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Kenneth Klev (VfL Gummersbach)

“Vorbereitung und Meisterschaft sind zwei Paar Schuhe!” Diese alte Weisheit mussten auch die Fans des VfL zum Saisonauftakt der TOYOTA-Handball-Bundesliga am Dienstagabend in der Porsche Arena in Stuttgart leidvoll erfahren. Archivfotos: ´Der Sasse´ (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de

 

Göppingen (Von VfL Gummersbach) – Die Gummersbacher konnten in keiner Phase an die guten Leistungen der Testspielserie inden vergangenen Wochen anknüpfen und enttäuschten in diesem Duell der Traditionsklubs auf der ganzen Linie. Nach einem durchaus viel versprechendem Beginn brach der VfL nach zwanzig Minuten ein und hatte in der zweiten Hälfte keine echte Siegchance mehr. Göppingen setzte sich kontinuierlich ab und gewann am Ende verdient die beiden Punkte. Zunächst hatte VfL-Trainer Sead Hasanefendic auf die etablierte und eingespielte Formation ohne die Neuzugänge gesetzt.

 

Geoffroy Krantz (VfL Gummersbach) Handball 

Geoffroy Krantz übernahm die Mittelposition und Kenneth Klev spielte am Kreis. Rund 4.000 Zuschauer kamen nicht so recht in Stimmung und konnten die berüchtigte hitzige Athmossphäre der Hohenstaufenhalle nicht kopieren, zumal der VfL einen Blitzstart hinlegt und nach einem schönen Gegenstoßtreffer von Kenneth Klev mir 1:4 führte.

 

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Die Gastgeber aus Göppingen hatten Probleme mit Alexis Alvanos, der über 3:6 bis zum 5:8 drei Tore erzielte. Mit seiner Zweiminutenstrafe ging nach dem 6:8 die Ordnung in der defensiven 6-0-Abwehr etwas verloren und als auch noch Kenneth Klev auf die Bank musste, glich Frisch Auf! nach exakt einer Viertelstunde mit dem 8:8 zum ersten Mal aus.

 

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Doch dann brachte Viktor Szilagyi (23)  frischen Schwung und erzielte selbst zwei Tore. Nach dem 11:13 durch Momir Ilic kassierte der VfL schon seine vierte Zeitstrafe und so nahm Trainer Sead Hasanefendic nach 23 Minuten beim erneuten Gleichstand von 13:13 eine Auszeit und stellte die Abwehr offensiver ein. Noch einmal gelang dem eingewechselten Drago Vukovic eine Führung zum 13:14, dann offenbarten sich am Kreis zu große Lücken.

 

Yohann Ploquin - Nándor Fazekas - VfL Gummersbach  

Während Nándor Fazekas nur wenige Bälle halten konnte, steigerte sich jetzt auf der anderen Seite Neuzugang Enid Tahirovic erheblich. Der Bosnier sollte bis zum Ende einer der Matchwinner der Schwaben werden, denn beim VfL hatte auch der später eingewechselte Yohann Ploquin keine bessere Quote. Kurz vor der Pause zeichnete sich ab, dass die Gummersbacher an diesem Tag nicht auf der Höhe waren. Beim 16:15 blieb eine 6-4-Überzahl ungenutzt.

 

Momir Ilic verwarf einen Siebenmeter, Vedran Zrnic vergab einen Gegenstoß, so dass der 18:16-Halbzeitstand die logische Folge war. In der zweiten Hälfte hatte der VfL nichts mehr zuzusetzen. Vor allem in der viel zu passiven Abwehr fehlte der letzte Biss. Die Göppinger erzielten Tor um Tor ohne jeden Körperkontakt und hatten nach vierzig Minuten mit dem 26:21 für eine Vorentscheidung gesorgt. Über 28:25, 32:25, 34:28, 37:30 und 38:31 wurde der Abstand ausgebaut und verwaltet.

 

Neben Torwart Tahirovic übernahm dessen Teamkollege Pawel Horak die Rolle des Hauptdarstellers, der Tscheche spazierte teilweise bei neun Toren ohne Fehlversuch durch eine sich auflösende Gummersbacher Deckung.

 

Gummersbach: Fazekas, Ploquin; Ilic (9), Alvanos (5), Szilagyi (6), Klev (1), Gunnarsson (4), Vukovic (3), Zrnic (1), Wagner (1), Pfahl (1), Krantz, Pungartnik, Tuzolana.

 

FRISCH AUF!: Tahirovic, Weiner; Schweikardt 8/8, Kneule, Oprea 4, Thiede 1, Schöne 2, Späth 2, Anusic 1, Garcia 2, Häfner, Jurca 4, Manojlovic 5, Horak 9.

 

 



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Das sagt der Trainer… 

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Das Statement von Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach): „Wir haben heute leider auf dem Feld nicht umgesetzt, was wir uns im Kopf vorgenommen hatten. In der ersten Halbzeit konnten wir lange unsere Linie halten, doch auch in dieser Phase gab es schon Probleme in der Abwehr.

 

Leider haben wir dann klare Chancen bei Gegenstößen und bei drei Siebenmetern nicht genutzt, dazu haben uns Zeitstrafen aus dem Rhythmus gebracht. So ähnlich war es auch in der zweiten Hälfte, in der dann auch die Kraft für eine Aufholjagd fehlte. Göppingens Torwart Enid Tahirovic hatte mit seiner besseren Quote seinen Anteil und der Qualitätsverlust in unserer Abwehr in der zweiten Halbzeit ist ja nach den Eindrücken der Vorbereitung nichts Neues. Pawel Horak war heute für unsere Abwehr körperlich zu stark.“

 

 

Frisch Auf! Göppingen schreibt auf http://www.frischauf-gp.de

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Velimir Petkovic, 05.07.56 (D), Handballtrainer, bei FRISCH AUF! Göppingen seit 2004, davor HSG D/M Wetzlar. Archivfoto: ´Der Sasse´ (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de

 

“Mit einem überzeugenden 38:31 (18:16)-Sieg gegen den VfL Gummersbach startete FRISCH AUF! heute Abend in die neue Saison der Toyota HBL. Nur anfangs hinkte FRISCH AUF! dem furios beginnenden VfL hinterher. Aber in gleichem Maße wie FRISCH AUF! besser ins Spiel kam, ließ der VfL nach.

 

Denn FRISCH AUF! gab jetzt in der Abwehr Vollgas, Enid Tahirovic fand nach einem gehaltenen Siebenmeter ins Spiel und Pavel Horak gab der VfL-Deckung große Rätsel auf. In der zweiten Halbzeit konnte FRISCH AUF! dank eines groartigen Spiels davonziehen und kam zu keiner Sekunde mehr in Gefahr.”

 

 


 

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06 1762 · 07 4 · # Sonntag, 17. Dezember 2017