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„Es ist wichtiger, mit einer Geldanlage ordentlich Gewinn zu erwirtschaften als einfach nur Steuern zu sparen“, rät Karl-Heinz Heine, Geschäftsführender Gesellschafter der Heine Vermögensverwaltung – Service-Center der Partner Bank AG in Frankfurt/Main. „Das gilt auch ab Januar, wenn die neue Abgeltungssteuer an Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen nagt.“

 

Nach einer aktuellen Studie des Kölner Marktforschungsinstitut psychonomics AG ( www.psychonomics.de ) verfügt aber noch immer nur etwas mehr als jeder vierte Bundesbürger (28%) über fundierte Kenntnisse zur Neuregelung der Besteuerung privater Kapitalerträge. Anlagefavoriten der Bundesbürger sind aktuell weiterhin Sparanlagen (10%), Aktienfonds (9%) und Tagesgeld- sowie Festgeldkonten (je 7%). Es zeichnet sich zwar bereits ein Rückzug aus zukünftig von der Abgeltungsteuer betroffenen Anlageprodukten wie Aktien oder Fondssparplänen ab, aber wer sein Geld langfristig investieren will, sollte noch in diesem Jahr einen Großputz bei seinen Geldanlagen machen.

 

Die ab 2009 geltende Abgeltungssteuer bringt nämlich einschneidende Veränderungen für alle Sparer und Anleger, obwohl es viele Anleger und Sparer noch nicht wahrhaben wollen. Die neue Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer, wie sie aus vielen anderen Ländern schon bekannt ist. Grundlegend beruht das Konzept der Abgeltungsteuer nämlich auf einem Steuerabzug an der Quelle. Mit dem Steuerabzug ist die Einkommensteuer des Anlegers künftig grundsätzlich abgegolten, d.h. der Anleger muss die Kapitaleinkünfte dann nicht mehr in seiner Einkommensteuererklärung angeben. Ab Januar 2009 werden also alle Kapitalerträge – hierzu gehören z. B. Zinsen, Dividenden, Ausschüttungen von Fonds und auch realisierte Kursgewinne aus nach 2008 erworbenen Wertpapieren – mit 25 Prozent zzgl. 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer besteuert.

 

Sämtliche Kapitaleinkünfte werden also ab kommendem Jahr mit diesem einheitlichen Steuersatz pauschal bemessen. Mit steuerfreien Kursgewinnen aus Wertpapieren ist es dann vorbei, mit der sog. Spekulationsfrist, dem Halbeinkünfteverfahren und dem Werbungskostenabzug allerdings auch. Welche Vermögensanlage im Hinblick auf die Einführung der Abgeltungsteuer die Richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab, wie z.B. der Anlegermentalität und dem Anlagehorizont. Bis zum Jahresende kommen u.a. folgende Grundstrategien in Betracht: · den Bestandsschutz durch den Erwerb der richtigen Wertpapiere sichern und · das Depot auf negativ betroffene Produkte durchsuchen und bei Handlungsbedarf umschichten. Ist also die Einführung einer Steuer wirklich Grund genug, noch in den kommenden Wochen bis zum Jahreswechsel Wertpapiere zu kaufen?

 

Wir von der Heine Vermögensverwaltung meinen ja! Bis zum Jahresende sollte das Vermögen aufgeräumt sein und die langfristige Strategie stehen. Gerade für Anleger, die z. B. Fonds und Aktien als Teil ihrer Altersvorsorge ansehen, ist die dauerhafte Steuerbefreiung von Wertpapieren ein großer Vorteil. Unsere Strategie lautet: Ein vermögensverwaltender Dachfonds auf Basis unseres SYSTEM RELAX© mit aktivem Portfolio-Management. Wichtig ist aber, dass noch im Jahr 2008 investiert wird. Das Prinzip: Werden Dachfonds noch im Bestandsschutz-Zeitraum erworben, können sie in Zukunft außerhalb der Spekulationsfrist steuerfrei veräußert werden, d.h. die angesammelten Kursgewinne unterliegen nicht der Abgeltungssteuer.

 

Dachfonds investieren in eine Vielzahl von anderen Investmentfonds. Die Anlageentscheidung übernimmt dabei der Fondsmanager. Die Besteuerung des Anlegers erfolgt wie bei anderen Fondsarten. Das Handeln des Fondsmanagers, d.h. der Kauf und Verkauf von Fonds im Rahmen des Dachfonds, ist dabei unerheblich. Die Besteuerung von nicht ausgeschütteten Veräußerungsgewinnen erfolgt erst, wenn der Anleger Anteile an Dachfonds mit Gewinn verkauft. Weitergehende Informationen finden Sie auch unter www.meineprivatbank.de

 

Quelle: Karl-Heinz Heine, Gründer & Geschäftsführender Gesellschafter, Heine Vermögensverwaltung

 

 


 

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06 1277 · 07 2 · # Donnerstag, 7. Dezember 2017