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DKB Handball-Bundesliga

5. Spieltag: VfL Gummersbach – TuS N.-Lübbecke 24:32 (9:17)

Der VfL Gummersbach verliert gegen seinen Angstgegner TuS Nettelstedt/Lübbecke mit 24:32. Vor 1.826 Zuschauer gab es für den VfL zu keiner Zeit die Möglichkeit einen Sieg einzufahren. Mit 11 Fehlwürfen und 3 erzielten Treffern bei Adrian Pfahl (Foto) und 8 Fehlwürfen und 2 verwandelten Treffern von Barna Putics wurden die Gummersbacher Rückraumspezialisten fast komplett von der konstant deckenden Lübbecker Abwehr aus dem Spiel genommen. Kentin Mahé, Vedran Zrnic und Michal Kopco waren mit jeweils 5 Treffern die erfolgreichsten Gummersbacher Torschützen. Schon nach 3 Minuten stand es 0:3 für eine engagiert aufspielende Lübbecker Mannschaft. Beim VfL machte sich große Nervosität breit, die weitgehend spielbestimmend war. Zahlreiche Fehlwürfe und technische Fehler zeugten von großem Konzentrationsmangel. Das erste frei erspielte Tor warf Kentin Mahe in der 9 Minute zum 3:5, nach zwei verwandelten 7 Meter Toren von Vedran Zrnic. In der 10 Minute verwarf Vedran Zrnic einen 7 Meter zum Anschluss. So sah sich Trainer Emir Kurtagic schon nach 13 Minuten gezwungen eine Auszeit zunehmen. Er sah wohl durch die Einwechslung von Christoph Schindler für Barna Putics eine Möglichkeit das Gummersbacher Spiel von hinten besser aufzubauen, um so über die Außenspieler mehr Druck zu erzeugen. Den kämpferisch aggressiv auftrumpfenden Lübbecker konnten die VfLer spielerisch jedoch nichts entgegensetzen. Die schwache Leistung der VfL-Abwehr und 3 Zeitstrafen auf Gummersbacher Seite führte zu einem eindeutigen Halbzeitstand von 9:17 Toren. Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den Oberbergern nie die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und so kam der VfL in der zweiten Halbzeit nie mehr als 7 Tore ran. In der 39, Minute gelang es den Westfalen nach einem Treffer von Tomasz Tluczynski das erste Mal in diesem Spiel mit 10 Tore in Führung zu gehen. Der Lübbecker Torhüter Dario Quenstedt zeigte, wie bereits in der ersten Halbzeit,eine solide Leistung und die Abwehrreigen um den von den Gummersbacher Fans herzlich empfangenen Ex-VfLer Drago Vukovic deckte frühzeitig und ließ kaum einen unkontrollierten Wurf aufs eigene Tor zu.

 

Auch der in der zweiten Halbzeit für Borko Ristovski eingewechselte Aljosa Rezar ins VfL Tor konnte trotz drei gehaltenen Siebenmeter die Wende nicht mehr einleiten.. Zu oft wurde er von den eigenen Vorderleuten allein gelassen und so kamen die Lübbecker immer wieder zu einfachen Toren. Unter der Leitung des Lübbecker Spielmachers Daniel Svensson zeigten die Nettelstedter die geschlossenere Mannschaftsleistung, ob in der Abwehr oder im Angriff und ließ den Gummersbacher nie so richtig die Chance zum Zug zukommen. Die klare 24:32 Niederlage war für die Gummersbacher Spieler nach dem tollen Auswärtssieg in Göppingen ein heftiger Dämpfer.

 

Trainerstimmen:

Emir Kurtagic: “Der TuS Nettelstedt-Lübbecke hat verdient gewonnen. Sie waren ganz klar von Anfang an die bessere Mannschaft. Trotz guter Vorbereitung waren wir nervös. Der TuS hat um sein Leben gekämpft und das 60 Minuten lang. Gegen die sehr gute Abwehrarbeit haben wir nichts entgegen gesetzt. Im nächsten Spiel müssen wir nicht nur im Angriff sondern auch in der Abwehr eine bessere Leistung zeigen.”

 

Gennadij Chalepo: “Ich habe nicht gedacht, dass es so einfach wird gegen den VfL Gummersbach zu spielen. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute mit Leidenschaft und Herz gespielt. Mein Dank geht an meine Mannschaft.”

 

Tore VfL Gummersbach:
Vedran Zrnic (5/3), Michal Kopco (5), Kentin Mahé (5), Goran Sprem (3), Adrian Pfahl (3), Barna Putics (2), Schindler (1)

 

  • Zuschauer: 1.826
  • Strafminuten: 10 / 6
  • Disqualifikation: – / –

 

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, VfL Handball Gummersbach GmbH

 

 


 

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06 1252 · 07 2 · # Samstag, 9. Dezember 2017