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Schlecker Cup Finale: VfL Gummersbach – BM Valladolid 28:29 (15:17) 

 

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Wieder einmal bestätigte sich BM Valladolid als ein unangenehmer Gegner, den die Gummersbacher noch aus der Champions League Saison 2006/2007 in schlechter Erinnerung hatten. Archivfotos: ´Der Sasse (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Gummersbach/Ehingen (Von VfL Gummersbach) – Im vergangenen Jahr scheiterte der VfL nach einem 36:36 Unentschieden und einer 32:34 Niederlage im Viertelfinale der Königsklasse des Handballs an den Spaniern, am Sonntag reichte es auch im Finale des Schlecker Cups in Ehingen nicht zu einem Sieg.

 

Momir Ilic 

Momir Ilic wurde aber als bester Spieler des Turniers geehrt. Nach einem wechselvollen Spielverlauf mit Führungen für beide Mannschaften stand die Partie in der 52. Minute auf der Kippe, als Alexis Alvanos auf 25:24 verkürzen konnte. Dann fehlte nach dem Kräfte raubenden zweitägigen Turnier in der Schlussphase auch das Quäntchen Glück.

 

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Valladolid setzte sich in der Schlussphase auf 29:26 ab. Viktor Szilagyi mit seinem achten Tor und Momir Ilic mit seinem neunten Treffer per Siebenmeter schafften bis zur Sirene nur noch den Anschluss. Neben diesem Duo bot vor allem Torwart Nándor Fazekas eine starke Leistung, die durch 23 gehaltene Bälle dokumentiert wurde.

 

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VfL-Trainer Sead Hasanefendic hatte alle Spieler eingesetzt und munter auf allen Positionen gewechselt, aber zwei Tage vor dem Auftakt in der TOYOTA Handball-Bundesliga unter Beobachtung von Frisch Auf Göppingen wurden nicht alle Karten aufgedeckt. Drago Vukovic hatte nur einen Kurzeinsatz von wenigen Minuten, Robert Gunnarsson teilte sich die Spielanteile mit Kenneth Klev. Trotzdem hatten die Zuschauer in der überfüllten Halle ihren Spaß an dem am Ende spannenden Finale.

 

Yohann Ploquin - Nándor Fazekas - VfL Gummersbach  

 

Tore Gummersbach: Ilic (9/1), Szilagyi (8/1), Krantz (1), Wagner (1), Klev (1), Gunnarsson (2), Alvanos (3), Zrnic (3)

 

Sead Hasanefendic  

Das Statement von Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach): „Das war vielleicht ein Spiel zu viel für uns, dazu war der Gegner eine eingespielte Mannschaft und sehr stark. Wir konnten unsere Leistung vom Samstag nicht wiederholen. Wir haben insgesamt zu viele technische Fehler gemacht und sind mit der offenen Deckung der Spanier nicht so gut klar gekommen. Wir wollten natürlich gewinnen. Ich habe alle spielen lassen, aber mich auch unserer besonderen Situation angepasst. In zwei Tagen haben wir schließlich ein schweres Bundesligaspiel gegen Göppingen. Ich freue mich natürlich, dass Momir Ilic zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Heute hat auch Viktor Szilagyi sehr gute Akzente gesetzt und Nándor Fazekas vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut gehalten.“

 

 


 

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06 1199 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017