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Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt)

Benedikt Duda (TTC Schwalbe Bergneustadt) hat gut lachen. Er gelangte durch punkt- und satzgleich mit seinem Konkurrenten Donelly, aber Dank eines direkten Vergleichs in die begehrte WTTV-Endrangliste. Foto: Privat  

 

Bergneustadt – Für das Jugend-Ranglistenturnier des Westdeutschen Tischtennisverbandes haben sechs Jugendliche des TTC Schwalbe Bergneustadt die Qualifikation geschafft. In der Mädchen-Klasse traten Claudia Krenzke, Christine Lammert und Larissa Krohm in dem 36 Spielerinnen umfassenden Teilnehmerfeld an. Claudia Krenzke zählte als Ranglistensiegerin des Bezirkes Mittelrhein zu den zwölf topgesetzten Spielerinnen.

 

Diese noch ungewohnte Rolle behagte Krenzke nicht, denn sie agierte in den ersten Spielen der Vorrunde nervös. Zwar gewann Krenzke alle fünf Spiele der Vorrunde, gab aber sechs Sätze ab, die ihr später zum Verhängnis wurden. Mit einem Kraftakt setzte sich Claudia Krenzke im ersten Match der Zwischenrunde mit 3:2-Sätzen gegen Fanziska Holla (Walbeck) durch. Dieses Spiel hat sie soviel Kraft gekostet, dass sie in den zwei noch verbleibenden Spielen nur noch einen einzigen Satz gewinnen konnte.

 

In der Endabrechnung stritten sich drei punktgleiche Spielerinnen um zwei Startplätze bei der WTTV-Endrangliste. Bedauerlicherweise war Krenzke die Spielerin mit dem schlechtesten Satzverhältnis, wodurch sie die Endrangliste nicht erreicht hat. Larissa Krohm lag mit dem Erreichen der Zwischenrunde voll im Soll, auch wenn sie in der Zwischenrunde dreimal das Nachsehen hatte.

 

Christine Lammert (TTC Schwalbe Bergneustadt) Tischtennis

Die erst zehnjährige Christine Lammert war bereits in der Vorrunde der starken, zum Teil sieben Jahren älteren Konkurrenz unterlegen und schied mit beachtlichen zwei Siegen und drei Niederlagen in der Vorrunde aus. Achivfoto: ´Der Sasse´ Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Noch spannender fielen die Entscheidungen in der Jungen-Klasse aus. Hendrik Oderbein erwischte keinen so guten Tag und schied sieglos in der Vorrunde aus. Die zwei anderen Trümpfe des TTC Schwalbe Bergneustadt, Markus Grothe und Benedikt Duda, kämpften sich in die Zwischenrunde. Grothe bewies in der Vorrunde eine gute Moral. Nach zwei verlorenen Matches fand er ins Turnier wieder und siegte in den drei nachfolgenden Partien.

 

Nur unwesentlich besser startete Benedikt Duda in das Turnier. Bereits im ersten Spiel erhielt sein Traum, sich wie im Vorjahr als jüngster Spieler für die WTTV-Endrunde zu qualifizieren, mit der Niederlage gegen Brannekemper (Lippstadt) einen Dämpfer. Zwar konnte Duda die zweite Partie gewinnen, doch drohte im dritten Spiel gegen Donnelly (Neviges) die nächste Niederlage. In einem hochklassigen Match lag Duda bereits mit 0:2 Sätzen und 3:9 Punkten zurück. Trotzdem konnte Duda wieder ins Spiel finden und die Sätze drei und vier gewinnen. Im fünften Satz geriet Duda mit 4:8 erneut in Rückstand und musste bei Stande von 8:10 zwei Matchbälle abwehren. In den folgenden vier Ballwechseln konnte Duda jedoch punkten und einen äußerst knappen und wichtigen Sieg einfahren.

 

Während für Grothe nach drei verlorenen Spielen in der Zwischenrunde die Endstation war, schöpfte Duda nach zwei Siegen in der Zwischenrunde wieder Hoffnung auf das Erreichen der Endrangliste. Im letzten Spiel traf Duda auf den Detmolder Felix Ostermann. Der ungeschlagene Ostermann musste sein ganzes Können zeigen, um sich mit 11:9 im Entscheidungssatz gegen den drei Jahre jüngeren Bergneustädter durchzusetzen. Für Benedikt Duda waren aber die zwei gewonnen Sätze gegen Ostermann Gold wert. Damit war Duda nämlich punkt- und satzgleich mit Donelly. Dank des gewonnen, direktes Vergleichs löste Benedikt Duda nun doch das begehrte Ticket für die WTTV-Endrangliste.

 

Quelle: Heinz Duda, TTC Schwalbe Bergneustadt

 

 


 

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06 2132 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017