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NGG: Gesellen und Verkäuferinnen bekommen 3,3 Prozent mehr Geld. Beim Metzger um die Ecke gibt es „Lohn-Nachschlag“. Extra-Filetstück für die Metzger: Die Beschäftigten der Metzgereien im Oberbergischen Kreis bekommen ab Januar mehr Geld. Ihr Gehalt steigt um 3,3 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. „Für einen Altgesellen macht das am Monatsende knapp 110 Euro mehr im Portemonnaie. Und die erfahrene Fachverkäuferin an der Fleischtheke hat gut 90 Euro mehr in der Lohntüte“, sagt Ernst Busch. Foto: NGG

Der Geschäftsführer der NGG-Region Köln spricht von einem „Erfolg nach vier mageren Jahren für die Beschäftigten im heimischen Fleischerhandwerk“. Die Arbeitgeber hätten sich zäh gezeigt und den Tarifabschluss lange hinausgezögert. Verbesserungen gebe es auch für die ungelernte Verkäuferin: „Nach 2 Jahren hinter der Fleischtheke bekommt sie jetzt sogar 90 Prozent vom Gehalt einer Fachverkäuferin“, so Busch. Darüber hinaus hat die NGG einen Mindestlohn von 8,50 Euro durchgesetzt, der spätestens ab Mitte nächsten Jahres gelten soll.

„Insgesamt kann man jetzt mit einem noch besseren Gewissen beim Metzgermeister einkaufen“, so Busch. Bei Qualität habe dieser ohnehin die Nase vorn. In der Regel biete der Metzger um die Ecke Fleisch aus kontrollierter und artgerechter Tierhaltung aus der Region. „Dazu gibt es dann noch die individuelle Zubereitung vom Fleisch, eine passende Beratung und praktische Küchen-Tipps gratis. Wenn das Steak noch nicht durch, zu zäh oder zu trocken ist – die Profis von der Metzgerei wissen, was zu tun ist“, so Ernst Busch.

Quelle: Ernst Busch, Geschäftsführer, NGG-Region Köln

 

 


 

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06 1326 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017