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“Seit Monaten fordert die FDP im nordrhein-westfälischen Landtag die Abschaffung der Oberstufen an den Gesamtschulen, weil angeblich vierzig Prozent der Schülerinnen und Schüler an den Gesamtschulen das Abitur nicht bestehen und die Abschlussnoten systematisch über die Vornoten geliftet werden.

 

Dieser bewussten Falschinterpretation und Verdrehung der Fakten über die Leistungen der Gesamtschulen haben sich bei der letzten Plenarsitzung leider auch die Abgeordneten der CDU angeschlossen. Anstatt sich an die Seite der Schüler, Eltern und Lehrerschaft zu stellen haben es alle CDU-Abgeordneten in namentlicher Abstimmung abgelehnt, sich eindeutig zum Bestand der gymnasialen Oberstufe an den Gesamtschulen zu bekennen und die Arbeit der gymnasialen Oberstufen an den Gesamtschulen zu garantieren”, berichtete der oberbergische SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Gero Karthaus heute aus Düsseldorf.

 

Die Forderung nach einer Abschaffung der Gesamtschuloberstufen sei unverantwortlich, kritisierte Karthaus. “So wird man der Herausforderung an unser Bildungssystem, flexible Bildungswege für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen und Bildungschancen für alle möglichst lange offen zu halten, nicht gerecht. Die Gesamtschulen einschließlich ihrer Oberstufen haben für ihre Leistungen jede Wertschätzung verdient. Das aber lehnen nun auch die CDU-Landtagsabgeordneten Biesenbach und Löttgen ab. Mit ihrem Nein zur gymnasialen Oberstufe an den Gesamtschulen haben sie sich zum Steigbügelhalter der Diffamierungskampagne der FDP gemacht. Damit stellen sie auch die Gesamtschulen im Oberbergischen in Frage!”

 

Quelle: Heidrun Schmeis-Noack (Dr. Gero Karthaus, Büro Oberberg)

 

 


 

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06 1161 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017