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Suche nach vermissten LKW-Fahrer mit Hubschrauber und Sonarbooten ohne Erfolg

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LKW in Weser entdeckt! Lebloser Körper des Fahrers abgetrieben und noch nicht gefunden – SCHWERINGEN/GANDESBERGEN  – Nachdem am Mittwoch, 20.02.2013, der Polizeihubschrauber ohne Erfolg im Einsatz war, wurde die Suche nach dem vermissten LKW-Fahrer am Donnerstagmorgen (21.02.2013) ab 10.00 Uhr fortgesetzt. “Mit zwei Sonarbooten und Polizeitauchern haben wir nach dem 56-jährigen Spediteur aus den Niederlanden gesucht”, führt Polizeipressesprecherin Gabriela Mielke aus. Das Sonarboot der Polizei wurde von dem des THW Nienburg unterstützt. “Leider führte die Suchaktion nicht zum Auffinden des Leichnams und wurde gegen 15.00 Uhr abgebrochen”, so die Polizeisprecherin. Am heutigen Freitag, 22.02.13, wird ab 08.00 Uhr die Bergung des LKW aus der Weser von Land aus erfolgen. Foto:Polizei Nienburg / Schaumburg

Am Montag, 18.02.13, wurde unweit der Fähre in Schweringen in der Weser ein LKW entdeckt. Beim Anheben mittels eines Schwimmkrans riss das Führerhaus ab und fiel mit dem darin befindlichen leblosen Fahrer zurück ins Wasser. Trotz intensiver Suche konnte die Person bislang nicht gefunden werden. Der aus den Niederlanden stammende Fahrer wurde mit seinem Fahrzeug am 07.02.13 als vermisst gemeldet.

Mitarbeiter des Wasserschifffahrtsamtes stellten einen ungewöhnlichen Wellengang im Bereich des ehemaligen Natoübergangs (Ortschaft Gandesbergen), etwa 100 Meter stromabwärts von der Schweringer Weserfähre entfernt, fest. Gegen 13.30 Uhr sollte mit einem Schwimmkran das Schifffahrtshinderniss geborgen werden.

“Beim Anheben des längs im Fahrwasser der Weser liegenden LKW riss das Führerhaus, in dem sich ein lebloser menschlicher Körper befand, ab und fiel zurück ins Wasser”, führt Gabriela Mielke, Polizeisprecherin, aus.

 

Trotz des Einsatzes von Tauchern, Feuerwehrkräften, THW und Polizeihubschrauber konnte der Fahrer bislang nicht aufgefunden werden…

“Der Fahrer des LKW wurde am 07. Februar als vermisst gemeldet”, so die Pressesprecherin. Es handelt sich um einen 56-jährigen selbstständigen Spediteur aus Holland. Bei einem letztmaligen telefonischen Kontakt mit seiner Familie kündigte der LKW-Fahrer einen Rückruf an. Zu dieser Zeit befand er sich im Bereich Anderten und war auf dem Weg zu einer Firma in Schweringen. Hier kam er nicht an und es folgte auch kein Rückruf.

“Warum der Fahrer in die Weser gefahren ist, können wir noch nicht sagen”, erklärt Gabriela Mielke. Die Ermittler ziehen mehrere Möglichkeiten in Betracht. “Ob eine Fehlleitung durch das Navigationsgerät, eine Reaktionsunfähigkeit aufgrund des Gesundheitszustandes oder aber eine suizidale Absicht vorliegt, müssen die noch andauernden Ermittlungen ergeben”, ergänzt die Sprecherin.

 

Quelle: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg

 

 


 

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06 1615 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017