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LeserFoto: Bastian Simon 

Oberberg – Zur schnellen Hilfe für alle von dem Orkan am Donnerstag, den 18. Januar 2007 Betroffenen mobilisieren die Innungsbetriebe alle zur Verfügung stehenden Kräfte. Die Dachdecker-Innung f. d. OBK warnt davor, die Beseitigung der Dachschäden oder eine notdürftige Abdeckung selbst in die Hände nehmen zu wollen: „Die Absturzgefahr ist für einen Ungeübten äußerst hoch – das sollte lieber Fachleuten des Dachdeckerhandwerks überlassen werden“, ermahnt Obermeister Rainer Krapp.

Erfahrungsgemäß zahlen Gebäudeversicherungen auch die Kosten für eine Notabdeckung durch einen Fachbetrieb, da nicht allen Geschädigten gleichzeitig geholfen werden kann. Grundsätzlich zahlt die Gebäudeversicherung im Rahmen der Sturmversicherung, wenn Windstärke 8 überschritten wurde (entspr. rd. 62 km/h). Allerdings muss nachgewiesen oder ersichtlich sein, dass die Schäden durch den Sturm entstanden sind und keine Vorschäden vorhanden waren. Dieser Nachweis kann z. B. durch eine regelmäßige Dachwartung durch einen Dachdeckerbetrieb erbracht werden.

 

 

LeserFoto: Bastian Simon

Vor der Auftragserteilung sollte unbedingt die Schadensmeldung an die Versicherung ergehen. Gewarnt wird seitens der Dachdecker-Innung ausdrücklich vor mobilen Handwerkerkolonnen, die innerhalb weniger Stunden in Unwettergebiete reisen, um dort zu überhöhten Preisen (die möglichst gleich in bar kassiert werden) tätig zu werden.

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Quelle: Kai Uffelmann, Geschäftsführer, Kreishandwerkerschaft f. den Oberbergischen Kreis

 


 

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06 1292 · 07 2 · # Sonntag, 3. Dezember 2017