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Großen Preis von Australien – Der Start in die Formel 1 in die neue und längste Saison in der Geschichte der Königsklasse geht am Wochenende los. 20 Rennen stehen im Rennkalender, erst nach acht Monaten in Brasilien der letzte Grand Prix 2012 ausgetragen. Der im vergangenen Jahr zurückgetretene siebenmalige Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher sieht auch in der am Wochenende beginnenden Saison (17.3., RTL, live ab 6.00 Uhr) das Red-Bull-Team um Weltmeister Sebastian Vettel in der Favoritenrolle, rechnet aber wie 2012 mit einem sehr ausgeglichenen Kräftemessen besonders in der 1. Saisonhälfte. „Erst über das Jahr hinweg hat sich (im vergangenen Jahr, d. Red.) ein Team herauskristallisiert. Und die besten Chancen hat auch nach wie vor Red Bull, diese Team zu bleiben.“ Foto: (c) RTL/Lukas Gorys (2011)

Melbourne – Als ärgsten Verfolger und damit „als den größten Konkurrenten“ sieht Schumacher das englische McLaren-Team. Mit Vorbehalt sei auch das Mercedes GP-Team in diesem Jahr konkurrenzfähig: „Auch im Vorjahr hatten wir vor Beginn der Saison ein gewisses Potenzial, was wir dann nicht über das Jahr halten konnten.“ Er hoffe nun, so Schumacher, „dass die Infrastruktur, die schon vor zwei Jahren eingerichtet wurde, jetzt in der Lage ist, den Wettbewerb übers Jahr hin mitgehen zu können.“ Wie schon in den vergangenen Jahren laste ein enormer Druck auf dem Team. „Wir reden hier immerhin von der Weltmarke Mercedes, die einen gewissen Anspruch hat. Und dem gerecht zu werden, da ist natürlich von Haus aus her schon mal sehr viel Druck vorhanden. Dem sind wir die letzten Jahre nicht gewachsen gewesen, das heißt, wir haben es nicht umsetzen können.“

 

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Sollte Mercedes in diesem Jahr tatsächlich schon um die WM mitfahren können, sei dies aber weniger das Ergebnis der personellen Veränderungen an der Spitze des Teams. „Ich sehe eher im Hintergrund die Ingenieure, die Infrastruktur im Team selber als ausschlaggebend dafür, dass das Auto in Zukunft auch um Meisterschaft kämpfen kann. Und ich denke, die Schritte sind schon vor längerer Zeit eingeleitet worden.“ Traurig, dass er die Früchte der Aufbauarbeit nun nicht mehr als Fahrer ernten könne, versicherte Schumacher gegenüber RTL: „Ich habe es ja selber entschieden, nicht dabei sein zu wollen. Würde es jetzt dann irgendwann mal dazu reichen, mit dem Auto ganz, ganz vorne zu fahren, dann wäre es natürlich auch auf eine Art schön gewesen, das schon früher erleben zu können. Aber die Energie – muss man ganz klar sagen – hätte ich nicht mehr gehabt, darauf noch länger zu warten.“

 

Schumacher kündigte an, er werde „sicherlich das eine oder andere Mal“ an der Formel 1 Rennstrecke beim “Großeb Preis von Australien”  vorbeischauen, um sich ein Rennen live anzuschauen. Allerdings werde er dabei am Fernsehbildschirm sitzen, „da sieht man am meisten. Ich stehe nicht an der Strecke, das gibt mir zu wenige Informationen. Ich brauche da detaillierte Informationen, die kriege ich dann da am Fernsehen oder im Team.“

Quelle: RTL

 

 


 

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06 1042 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017