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Es war eine durchdachte Großrazzia im NRW-Rotlichtmilieu! Im Mittelpunkt der schillernde Düsseldorfer Rotlicht-König Bert Wollersheim (61), der in seiner Wohnung vor den Augen seiner Frau Sophia Vegas-Wollersheim festgenommen worden sein soll. Fast 400 Beamte in schusssicheren Westen durchsuchten 46 Bordelle, Bars, Geschäftsräume und Privatwohnungen in sieben Städten (Düsseldorf, Bonn, Wuppertal, Sprockhövel, Voerde, Monheim und Meerbusch) um Punkt sechs Uhr früh. Gegen 80 Personen wurde ermittelt. 17 Haftbefehle lagen vor. Den Beschuldigten wird: schwerer Raub, Erpressung, Betrugsdelikte, Diebstahl und schwere Körperverletzung vorgeworfen. In Scharen sollen die Freier in den Bordellen regelgerecht mit K.o.-Tropfen betäubt worden sein und die Kreditkarten belastet worden sein! Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

Ein Freier soll am Dienstagmorgen bei der Großrazzia im NRW-Rotlichtmilieu total besinnungslos durch K.o.-Tropfen angetroffen worden sein.

 

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Der Haupttäter und „Chef der K.o.-Tropfen Bande“ soll ein 47 Jahre alter Bordellbesitzer sein, den 17 konkrete Fälle zur Last gelegt werden.  „Bert Wollersheim war eher ein Aushängeschild für die Medien und Freier“, sagte Einsatzleiter Roland Wolff .  Die Masche der Bordell-Betreiber ging erstmal auf. Damit die geprellten Opfer keine Strafanzeigen abgaben, wurden Erpressungsfotos von Prostituierten mit den Freiern und reichlich Champagner abgelichtet. Aufmerksam wurde die Polizei schließlich durch Freier, die nichts desto trotz Anzeige gegen die Bordellbesitzer erstatteten. Auch eine stark belastende Aussage eines ehemaligen Bordell-Mitarbeiters bestätigten die Vorwürfe KO-Tropfen verabreicht zu haben. Der Großrazzia im NRW-Rotlichtmilieu gingen monatelange Ermittlungen im Bereich des organisierten Verbrechens voraus.

 

Einsatzleiter Roland Wolff betonte: „Wir gehen davon aus, dass es eine sehr hohe Dunkelziffer gibt von Freiern, die sich gescheut haben, zur Polizei zu gehen.“  Der bisher bekannte Schaden liegt im sechsstelligen Euro-Bereich. Die Geschädigten stammten vor allem aus dem Ausland und nicht aus der Region Düsseldorf.

 

 


 

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06 7623 · 07 3 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017