Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

kentin-mahe_vfl-gummersbach
VfL Gummersbach rutscht auf Abstiegsplatz. Es hätte der Befreiungsschlag werden sollen, aber es endete in der neunten Niederlage in Folge. Der VfL Gummersbach verliert mit 26:29 gegen den Aufsteiger TV Neuhausen und ist auf den Abstiegsplätzen der DKB Handball-Bundesliga angekommen. Auch die acht Tore von Nationalspieler Adrian Pfahl und sechs Treffer von Neuzugang Fredrik Larsson reichten am Ende nicht, um im direkten Duell gegen den TVN zu bestehen. Archivfoto: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

Tübingen – Der VfL war extra einen Tag vor dem Spiel nach Tübingen gereist, um noch am Morgen vor dem Spiel ein letztes Mal mit dem neuen Spielmacher zu trainieren. In den ersten zehn Minuten machte der VfL auch da weiter, wo er gegen die Füchse Berlin nach gut 40 Minuten aufgehört hat: konsequenter und erfolgreicher Handball. Über Jan-Lars Gaubatz und Adrian Pfahl gingen die Gummersbacher mit 5:1 in Führung. Dabei ließen sie auch noch zwei Gelegenheiten vom Siebenmeterpunkt in Person von Goran Sprem und Adrian Pfahl liegen. Die Gäste hatten das Spiel gut im Griff und nach einer kurzen Schwächephase zogen sie wieder auf 12:8 davon. Aber der Aufsteiger blieb dran und konnte durch drei schnelle Tore von Alexander Becker, Alexander Trost und Marcel Schiller noch vor der Pause verkürzen. Statt einer komfortableren Führung stand es zur Halbzeit somit nur noch 13:12 für den VfL.

Nach dem Seitenwechsel gelang dem TVN schnell der Ausgleich und nach einem Doppelschlag von Marcel Schiller sogar die erste Führung: 15:14 nach 35 Minuten. Es folgte ein spannender Schlagabtausch, die Führung wechselte und beide Mannschaften konnten nicht entscheidend davonziehen. Doch nach dem VfL-Neuzugang Fredrik Larsson mit einem Doppelschlag zum 20:20 und 21:20 traf, verlor der VfL plötzlich wieder die Bindung zum Spiel. Neuhausen traf dreimal in Folge, dabei war es Ferdinand Michalik, der die Hausherren erstmals mit zwei Tore in Führung brachte.

Sieben Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen und der VfL Gummersbach konnte noch einmal durch Adrian Pfahl zum 22:23 verkürzen, bevor Neuhausen durch Tore von Andreas Schröder und Marcel Schiller das Spiel für sich endschied. 25:22 nach 56 Minuten. Barna Putics verkürzte noch einmal kurz vor dem Ende auf 26:28, doch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten konnte Gummersbach nicht mehr abwenden. Während Neuhausen tanzte, schlichen die VfL-Profis mit gesenkten Köpfen von der Platte.

Es ist eingetreten, was nicht passieren durfte. Gummersbach ist auf den Abstiegsplätzen angekommen und muss am nächsten Spieltag zum Rekordmeister nach Kiel. Aber schon in der letzten Saison hat der VfL gezeigt, dass man mit einer grandiosen Rückrunde solche Ergebnisse vergessen machen kann.

 

Stimmen nach dem Spiel:

Emir Kurtagic (Trainer VfL Gummersbach)
Emir Kurtagic
(Trainer VfL Gummersbach): „Es ist verdammt schade, dass wir nicht mehr aus dieser Chance hier gemacht haben, wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben wie gegen Berlin gut aus der Abwehr leichte Tore erzielen können. Aber immer wieder kam Neuhausen durch unsere leichten technischen Fehler ins Spiel. Allein in der letzten Situation vor der Pause waren wir im Ballbesitz und haben dann doch noch drei Sekunden vor der Pause das 12:13 kassiert. So ging das auch in der zweiten Halbzeit weiter. Neuhausen übernahm das Ruder und wir haben schließlich das Spiel verloren, das wir eigentlich gewinnen mussten. Es hilft alles nichts. Wir müssen uns konzentrieren und sammeln, um endlich wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden.“

Frank Flatten (Geschäftsführer VfL Gummersbach): „Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Die Einstellung des Teams war aber über 60. Minuten voll in Ordnung und auch gegen die Abwehrleistung kann ich nichts sagen. Was uns den Kopf gekostet hat, waren die vielen technischen Fehler und Ungenauigkeiten. Drei Tempogegenstöße und das Spiel war verloren. Aber Neuzugang Fredrik Larsson hat gezeigt, dass er uns im Abstiegskampf in den nächsten wichtigen Spielen sehr weiterhelfen kann.“

 

Statistik:

  • Tore TV Neuhausen: Schiller (9/1), Trost (6), Schröder (5), Michalik (3), Becker (2), Theillinger (1), Reusch (1), Bader (1), Eisele (1)
  • Tore VfL Gummersbach: Pfahl (8/2), Larsson (6), Gaubatz (4), Kopco (3), Krause (1), Lützelberger (1), Sprem (1)
  • Zeitstrafen: 6/8
  • Zuschauer: 2100, Paul-Horn-Arena, Tübingen

Quelle: Marc-André Schröter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, VfL Handball Gummersbach GmbH

 

 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 1589 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017