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“Bodenlose Frechheit!”

Ungeschminkter Leserbrief zur 1. Fashion and Beauty Night

Fashion & Beauty Night

Ein Leserbrief von: Diana Hammer, Petra Clemens, Nadine Schmidt und Sylvia Bock –  „Das gabs noch nie….“, so stand es auf der Webseite der Veranstaltungsagentur Pro Event. Wie recht Sie damit hatten ist uns erst jetzt klar. Die – 1. Oberbergischen Fashion & Beauty Night – wird wenn an dem Konzept „für das Fußvolk“ nicht gearbeitet wird, sicherlich auch für viele Besucher die letzte “Fashion & Beauty Night “gewesen sein.

“Wir kommen gerade von der – Brigitte Wildangel Werbeveranstaltung -, ach nein, es war ja die “1. Fashion and Beauty Night”. Tut uns leid, wir hatten da allerdings einen ganz anderen Eindruck. Es war eine bodenlose Frechheit…

Nachdem man schon über eine Stunde in der Kälte gestanden hatte, um überhaupt erstmal in die Halle 32 (Gummersbach) zu gelangen, es sei denn man war ein V.I.P., denn die hatten ihren Spezial-Eingang, traf man in der absolut überfüllten Halle erstmal nichts an. Außer das man vor mehrere geparkte Neuwagen rannte, die – mitten in der Halle – verteilt standen und zusätzlich wertvollen Platz schluckten. Außer einem Stand der Parfümerie Gottmann, zwei Coca-Cola Verkaufsstellen und einem Cocktailstand war der Catwalk wirklich nur „zu erahnen“. Was hatte der Veranstalter Markus Krampe noch mal pompös angekündigt? Ach ja: „Natürlich darf auch ein Catwalk nach Vorbild von Pariser und New Yorker Modenschauen nicht fehlen.“ Wo sich dieser befand steht immer noch in den Sternen.

Die Zuschauer konnten aber dafür demonstrativ bewundern, wie viel Platz die so genannten Vip´s hatten, die hinter einem abgetrennten Zaun ganz unter sich verbrachten und neben einem eigenen Toilettenwagen auch noch schönes Essen von unserem Wiedenester Partyservice Axel Schneider bekamen. Nicht zu vergessen den sagenhaften uneingeschränkten Ausblick auf die Bühne, der ohne ein Hindernis im Weg “perfekte Sicht” auf die Bühne ermöglicht. Was man bei den „Normalos“, zu denen wir ja gehörten, nicht gerade sagen konnte.

Für den happigen Eintritt erwartete Frau schon ein wenig mehr. Karten an der Abendkasse kosteten übrigens 23 Euro pro Karte! Als dann nach einer weiteren Stunde das “Werbe-Event” begann, konnte man sich lediglich einen guten Stehplatz mit Blick auf die oben hängende Leinwand sichern. Nach vorne, zu beiden Seiten der Bühne, war alles zugestellt mit Stühlen, für besonders wichtige Leute (Sponsoren?). Ansonsten musste man schon sehr gross gewachsen sein, um annähernd den Kopf eines Topmodels zu erahnen, denn den Rest konnte man nicht sehen.

Zu den Topmodels können wir jedenfalls nur eins sagen, hätten wir vorher gewusst und das wusste der Veranstalter Markus Krampe mit Sicherheit auch schon früher, als es eine Woche vorher bekannt zu geben das die erst platzierte „Jennifer Hof“, nicht kommen würde, sondern stattdessen Barbara Meier erscheint, die wir gar nicht sehen wollten, hätte wir gerne auf die bereits gekauften Karten drei Wochen zuvor verzichtet und diese erst gar nicht erworben. Dass auch andere Leute von dem Event „sichtlich begeistert“ waren, merkten wir nach der ersten Pause. Rund die Hälfte der „Normalos“ (Zuschauer) waren weg. 

“Wo kann man sich hier beschweren?” Und die Fragen der total – begeisterten –  übrig gebliebenen Zuschauer: “Bei wem man sich denn hier beschweren könnte”, wurden immer lauter!! Die Rettung dann nach der Pause, als ein Feuerschlucker auftrat und endlich etwas Wärme in die Halle 32 brachte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn es war lediglich vorne in der Masse etwas wärmer, ansonsten war die Halle gar nicht geheizt und sehr kalt.  Der Feuerschlucker war für mich das persönliche Highlight des Abends.

Danach erschien schon zum vierten oder fünften Mal an diesem Abend – Brigitte Wildangel -, die ihr können auf der Bühne zeigte und Frisuren stylte, was sie ohne Frage sehr gut machte, aber wirklich etwas zu häufig, was uns dann immer mehr den Eindruck einer Werbeveranstaltung vermittelte.

Und noch etwas Positives gab es über den Abend zu berichten, denn wenn es schon nichts zu essen gab, waren zumindest die Cocktails sehr lecker. Nett war auch das an die Raucher gedacht wurde, die draußen neben dem Toilettenwagen in der Kälte sich den Allerwertesten abfrieren durften.

Den Auftritt von Haddaway noch abzuwarten hatte wir dann wirklich keine Lust mehr, denn es war mittlerweile so kalt und viele ärgerte sich schon genug darüber das man dafür an der Abendkasse noch 23 Euro ohne Getränkebons hinlegen musste. Der Vorteil derer, die früher gegangen waren, lag ebenfalls auf der Hand, sie konnten Jennifer Hof, die eigentlich in Gummersbach sein sollte doch noch sehen. Nämlich bei Oliver Geißen auf RTL in der Guiness Show der Rekorde…

Fazit: Für den Eintritt mal vier Personen wären wir lieber schön im warmen und angenehmen Räumlichkeiten essen gegangen. Das hätte uns sicherlich besser getan.

 

Diana Hammer, Petra Clemens, Nadine Schmidt und Sylvia Bock.


PS: An die Leute die auch da waren. Wie habt Ihr den Abend empfunden? Mit den Leuten mit denen wir gesprochen haben, deckt sich unsere Meinung. Schön wäre es auch mal ein Statement von der Firma Pro Event und Herrn Markus Krampe als Veranstalter zu hier zu bekommen, denn wir sind wirklich enttäuscht über den Abend…”

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06 11388 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017