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Invasion der Weihnachtsmänner auf dem Marktplatz und sie hatten das Christkind doch glatt mit dabei. (Foto: Mirjana Sasse / Fotoagentur NTOi.de )

(Siegburg) Von Christian Sasse – Wir schreiben das Jahr 2006. Es ist der sechzehnte Tag im zwölften Monat des Jahres. Jedermann ist im festen Glaube  das der Weihnachtsmann momentan im “Vollstress” ist. Aber Pustekuchen! Die Weihnachtsmänner hatten kurzerhand das Christkind entführt und es auf eine spontane Bikertour mitgenommen. Und das acht Tage vor Weihnachten.

Das war natürlich ein gefundenes Fressen für unsere rasende Reporterin Mirjana Sasse, die sich zufällig auf dem Weihnachtsmarkt in Siegburg befand, als die rund 20 Weihnachtsmänner (und Frauen) auf Ihren heißen Maschinen eintrudelten. Kurz entschlossen gab sie sich als NEWS-Oberberg.de Reporterin zu erkennen. “Ho Ho Ho, die PRESSE ist da!  NEWS-Oberberg.de möchte uns ablichten.”, tönte es mit tiefer Stimme aus dem Weihnachtsmänner Rudel.

Wie beim Militär standen plötzlich auf Kommando vom Oberweihnachtsmann alle in Reih und Glied und waren blitzschnell fertig zum Fototermin. Natürlich dürfte das süße kleine Christkind als so genannter Eyecatcher nicht fehlen. Als das Fotoshooting begann stürmten zahlreiche Passanten heran und zuckten Ihre Fotohandies und Digicams heraus und hingen sich an das Shooting mit dran. 

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Der moderne Weihnachtsmann hat heutzutage viele PS beim reisen unter der Haube. Die Renntiere sollen sich erstmal ausruhen. “Am Weihnachtstag müssen wir schließlich die Kinder in der ganze Welt erreichen, damit wir sie mit Geschenken beliefern können.”, verriert uns der Weihnachtsmann persönlich.

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Passend zur heißen Weihnachtszeit hatte jeder Nikolaus einen kleinen Weihnachtsbaum “hinten” auf seine Maschine montiert!

Warum halten wir uns einen Weihnachtsbaum zu Hause? Die Entwicklung des Christbaumes hat keinen eindeutigen Anfang, sondern setzt sich aus Bräuchen verschiedener Kulturen zusammen. In immergrünen Pflanzen steckt Lebenskraft und darum glaubte man, Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man sein Zuhause mit Grünem schmückte. Bereits die Römer bekränzten zum Jahreswechsel ihre Häuser mit Lorbeerzweigen. Einen Baum zur Wintersonnenwende zu schmücken, ehrte auch im Mithras-Kult den Sonnengott. Auch in nördlichen Gegenden wurden im Winter schon früh Tannenzweige ins Haus gehängt, um bösen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren und das Grün gab Hoffnung auf die Wiederkehr des Frühlings.

 

Schon im Mittelalter bestand vielerorts der Brauch, zu bestimmten öffentlichen Festlichkeiten ganze Bäume zu schmücken, wie zum Beispiel der Maibaum oder Richtbaum. Zu Weihnachten wurden in der Kirche Paradies-Spiele aufgeführt, zu denen ein Paradiesbaum, der durchaus auch ein Laubbaum sein konnte, mit Äpfeln behängt wurde. Der Apfel diente dabei als Zeichen der verbotenen Frucht und erinnerte an den Sündenfall und an die Befreiung des Menschen von der Erbsünde durch Jesus Christus. Noch bis ins 19. Jahrhundert schmückte man in Norddeutschland seinen Christbaum mit Adam und Eva, inklusive der Schlange, aus Holz oder gebacken.  (Quelle: Wikipedia)

 


 

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06 2705 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017