Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Intensive Ermittlungen des Regionalkommissariats Wipperfürth führten zur Aufklärung von insgesamt 32 Einbrüchen in Schulen, Fabriken, Getränkemärkten und Tennishallen vor allem in Hückeswagen, aber auch weiteren Städten nicht nur im Oberbergischen Kreis. Zwei Tatverdächtige befinden sich in Untersuchungshaft, ein weiterer wurde verschont.

Am 19. August diesen Jahres erbeuteten zunächst unbekannte Täter bei einem Einbruch in ein Lampenwerk in Wipperfürth neben Monitoren und Handys eine Wärmebildkamera. Die Kamera erkannte ein Mitarbeiter der geschädigten Firma auf einer Internet-Auktionsplattform wieder. Er verständigte daraufhin die Polizei.

Der Anbieter, ein 26-jährigen Mann aus Hückeswagen, konnte nach umfänglichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen identifiziert werden. Die nachfolgende Durchsuchung seiner Wohnung führte zahlreiches Diebesgut, wie die angebotene Wärmebildkamera, PC, Monitore, Uhren, und Bargeld zu Tage. Die Beute ließ Rückschlüsse auf bestimmte Tatorte, auch außerhalb des oberbergischen Kreises, zu.

In seinen Vernehmungen gestand der 26-jährige, gemeinsam mit zwei 24- bzw. 30-jährigen Bekannten aus Remscheid zahlreich Einbrüche begangen zu haben. Er räumte insgesamt 25 Taten in Hückeswagen (13 Fälle), Wipperfürth (2), Radevormwald (4), Remscheid (3), Wermelskirchen (2) und Burscheid (1), ein, die er wechselseitig mit den anderen begangen hatte. Davon war er selbst an 17, der 30-jährige an 21 und der 24-jährige an 10 Einbrüchen beteiligt. Die Beute hatten sie über einen auswärtigen Hehler abgesetzt.

Die Festnahme der Polizei bekannten Tatverdächtigen aus Remscheid gestaltete sich schwierig, da sie zwischenzeitlich ihren Wohnsitz aufgegeben hatten. Im Rahmen der Fahndung stießen die Ermittler in Leverkusen auf den Pkw des 30-jährigen. Aufwendige Observationen führten schließlich i Leverkusen. zur Festnahme der beiden Remscheider Die Vernehmungen verliefen weiterhin erfolgreich. Mit derselben Arbeitsweise an anderen Tatorten konfrontiert, gab der 24-jährige zu, gemeinsam mit dem 30-jährigen in Leverkusen und Remscheid in ein Autohaus und sechs Schulen eingedrungen zu sein. Der zuständige Haftrichter ordnete gegen die Remscheider Untersuchungshaft an. Der bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getretene Tatverdächtige aus Hückeswagen blieb davon verschont.

 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 1756 · 07 3 · # Montag, 11. Dezember 2017