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In Magdeburg Comeback von Jakobsson 

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Sieben Teilnehmer des Achtelfinales im DHB-Pokal stehen fest. Der letzte am heutigen  Dienstag im DSF-Spiel ab 20 Uhr zwischen dem SC Magdeburg und dem VfL Gummersbach ermittelt. Das Traditionsduell des Handballs ist natürlich die Knallerpaarung dieser Runde, weil sie einen ganz besonderen Reiz dadurch gewinnt, dass VfL-Trainer Alfred Gislason bis Januar 2006 sieben erfolgreiche Jahre beim SCM hatte. “Keiner kennt unsere Mannschaft besser als Alfred Gislason”, sagt deshalb nicht zu Unrecht Magdeburgs Pressesprecher Siegfried Wagener, “aber wir setzen den Heimvorteil dagegen.” An einen möglichen größeren Kräfteverschleiß beim VfL will Wagener aber nicht glauben. Auch das Team um Trainer Bogdan Wenta habe einen ähnlichen Rhythmus und englische Wochen hinter sich und die Dreifachbelastung durch Meisterschaft, Europacup und Pokal. Und mit Verletzungen und Ausfällen müsse die Mannschaft auch leben. So stehen Andreas Rojewski und der starke polnische Kreisläufer Bartosz Jurasik nicht zur Verfügung, Stefan Kretzschmars Einsatz ist fraglich, Oleg Kuleschow angeschlagen.

Magdeburg hatte allerdings im EHF-Wettbewerb nach dem klaren 39:26 Sieg im Hinspiel gegen die SG Kronau/Östringen am vergangenen Samstag auf dem Papier im Rückspiel die leichtere Aufgabe. So wurde die 34:38 Niederlage ohne große Belastungen auf dem Feld abgespult, in der zweiten Hälfte schonten beide Trainer weitgehend ihre erste Besetzung. “Der VfL wurde sicher in der Champions League gegen Chehovski Medvedi mehr gefordert, aber unsere Spieler haben eine jeweils fünfstündige Busfahrt von der An- und Abreise in den Knochen”, gibt Siegfried Wagener zu bedenken, der im Übrigen persönlich ein völlig offenes Spiel erwartet. Die Bördelandhalle sei mit 7500 Zuschauern am Dienstagabend ausverkauft, die obligatorisch hektische Athmossphäre werde den Magdeburgern aber eher helfen als der Gastmanschaft. “Die Erfahrung zeigt, dass in Magdeburg alle untergehen, die viele technische Fehler machen”, so Siegfried Wagener, “dazu wird wohl die Torwartleistung am Ende einen wesentlichen Anteil am Ausgang haben.”

Alfred Gislason (VfL Gummersbach):  “Magdeburg hat sicher einen Vorteil bei diesem Dienstagspiel. Beim EHF-Europacuprückspiel in Kronau/Östringen gab es nach zehn Minuten keine echte Gegenwehr mehr, der Vorsprung war zu groß. So nahm Kronaus Trainer Juri Schewzow zum Beispiel Oleg Velyky schon nach zehn Minuten aus dem Spiel, in der zweiten Hälfte spielte nur noch die Reserve. Magdeburg hat zudem einen größeren Kader und kann die Belastung zur Zeit besser verteilen. 

Für uns ist die Zeit nach dem Champions-League-Spiel in Leverkusen sehr knapp. Ich mache mir Sorgen um unsere Rückraumspieler auf den Halbpositionen. Momir Ilic ist seit dem Worldcup schlapp und bei Alexis Alvanos zwickt die Leiste bei jedem Wackler. Ich hoffe sehr auf eine Steigerung von Milan Vucicevic, der müsste eigentlich gegen die defensive Deckung der Magdeburger gut klarkommen. Ich bin froh, dass Sverri Jakobsson am Dienstag wieder spielen kann. Damit haben wir neue Varianten im Abwehrverbund.

Die Halle ist ausverkauft. Wir treffen auf eine Magdeburger Mannschaft, die gut drauf ist. Gegen uns beginnt ihre Serie schwerer Heimspiele, denn nach dem Pokal kommen Flensburg und Kiel. Besonders Gregorz Tkaczyk hat derzeit einen guten Lauf, den müssen wir in den Griff bekommen. Nachdem Johannes Bitter nach Bekanntgabe seines Wechsels einige Zeit auf Eis lag, ist er wieder in bester Form und hat inzwischen große Spielanteile. Wir müssen die Leistung von Moskau wiederholen, wenn es reichen soll. Dafür muss mehr aus dem Rückraum kommen, ein guter Tag der Abwehr und der Torleute ist die Grundlage. ”

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Text / Datenquelle  (Ticker):  VfL Gummersbach

 


 

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06 1408 · 07 3 · # Donnerstag, 7. Dezember 2017