt im Verein als Teammanager. Bruno Souza ging zum HSV Hamburg und Andrius Stelmokas zu den Füchsen Berlin. "Die beiden Abgänge am Kreis haben wir gut kompensiert", sagte Alexander Kolb, "denn mit Silviu Baiceanu aus Rumänien und dem Nachwuchsmann Manuel Späth aus der Region sind wir zufrieden." Damit habe man auch die Baustelle im Innenblock der Abwehr erstaunlich schnell behoben. Nach dem achten Rang am Ende der vergangenen Saison sei nun das Ziel ausgegeben worden, sich in der Tabelle zu verbessern.

"Unsere Chance in Gummersbach zu punkten ist nicht groß, aber wir wollen sie natürlich nutzen", so Alexander Kolb. Man habe auch in Göppingen aus der Distanz den positiven Wandel des VfL zum attraktiven Handball wahrgenommen und großen Respekt vor einem Gegner, der sich mit seinen starken Leistungen unerwartet schnell unter den ersten Drei etabliert habe.

Auf zwei wichtige Spiele muss Trainer Velimir Petkovic aber verzichten: Der international erfahrene Isländer Jaliesky Garcia (43 Länderspiele) fällt mit einem Kreuzbandriss noch lange aus, ebenso wie der nicht weniger routinierte Serbe Aleksandar Knezevic (136 Länderspiele).

Alfred Gislason (VfL Gummersbach): "Wir wollen nach der Niederlage in Lemgo wieder auf die Erfolgsspur und treffen dabei auf einen unangenehmen und schweren Gegner. Göppingen hat in Melsungen gewonnen und in Großwallstadt einen Punkt geholt, sie sind nach einer schwächeren Phase inzwischen sehr gut drauf. Wir müssen in jedem Fall besser spielen als in Lemgo, wenn wir gewinnen wollen.

Göppingen hat einen guten Rückraum. Michael Kraus auf der Mitte und Nikola Manojlovic sowie Volker Michel bilden ein starkes Trio, der neue rumänische Kreisläufer Silviu Baiceanu bringt auch überdurchschnittliche Leistungen. Dazu kommen zwei Nationalspieler auf den Außenpositionen, mit Christian Schöne und Dragos Oprea sind sie dort auch sehr stark besetzt. Torwart Martin Galia ist sicher einer der besten in der Bundesliga, der sich auf eine sichere 6/0-Deckung verlassen kann.

Ein Sieg wäre für uns natürlich sehr wichtig, er brächte zusätzliche Motivation die nächsten harten Wochen. Ich habe den Spielern am letzten Wochenende auch drei Tage frei gegeben. Sie sollen geistig und körperlich wieder frisch sein. Ich bin froh, dass auch Alexis Alvanos am Mittwoch wieder fit ist. Er hat uns in Lemgo sehr gefehlt."
 
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Text: VfL Gummersbach / Archivfotos: Christian Sasse [ Fotoagentur NTOi.de ]

 


 

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06 1309 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017